Samstag, 7. Februar 2009

Brief an VAG und StadträtInnen bezüglich Erstellung eines Mobilitätsgutachten für ein Sozialticket

An den Aufsichtsrat der VAG,
an Frau Dr. Helgard Berger,
an die Stadträtinnen und Stadträte im Aufsichtsrat der VAG


Sehr geehrte Damen und Herren,

vielen Dank für Ihr Antwortschreiben vom 16.1.09 (siehe Anlage) mit den gewünschten Informationen zum Beschluss der VAG am 21.11.08 und Ihren Plänen für das weitere Verfahren.

Wie bei unserer Veranstaltung im November angekündigt, werden wir in Kürze eine Fortsetzungsveranstaltung zur Thema Sozialticket durchführen. Geplant ist diese öffentliche Veranstaltung für den 17. März 2009.

Ziel dieser Veranstaltung soll es sein, die vielen an einem Sozialticket Interessierten zu informieren über:
  • unsere konkreten Vorstellungen für ein Sozialticket für Freiburg und die Regio,
  • die Schritte, die vom Runden Tisch, von der VAG und von den Fraktionen im Gemeinderat inzwischen erfolgt sind,
  • den weiteren Zeitplan für die Verwirklichung des Projektes Sozialticket,
  • und die Möglichkeiten, das Sozialticket von Anfang an für die ganze Regio einzuführen.

Wir werden zu dieser Veranstaltung VertreterInnen von Organisationen einladen, die wie wir, das Sozialticket für dringend nötig halten und PolitikerInnen aus der Regio, um die Fragen nach der Akzeptanz im Verkehrsverbund mit in die Diskussion einbringen zu können.

Damit nicht viel Zeit auf der Strecke bleibt, und damit wir die Interessierten und die Öffentlichkeit auch bei dieser Veranstaltung im März - umfassend und sachgerecht informieren können, wären weiter Informationen wichtig, die wir Sie bitten, uns zukommen zu lassen:
  • Wurde der Kreis der Bezugsberechtigten inzwischen durch die Sozialverwaltung ermittelt, und welche Ergebnisse sind Ihnen inzwischen zugegangen?
  • Hat die politische Begleit-Arbeitsgruppe bereits getagt, und mit welchen Ergebnissen?
  • Wurde bereits über mögliche Gutachter gesprochen?
  • Wie könnte ein Zeitplan für den Prozess in Richtung auf ein Sozialticket aussehen? Unserer Auffassung nach können verschiedene notwendige Schritte teilweise auch parallel zueinander gegangen werden, um nicht unnötig Zeit zu verlieren.
  • Wären unsere bereits zugeschickten Kriterien für ein Mobilitätsgutachten Ihrer Einschätzung nach eine geeignet Grundlage für die Ausschreibung für ein Gutachten?

Grundsätzlich halten wir es für richtig, durch die Sozialverwaltung den Kreis der Bezugsberechtigten ermitteln zu lassen und dabei mehrere Alternativen aufzuzeigen.

Auch die anschließende Beratung der Ergebnisse des Mobilitätsgutachtens ist im Hinblick auf mögliche folgende Beschlüsse zur Einführung eines Sozialtickets auch aus unserer Sicht notwendig. Wichtig ist für uns dabei ein sehr zügiges Herangehen an dieses anspruchsvolle Projekt

Wir möchten in diesem Zusammenhang nochmals eine gemeinsame Beratung mit den Mitarbeitenden in der gemeinderätlichen Projektgruppe Freiburg-Pass über Inhalt und Art der Erstellung dieses Gutachtens, wie auch bezüglich der Auswahl eines geeigneten Instituts vorschlagen, damit die Kompetenz der GemeinderätInnen und MitarbeiterInnen des Runden Tisches, die seit langem an diesem Thema arbeiten, der Sache zu gute kommen kann.

Wir würden es deshalb sehr begrüßen, wenn Sie uns für ein erstes Treffen einige Terminvorschläge zukommen lassen könnten.

Vielen Dank für Ihre Bemühungen