Über Uns

Angesichts der zu erwartenden Auswirkungen der Hartz IV - Gesetze haben sich bereits im Herbst 2004 Personen aus verschiedenen Gruppierungen zu einem Runden Tisch zusammengefunden. Bis heute verbindet die aktiven MitarbeiterInnen und viele UnterstützerInnen, dass wir uns mit diesen Gesetzen und ihren gravierenden Folgen nicht abfinden können und wollen.

Der Runden Tisch möchte den Menschen, die unter den Folgen der Hartz-Gesetze leiden, eine Stimme geben, ihnen Gehör verschaffen und Öffentlichkeit herstellen.

Der Runde Tisch ist Anlaufstelle für alle Betroffenen und sonstige Personen, die sich aktiv politisch gegen diese Gesetze und ihre Umsetzung zur Wehr setzen wollen.

Der Runde Tisch ist ein offener Zusammenschluss von BezieherInnen von ALG II, interessierten Einzelpersonen, VertreterInnen von Erwerbslosen- und anderen sozialen Initiativen, kirchlichen Einrichtungen, Beratungsstellen, Gewerkschaften und politischen Gruppierungen.


Unsere Ziele
  • Beendigung der häufig unrechtmäßigen Entscheidungen und Forderungen des Jobcenters Freiburg.
  • Beendigung der Mietsenkungsverfahren (MOG) für mehr als 1000 Bedarfsgemeinschaften in Freiburg.
  • Die längst fällige angemessene Anhebung der zulässigen Quadratmetermietpreise (Mietobergrenze) für BezieherInnen von ALG II und Sozialgeld in Freiburg,
  • Kritische Aufklärung über die sog. "1 - € - Jobs“
  • Vernetzung mit anderen Initiativen von Erwerbslosen u.a.
  • Informations- und Gesprächsangebote durch regelmäßige Präsenz vor dem Jobcenter Freiburg und durch Veranstaltungen.
  • Öffentlichkeitsarbeit.
  • die Einführung eines "FreiburgPasses" mit "Sozialticket", etc. sind mittlerweile erreicht, müssen aber weiter kritisch begleitet werden.

Unsere Forderungen
  • Hartz IV bedeutet Leben in Armut. Der Regelsatz wurde willkürlich weit unterhalb der offiziell anerkannten Armutsgrenze festgesetzt. Um ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen muss der Regelsatz sehr deutlich angehoben werden.
  • Hartz IV bedeutet Angst um die Wohnung. In den meisten Kommunen sind die Mietobergrenzen so niedrig angesetzt, dass es zu den geforderten Mietpreisen de facto keine Wohnungen anzumieten gibt. Dies ist ungesetzlich. Die Mietobergrenzen müssen deutlich angehoben werden.
  • Hartz IV bedeutet ständigen Druck seitens des Jobcenters. Ungeachtet gesetzlicher Regelungen wird auf Millionen von Menschen durch Fallmanager und bei Hausbesuchen mit unterschiedlichsten, häufig ungesetzlichen Mitteln Druck ausgeübt.
  • Hartz IV bedeutet Zwang, jede Arbeit anzunehmen. Nicht nur die Praxis der sogenannte „1 – Euro – Jobs“ bedeutet Arbeiten für Hungerlöhne. Versicherungspflichtige Arbeitsplätze mit menschenwürdiger Bezahlung ohne Zwangsmaßnahmen müssen zur Verfügung gestellt werden.