Posts mit dem Label Arbeitsmarktpolitik werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Arbeitsmarktpolitik werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 22. Juni 2017

Paritätisches Jahresgutachten zur sozialen Lage



Paritätisches Jahresgutachten zur sozialen Lage in Deutschland: Aufstiegsversprechen der sozialen Marktwirtschaft werden immer weniger eingelöst
Das zentrale Versprechen der sozialen Marktwirtschaft, wer sich anstrengt und sich bildet, kann auch sozial aufsteigen, wird trotz der anhaltend guten Wirtschaftsentwicklung in Deutschland immer weniger eingelöst, so der Befund des aktuellen Jahresgutachtens des Paritätischen Gesamtverbandes zur sozialen Lage in Deutschland. Der Bundesregierung sei es nicht gelungen, Armut und Ungleichheit spürbar zu reduzieren und mehr soziale Aufwärtsmobilität zu ermöglichen, so das Ergebnis zahlreicher Studien, die der Paritätische für das Jahresgutachten ausgewertet hat. Der Paritätische fordert eine „Agenda des Sozialen“ und in der Konsequenz einen rigorosen Kurswechsel in der Steuer- und Finanzpolitik.

Gefunden beim

http://www.sozialticker.com/paritaetisches-jahresgutachten-sozialen-lage/
http://www.sozialticker.com/klaffen-luecken/
http://www.sozialticker.com/wichtig-erbschaften/



und von https://www.heise.de/tp/features/Linke-Hartz-IV-abschaffen-Mindestsicherung-von-1-050-Euro-einfuehren-3740221.html

Effekte der Hartz-Reformen auf dem Arbeitsmarkt – neue Erkenntnisse des IAB



Die Hartz-Reformen haben nur wenige Arbeitslose in ein Normalarbeitsverhältnis in Vollzeit geführt, sondern am ehesten in atypische Beschäftigungsverhältnisse oder in den Ruhestand. Das zeigt ein aktueller IAB-Forschungsbericht.
In ihrem Kurzbericht schreiben die Autoren: „Seit ihrem Höhepunkt im Februar 2005 sank die Arbeitslosigkeit in Deutschland innerhalb von drei Jahren von 5,2 Millionen auf 3,6 Millionen, während die Erwerbstätigkeit um 1,2 Millionen stieg. Die meisten theoretischen und empirischen Analysen gehen implizit davon aus, dass Arbeitslose im Wesentlichen in Vollzeit-Erwerbstätigkeit wechseln. Wir fragen wohin die Arbeitslosen tatsächlich gehen.


Quelle: http://www.der-paritaetische.de/fachinfos/detailseite/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=10162&cHash=54713657cf044fbeb71377a206a3c646

und https://www.zdf.de/politik/frontal-21/ausbeutung-bei-dhl-100.html

Gefunden bei den http://www.nachdenkseiten.de/?p=38793#h03

Sonntag, 4. Juni 2017

Jobwunder listig ausgetrickst und die EU bezahlt



Bundesprogramm für Langzeitarbeitslose
Berlin:(hib/CHE)- Bis Ende April 2017 haben knapp 18.000 Personen im Rahmen des ESF-Bundesprogramms zur Förderung Langzeitarbeitsloser eine Beschäftigung aufgenommen. Das geht aus der Antwort (18/12486) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (18/12287) der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hervor.

Gefunden beim http://www.sozialticker.com/jobwunder-listig-ausgetrickst-eu-bezahlt/

Wer Hartz IV bezieht, soll was tun



Bremerhavener Agentur für Arbeit will in Pilotprojekt schwer vermittelbare Langzeitarbeitslose entgeltfrei für Firmen und Kommunen arbeiten lassen.
In Bremerhaven soll Anfang 2018 ein Pilotprojekt zur Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit starten. Statt einfach nur zu Hause rumzusitzen, sollen Hartz-IV-EmpfängerInnen entgeltfrei in Firmen aushelfen oder öffentliche Grünanlagen pflegen. Ziel ist es, sie durch Arbeit in die Gesellschaft zu integrieren.


Quelle: http://www.taz.de/Pilotprojekt-fuer-Langzeitarbeitslose/!5411233/
 
Gefunden bei den http://www.nachdenkseiten.de/?p=38600#h01

Arbeitslosengeld II und Sozialgeld: Im Bundeshaushalt 2017 sind zu wenig Ausgabemittel veranschlagt



Die im Bundeshaushalt 2017 veranschlagten 21,0 Milliarden Euro (nach geplanten 22,2 Milliarden Euro im ursprünglichen Entwurf der Bundesregierung) werden nicht ausreichen, um die Ausgaben der Jobcenter für das Arbeitslosengeld II (einschließlich Sozialgeld) zu decken. Auch wenn sich der bisherige monatliche Anstieg der (gleitenden) Jahressumme von durchschnittlich über 120 Millionen Euro in den verbleibenden acht Monaten nicht in dieser Höhe fortsetzen sollte, ist davon auszugehen, dass die Ausgaben des Bundes für Arbeitslosengeld II einschließlich Sozialgeld) die veranschlagten 21,0 Milliarden Euro deutlich übersteigen werden. Die gesamte BIAJ-Kurzmitteilung vom 26. Mai 2017 zur Entwicklung der Ausgaben für das Arbeitslosengeld II (einschließlich Sozialgeld) finden Sie hier.

Quelle: BIAJ

Dienstag, 2. Mai 2017

Was die Hartz-Reformen gebracht haben

Zwei Sozialarbeiter und ein Fahrer bilden das Team des mobilen Beratungszentrums des Berliner Arbeitslosenzentrums, der ältesten Initiative ihrer Art in Deutschland. „Irren ist amtlich – Beratung kann helfen“, steht auf einem ihrer Flyer. Wahle, ein Politologe, unterstützt seit mehr als zwei Jahrzehnten Menschen dabei, ihre Rechte im Jobcenter durchzusetzen. Anfangs beriet er Bauarbeiter, heute Arbeitslose quer durch alle Schichten. Mit dem Bus klappert sein Team alle Arbeitsagenturen in Berlin ab, für jeweils zwei Tage. Wahle hat Betroffene vor und nach den sogenannten Hartz-Reformen erlebt und erhebliche Verhaltensänderungen festgestellt.
„Das hat zwei Jahre gedauert, dann sind die Leute klein gekocht gewesen. Und das passiert bis heute. Der Umgang in den Jobcentern ist teilweise rüde, es wird ständig versucht, den Leuten vorzumachen, dass sie selber schuld an ihrer Arbeitslosigkeit sind.“

Quelle: http://www.deutschlandfunk.de/agenda-2010-was-die-hartz-reformen-gebracht-haben.724.de.html?dram:article_id=385052

Gefunden bei den http://www.nachdenkseiten.de/?p=38095#h12

Arbeitslosigkeit – Vier von zehn Leiharbeitern rutschen direkt in Hartz IV

Fast 130.000 Leiharbeitsbeschäftigte, die im vergangenen Jahr arbeitslos wurden, erhielten keine Leistungen aus der Arbeitslosenversicherung. Stattdessen rutschten sie direkt in den Hartz-IV-Bezug. Ursache sind die gesetzlichen Hürden für den Bezug von Arbeitslosengeld I (ALG I): Für die 24 Monate vor Eintreten der Erwerbslosigkeit müssen die Betroffenen sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse mit einer Gesamtdauer von mindestens einem Jahr nachweisen, um die gegenüber Hartz IV vergleichsweise hohe Arbeitslosenversicherungsleistung in Höhe von 60 Prozent (für Kinderlose) oder 67 Prozent (mit unterhaltspflichtigen Kindern) des vorangegangenen Nettoeinkommens zu erhalten. (…)


Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/wirtschaft/arbeitslosigkeit-vier-von-zehn-leiharbeitern-rutschen-direkt-in-hartz-iv-26779250

Gefunden bei den http://www.nachdenkseiten.de/?p=38095#h09

Dienstag, 25. April 2017

Aus prekären Entlohnungen werden prekärere Gutscheine



Neuster Clou aus dem Hause „Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend“ – der schon beim anfänglichen Lesen zum Atemstocker mutiert.
Projektstart: Gutscheine für haushaltsnahe Dienstleistungen – Schwarzarbeit verhindern, sozialversicherungspflichtige Jobs schaffen

Fachkräftebedarf in der Region sichern und Schwarzarbeit verhindern – darum geht es in einem neuen Modellprojekt rund um haushaltsnahe Dienstleistungen. Initiatoren sind das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg (WM), die Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit (RD) und die Stiftung Diakonie Württemberg.

Quelle: https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/aktuelles/alle-meldungen/projektstart--gutscheine-fuer-haushaltsnahe-dienstleistungen/115888