Sonntag, 19. August 2018

Verpflichtung zur Inanspruchnahme einer geminderten Altersrente


Die Revision des Beklagten hatte keinen Erfolg. Zu Recht hat das SG seine an den Kläger gerichtete Aufforderung aufgehoben, statt der vier Monate später möglichen abschlagsfreien Altersrente für besonders langjährig Versicherte ab Vollendung des 63. Lebensjahres eine geminderte Altersrente mit einem Abschlag von 9,6 % zu beantragen.
Entgegen der Auffassung des Beklagten ist der Kläger schon wegen des geringen zeitlichen Abstands zwischen abschlagsfreier und abschlagsbehafteter Altersrente von der Verpflichtung nach § 12a Satz 2 Nr 1 SGB II befreit, mit der Vollendung des 63. Lebensjahres zur Vermeidung seiner Hilfebedürftigkeit nach dem SGB II eine geminderte Altersrente in Anspruch zu nehmen.

Die Urteile: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=SG%20Neubrandenburg&Datum=20.10.2017&Aktenzeichen=S%2011%20AS%20658%2F17

Gefunden beim https://www.sozialticker.com/verpflichtung-inanspruchnahme-geminderten-altersrente/