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Sonntag, 18. Februar 2018

Solidarisches Grundeinkommen (SGE)



Müller für Neue Soziale Agenda. Ende Oktober hat sich der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, anlässlich der Berliner Bundesratspräsidentschaft in seinem Namensbeitrag „Digital und Sozial“ für ein Solidarisches Grundeinkommen (SGE) als wichtiger arbeitsmarktpolitischer Säule im Rahmen einer notwendigen Neuen Sozialen Agenda ausgesprochen. Kernidee ist, nicht länger Langzeitarbeitslosigkeit zu verwalten, sondern die Mittel für eine freiwillig aufgenommene, sozialversicherungspflichtige und unbefristete Tätigkeit im kommunalen Bereich aufzuwenden.

Gefunden beim http://www.sozialticker.com/solidarisches-grundeinkommen-sge/#more-247325

Montag, 22. Januar 2018

Sondierungs-Milliarde für „Eingliederungstitel“ der Jobcenter und Haushaltswahrheit



Ein Ergebnis der „Sondierungsgespräche von CDU, CSU und SPD“ (Finale Fassung vom 12.01.2018) lautet: „Mit einem ganzheitlichen Ansatz wollen wir die Qualifizierung, Vermittlung und Reintegration von Langzeitarbeitslosen in den Arbeitsmarkt vorantreiben. Dazu schaffen wir ein neues Regelinstrument im SGB II „Teilhabe am Arbeitsmarkt für alle“ und ermöglichen auch in den Ländern den Passiv-Aktiv-Transfer. Wir stellen uns eine Beteiligung von 150 000 Menschen vor. Die Finanzierung des Programms muss über den Eingliederungstitel gewährleistet werden, den wir hierfür um eine Mrd. Euro jährlich aufstocken werden.“ Die BIAJ-Materialien vom 15. Januar 2018 mit zwei Anmerkungen zur „Sondierungs-Milliarde“, zur Haushaltswahrheit und zur „Teilhabe am Arbeitsmarkt“ für 556 Euro pro Monat finden Sie hier: Download_BIAJ20180115 (PDF: zwei Seiten)

Quelle: BAIJ

Gefunden bei den http://www.nachdenkseiten.de/?p=41944#h10

Dienstag, 27. September 2016

Ein „neuer“ sozialer Arbeitsmarkt? Auf alle Fälle ein weiterer Vorstoß hin zu einer auf Dauer angelegten öffentlich geförderten Beschäftigung für einen Teil der Erwerbslosen



Nordrhein-Westfalen ist nicht nur das bevölkerungsreichste Bundesland in Deutschland, es leidet auch unter einer in manchen Regionen überdurchschnittlich hohen Arbeitslosigkeit, die sich dort dann oftmals in Form eines hohen Anteils langzeitarbeitsloser Menschen ausformt. Im Jahr 2015 lag der jahresdurchschnittliche Bestand aller Arbeitslosen in NRW bei 744.000 Menschen. 43,6 Prozent von ihnen wurden statistisch als Langzeitarbeitslose ausgewiesen, das waren 324.000. Nordrhein-Westfalen ist das Bundesland, das die meisten Kreise mit besonders hohen Anteilen an Langzeitarbeitslosen aufweist. Und: Fünf der zehn Kreise mit den bundesweit höchsten Anteilen Langzeitarbeitsloser lagen im vergangenen Jahr in Nordrhein- Westfalen.

Freitag, 6. Februar 2015

Grüne für Reform der Arbeitsförderung

Berlin: (hib/CHE) Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen verlangt, die Förderpolitik für Arbeitslose neu auszurichten. Dazu hat sie einen Antrag (18/3918) gestellt, in dem sie die Bundesregierung auffordert, die Arbeitsförderung „finanziell und personell sachgerecht“ auszustatten. So müsse unter anderem der Aufbau eines verlässlichen Sozialen Arbeitsmarktes auf Basis des Passiv-Aktiv-Transfers „unverzüglich“ eingeleitet werden. Denn dadurch werde die Teilhabe und Integration für jene Arbeitslose gewährleistet, die auch bei einer hohen Arbeitskräftenachfrage keine Chance auf eine ungeförderte Beschäftigung hätten, schreiben die Grünen.

Freie Förderung siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Freie_F%C3%B6rderung
 
Zum Passiv-Aktiv-Tausch http://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/de/arbeit-soziales/musterland-fuer-gute-arbeit/landesprogramm-gute-und-sichere-arbeit/

Der Antrag http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/039/1803918.pdf

Quelle und ganzer Artikel http://www.sozialticker.com/gruene-fuer-reform-der-arbeitsfoerderung_20150206.html

Mittwoch, 5. Februar 2014

Paritätischer Wohlfahrtsverband stellt sich hinter kommunale Spitzenverbände und BA

Sozialer Arbeitsmarkt für Langzeitarbeitslose:

Als zwingend notwendig bezeichnet der Paritätische Wohlfahrtsverband den Ausbau öffentlich geförderter Beschäftigungsangebote für Langzeitarbeitslose. Der Verband stellt sich damit hinter eine gemeinsame Initiative der Bundesagentur für Arbeit und der kommunalen Spitzenverbände, die heute in Berlin vorgestellt wurde. Das Problem der verfestigten Langzeitarbeitslosigkeit habe mittlerweile eine dramatische Größenordnung erreicht, die ein sofortiges Handeln der Politik erforderlich mache.

Mittwoch, 30. Oktober 2013

„Sozialer Arbeitsmarkt“ – Ein noch gigantischerer und zudem entwürdigender Niedriglohnsektor

Verantwortlich: Unter der Überschrift „Sozialer Arbeitsmarkt“ hat sich eine ungewöhnliche Allianz von Sozialverbänden, über die SPD, die Grünen bis hin zur FDP zusammengefunden. Auch in der CDU gibt es Sympathien für ein neues Beschäftigungsmodell für Langzeitarbeitslose. Freiwillig, existenzsichernd bezahlt und möglichst langfristig soll nach diesem Modell Langzeitarbeitslosen am Arbeitsmarkt und zwar am ersten Arbeitsmarkt eine „sinnvolle, normale, nicht stigmatisierende Beschäftigung“ verschafft werden. Das geltende Hartz IV-Systems soll dazu an zwei Stellen verändert werden,