Sonntag, 4. Juni 2017

Jobcenter darf nicht in Sex-Shop zwangsvermitteln



»Stellenangebot: Erdbeermund Erotic-Store sucht Verkäufer/in in Vollzeit und Teilzeit. Bewerben sie sich bitte umgehend schriftlich oder per Email. Rechtsfolgenbelehrung: Die §§ 31 bis 31b SGBII sehen bei einer Weigerung eine zumutbare Arbeit aufzunehmen Leistungsminderungen vor.« Dieser Brief vom Jobcenter Berlin-Pankow flatterte Anfang Mai einer Berliner Hartz-IV-Betroffenen ins Haus. Übersetzt heißt dieses Behörden-Sprech: Frau W. muss sich umgehend beim Sexshop Erdbeermund bewerben, sonst wird ihr das Arbeitslosengeld gekürzt.

Quelle: https://www.neues-deutschland.de/artikel/1052808.jobcenter-darf-nicht-in-sex-shop-zwangsvermitteln.html

Gefunden bei den http://www.nachdenkseiten.de/?p=38574#h05