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Freitag, 15. März 2019

Hartz-IV-Soll-Ist-Vergleich 2018: 1,105 Milliarden Euro weniger für “Leistungen zur Eingliederung in Arbeit”, 1,030 Milliarden Euro mehr für …


In der “Antwort” der Parlamentarischen Staatssekretärin beim Bundesminister für Arbeit und Soziales, Anette Kramme, auf eine Frage der Bundestagsabgeordneten Sabine Zimmermann (DIE LINKE) in der Fragestunde des Deutschen Bundestages am 13. März 2019 (Frage: “Wie viele der im Bundeshaushalt für Leistungen zur Eingliederung in Arbeit vorgesehenen Mittel wurden in den Jahren 2016, 2017 und 2018 nicht ausgegeben (bitte unterscheiden nach Leistungen zur Eingliederung nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch und den Bundesprogrammen sowie in absoluten Zahlen und prozentualem Anteil an den veranschlagten Mitteln)?”) wurden für das Haushaltsjahr 2018 lediglich das oben genannte Soll und Ist zum “Gesamtbudget” genannt und eine daraus berechnete “Ausschöpfung von rd. 99,2 Prozent”. Die Begründung für die weitgehende Nichtbeantwortung der Frage der Bundestagsabgeordneten:

Quelle: http://www.biaj.de/archiv-kurzmitteilungen/1206-hartz-iv-soll-ist-vergleich-2018-1-105-milliarden-euro-weniger-fuer-leistungen-zur-eingliederung-in-arbeit-1-030-milliarden-euro-mehr-fuer.html

Gefunden bei den https://www.nachdenkseiten.de/?p=50188#h07

Sonntag, 6. Januar 2019

Teilhabechancen-Gesetz: Der mühsame Kampf gegen Langzeitarbeitslosigkeit


Langzeitarbeitslose fit für den ersten Arbeitsmarkt zu machen – das ist das Ziel des neuen Teilhabechancen-Gesetzes. Vier Milliarden Euro hat die Bundesregierung investiert, 150.000 Stellen wurden so geschaffen. Kritiker bezweifeln jedoch, dass das Programm die gewünschte Wirkung zeigt. […]
Die neuen Regeln richten sich an alle Unternehmen, die Langzeitarbeitslose beschäftigen wollen. In den ersten beiden Jahren ersetzt der Staat dem Unternehmen die Lohnkosten zu 100 Prozent. Dabei wird der Mindestlohn vorausgesetzt. In den Folgejahren verringert sich der Zuschuss um jeweils 10 Prozent. Am Ende der maximal fünf jährigen Förderperiode werden demnach immer noch 70 Prozent der Lohnkosten ersetzt. Wenn der Lohn etwa durch ortsübliche Tariflöhne höher ist, wird auch das erstattet – dies war eine Forderung der Gewerkschaften. […]


Quelle: https://www.deutschlandfunk.de/teilhabechancen-gesetz-der-muehsame-kampf-gegen.724.de.html?dram:article_id=437391

Gefunden bei den https://www.nachdenkseiten.de/?p=48209#h03

Sonntag, 25. November 2018

Langzeitarbeitslose: Nur jeder Zehnte erhält arbeitsmarktpolitische Förderung

Zwischen August 2017 und Juli 2018 gab es laut Statistik der Bundesagentur für Arbeit (BA) rund 853.000 Langzeitarbeitslose in Deutschland. Die Überwindung von Langzeitarbeitslosigkeit stellt nach wie vor für viele Betroffene auch bei guter Arbeitsmarktlage eine große Herausforderung dar. Viele Langzeitarbeitslose haben eines oder mehrere sogenannte Vermittlungshemmnisse, die die Arbeitssuche erschweren. Hier setzen arbeitsmarktpolitische Förderangebote der BA oder der Jobcenter an. Diese sollen (Langzeit-)Arbeitslose bei dem Abbau von Hemmnissen und der Aufnahme einer Arbeit unterstützen. (…)




Sonntag, 11. November 2018

Jobwunder? Nein, die Agenda 2010 hat keine Arbeit geschaffen…


Die rot-grüne »Agenda 2010« der Regierung Schröder habe Arbeit geschaffen, so der Tenor vieler Medienberichte zu den jüngst veröffentlichten Beschäftigungszahlen des Statistischen Bundesamts. Doch davon kann keine Rede sein. […]
Dass die Zahl der Arbeitslosen gesunken ist, lässt sich in der Tat nicht leugnen – genauso wenig wie der Umstand, dass die Zahl der Erwerbstätigen und der abhängig Beschäftigten seit Mitte der 2000er angestiegen ist. Nun mag man argumentieren, dass die Realität aber ganz anders aussehe, weil diese günstige Entwicklung am Arbeitsmarkt durch Niedriglöhne und prekäre Beschäftigung »erkauft« worden und daher ganz und gar nicht positiv zu beurteilen sei. Gänzlich falsch wäre eine solche Kritik nicht.


Quelle: https://www.blickpunkt-wiso.de/post/jobwunder-nein-die-agenda-2010-hat-keine-arbeit-geschaffen--2267.html

Gefunden bei den https://www.nachdenkseiten.de/?p=46950#h09

und von https://www.heise.de/tp/features/Erste-Annaeherungen-an-den-Sozialstaat-2025-4218203.html

Samstag, 27. Oktober 2018

Hartz-IV-Empfänger: Mehr als ein Drittel seit über vier Jahren im Bezug


41 Prozent der Hartz-IV-Empfänger waren im Juni 2018 bereits vier Jahre oder länger im Bezug. Absolut gesehen hat der verfestigte Hartz-IV-Bezug gegenüber 2017 zwar abgenommen, doch der Anteil der langfristig Hilfebedürftigen bleibt konstant hoch.
Über ein Drittel (41 Prozent) der rund 5,8 Millionen Hartz-IV-Empfänger in Deutschland war im Juni 2018 bereits vier Jahre oder länger abhängig von der staatlichen Sozialleistung. 61 Prozent der Regelleistungsberechtigten waren zwei Jahre oder länger hilfebedürftig. Das zeigen die Verweildauern aus der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (BA).
 
 
Gefunden bei den https://www.nachdenkseiten.de/?p=46752#h09

Montag, 22. Oktober 2018

Österreichs Jobcenter richten künftig mit Hilfe von Software über Arbeitslose


In Österreich teilt ab nächstem Jahr ein Algorithmus alle Jobsucher in Kategorien. Wer schlecht abschneidet, dem werden Zukunftschancen verbaut. Die Behörden bejubeln das als Effizienzsteigerung mit modernsten technischen Mitteln. Experten warnen hingegen vor automatisierter Diskriminierung.
220.000 Menschen sind nach neuesten Zahlen in Österreich arbeitslos. Damit möglichst viele davon schnell wieder einen Job finden, finanziert der Staat ähnlich wie in Deutschland Maßnahmen zur Weiterbildung. Wer eine solche Schulung bezahlt bekommt, entscheidet das Arbeitsmarktservice (AMS), das österreichische Gegenstück zu den Jobcentern in Deutschland. Bereits ab Januar hilft den Beratern des AMS ein algorithmisches Empfehlungssystem, wie nun bekannt wurde.