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Mittwoch, 16. November 2016

Inkasso-Verfahren in Jobcentern

Berlin: (hib/CHE) Die Bundesregierung bewertet das Angebot einer Schuldnerberatung für Bezieher von Grundsicherung und Sozialhilfe als „wichtigen Beitrag“ zur sozialen Stabilisierung und zur Heranführung der leistungsberechtigten Personen an den Arbeitsmarkt. Einen Reformbedarf bei der Organisation der Inkasso-Verfahren sieht sie allerdings nicht, wie sie in ihrer Antwort (18/10299) auf eine Kleine Anfrage (18/10023) der Fraktion Die Linke schreibt.

Quelle: Deutscher Bundestag

Gefunden beim http://www.sozialticker.com/inkasso-verfahren-in-jobcentern/

Dienstag, 6. September 2016

Armut auf dem Vormarsch: Zahl der überschuldeten Haushalte wächst

06.09.2016

Fast zwei Millionen Haushalte tief in den roten Zahlen – neuer Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung erwartet

Die Zahlen deuten auf eine bedenkliche Entwicklung hin: Die Anzahl der Haushalte "mit hoher Überschuldungsintensität" ist in den vergangenen 9 Jahre von 1,64 Millionen auf 1,97 Millionen gestiegen. Auch die Zahl der Personen, die über 18 Jahre alt und verschuldet sind, ist von 3,4 Millionen (im Jahr 2006) auf aktuell 3,95 Millionen angestiegen. Die Zahlen stammen laut einem Artikel der Nordwest-Zeitung (NWZ) aus dem neuen Armuts-und Reichtumsbericht der Bundesregierung, der in Kürze veröffentlicht werden soll.
Von einer hohen Überschuldungsintensität betroffen sind jene Menschen, die auch über einen längeren Zeitraum ihre Schulden, die sie bei mehreren Gläubigern haben, nicht begleichen können. 

Freitag, 22. Juli 2016

Wie die Jobcenter Arbeitslose in die Insolvenz drängen

Wer seinen Job verliert und plötzlich auf sein Gehalt verzichten muss, der macht schnell Schulden. Arbeitslosigkeit ist die wichtigste Ursache für Überschuldung, für jeden fünften deutschen Schuldner war sie im vergangenen Jahr der Hauptauslöser für ihre finanzielle Notlage, erhob das Statistische Bundesamt. Zugleich verhindern Schulden oft, dass ein Arbeitsloser wieder einen Job findet: Arbeitgeber schreckt es meist ab, wenn ihr Bewerber in einem Insolvenzverfahren steckt. Dies sei „natürlich ein absolutes Vermittlungshemmnis“, sagt eine Sprecherin der Bundesagentur für Arbeit. Nicht umsonst schicken viele Jobcenter die Hartz-IV-Empfänger zur Schuldnerberatern. Deren Aufgabe ist es, mit den Gläubigern der Menschen zu verhandeln und sich mit ihnen auf kleinere Summen zu einigen.

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/hartz-iv-wie-die-jobcenter-arbeitslose-in-die-insolvenz-draengen-1.3088836

Gefunden bei den http://www.nachdenkseiten.de/?p=34340