und weitere Medien
mit der Bitte um Veröffentlichung
Presseerklärung
Betr.: Nichteinhaltung der beschlossenen Frist wegen Mietobergrenze (MOG)
Aufgrund der Befürchtungen des RUNDEN TISCHES wurde vom Freiburger Gemeinderat bei der Neufestsetzung der Mietobergrenze für BezieherInnen von ALG 2 und Sozialhilfe im Oktober 07 beschlossen, dass nach einem halben Jahr ein Bericht über die tatsächlichen Auswirkungen der geringen Anhebung derqm-Sätzevorgelegt werden soll.
Das halbe Jahr ist seit einigen Tagen abgelaufen.
Bereits Anfang Januar 08 räumtedie ARGE ein, dass (statt der nachweislichversprochenen 80%) lediglich ein siebtel der betroffenen Bedarfsgemeinschaften von der Anhebungprofitiert haben (siehe auch Badische Zeitung vom Montag, 28. Januar 2008). Nach aktueller Rechtsprechung (auch des Bundessozialgerichts) müsste dies unmittelbar zu einer deutlichen Anhebung der Mietobergrenze führen, wie es der RUNDE TISCH seit langem fordert.
Stattdessen wird nicht einmal der Beschluss des Gemeinderats beachtet; in zwei Monaten erst soll nach neuesten Berichten das Thema endlich auf der Tagesordnung des Gemeinderats erscheinen.
- Dieses Verhalten der Verwaltung ist undemokratisch und nicht hinnehmbar, weil es die rechtlich gebotene angemessene Anhebung der MOG unnötigverzögert,
- und weil soder Druck der Arge in Form eines Mietsenkungsverfahrens für mehr als tausend Menschenfahrlässig verlängert wird.