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Montag, 10. September 2018

Wirkung der Unterhaltsvorschuss Reform


Im März 2018 erhielten knapp 714.000 Kinder alleinerziehender Elternteile Unterstützung der Unterhaltsvorschuss-Stellen. Das sind fast 300.000 mehr als vor der Reform des Unterhaltsvorschussgesetzes (UVG).
Das geht aus einer Unterrichtung (19/3960) der Bundesregierung zur Reform des UVG hervor. Die Reform trat zum 1. Juli 2017 in Kraft und hat die bis dahin geltende Altersgrenze beim Unterhaltsvorschuss (Vollendung des 12. Lebensjahres) und die Höchstleistungsdauer (72 Monate) aufgehoben. Wie aus der Unterrichtung weiter hervorgeht, sind 200.000 Kinder, die staatlichen Unterhalt bekommen, null bis fünf Jahre alt und rund 300.000 sechs bis elf Jahre alt. Die Zahl der Kinder, die erstmals leistungsberechtigt, also ab 12 Jahre alt sind, liegt demnach bei fast 200.000.

Quelle: https://www.bundestag.de/presse/hib/-/567672
 
Gefunden beim https://www.sozialticker.com/wirkung-unterhaltsvorschuss-reform/

Freitag, 10. März 2017

SGB II – Umgangsmehrbedarf abgelehnt



Berlin: (hib/CHE) Einen Umgangsmehrbedarf für alleinerziehende Bezieher von SGB II-Leistungen (ALG I) wird es vorerst nicht geben. Dies hatte die Fraktion Die Linke in einem Antrag (18/10283) gefordert, den der Ausschuss für Arbeit und Soziales am Mittwochvormittag mit den Stimmen von SPD und CDU/CSU ablehnte. Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen stimmte dem Antrag zu.
Darin hatte Die Linke von der Bundesregierung verlangt, die Regelungen im Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGB II) so zu ändern, dass das Konstrukt der „temporären Bedarfsgemeinschaft“ aufgelöst wird. Statt dessen sollte der Elternteil, bei dem sich das Kind mehr als die Hälfte des Monats aufhält, den vollen Regelsatz für das Kind erhalten.