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Montag, 8. Oktober 2018

6,77 Millionen Menschen leben von Arbeitslosengeld oder Hartz-IV-Leistungen


Rund 2,32 Millionen Arbeitslose gab es im Juli 2018. Doch mit knapp 6,77 Millionen lebten nahezu dreimal so viele Menschen in Deutschland von Arbeitslosengeld oder Hartz-IV-Leistungen, darunter über zwei Millionen Kinder und Jugendliche. Denn nur ein Teil derer, die staatliche Unterstützung benötigen, gilt auch als arbeitslos im Sinne der Statistik.
Im Juli (teilweise aktuellste verfügbare Werte durch Wartezeiten in der Statistik) gab es rund 2,32 Millionen Arbeitslose gemäß der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (BA). Gleichzeitig lebten aber knapp 6,77 Millionen Menschen von Arbeitslosengeld und/oder Hartz-IV-Leistungen. Knapp 761.000 Menschen bezogen Arbeitslosengeld und rund 6,07 Millionen Menschen lebten in einem Hartz-IV-Haushalt, einer so genannten Bedarfsgemeinschaft, darunter über 2 Millionen Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren (Juni 2018). 68.000 (gerundeter Wert aus Mai, aktuelle Zahlen sind nur mit Wartezeit verfügbar) von ihnen waren Doppelbezieher von Arbeitslosengeld und Hartz-IV-Leistungen.
 





Sonntag, 2. September 2018

6,76 Millionen Menschen leben von Arbeitslosengeld oder Hartz-IV-Leistungen


Knapp 2,28 Millionen Arbeitslose gab es im Juni 2018. Doch mit über 6,76 Millionen lebten nahezu dreimal so viele Menschen in Deutschland von Arbeitslosengeld oder Hartz-IV-Leistungen, darunter über zwei Millionen Kinder und Jugendliche. Denn nur ein Teil derer, die staatliche Unterstützung benötigen, gilt auch als arbeitslos im Sinne der Statistik.
Im Juni (teilweise aktuellste verfügbare Werte durch Wartezeiten in der Statistik) gab es knapp 2,28 Millionen Arbeitslose gemäß der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (BA). Gleichzeitig lebten aber über 6,76 Millionen Menschen von Arbeitslosengeld und/oder Hartz-IV-Leistungen. Knapp 725.000 Menschen bezogen Arbeitslosengeld und rund 6,11 Millionen Menschen lebten in einem Hartz-IV-Haushalt, einer so genannten Bedarfsgemeinschaft, darunter über 2 Millionen Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren (Mai 2018). 72.000 (gerundeter Wert aus April, aktuelle Zahlen sind nur mit Wartezeit verfügbar) von ihnen waren Doppelbezieher von Arbeitslosengeld und Hartz-IV-Leistungen.
 



Nur eine Minderheit der Hartz IV-Empfänger ist arbeitslos


Die Zahl der Arbeitslosen, die Hartz IV beziehen, ist in den vergangenen zehn Jahren deutlich gesunken – und zwar stärker als die Arbeitslosigkeit generell. Das geht aus einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung hervor.
Obwohl fast zwei Drittel davon nicht über eine Berufsausbildung verfügen, haben vor allem wegen der guten Konjunktur doch viele eine Beschäftigung gefunden.
Die Zahl aller Hilfebedürftigen hat sich indes kaum verändert. Seit 2011 blieb sie konstant. Das liegt vor allem daran, dass es weiterhin etwa 1,1 Millionen sogenannte Aufstocker gibt, die neben ihrem Einkommen Hartz-IV-Leistungen erhalten. Immer weniger Menschen, die Hartz IV beziehen, sind tatsächlich arbeitslos.

Samstag, 25. August 2018

Arbeitslose wehren sich gegen Meldepflicht


“Arbeitslose haben sich während der Zeit, für die sie einen Anspruch auf Arbeitslosengeld erheben, bei der Agentur für Arbeit persönlich zu melden”, steht im Sozialgesetzbuch. Das findet nicht jeder Jobcenter-Kunde fair. Die häufigen Aufforderungen zum Jobcenter-Besuch sind in ihren Augen Schikane. […]
In ihrer ersten Meldeaufforderung stand der schlichte Satz, dass man über ihre – so wörtlich – berufliche Situation sprechen wolle: “Dieser Satz ist so allgemein, dass er nicht bloß für jeden Arbeitslosen passt. Gleichgültig in welcher Situation er ist. Er passt auch für jede Person, die generell in einem arbeitsfähigen Alter ist. Es gibt somit einen riesigen Adressatenkreis, dem man per Verwaltungsakt vorschreiben kann, zu einem bestimmten Termin an einem bestimmten Ort zu erscheinen und ein Gespräch zur beruflichen Situation zu führen. Ohne, dass erkennbar ist, welcher Zweck mit diesem Gespräch überhaupt verfolgt werden soll. Das ist das Kernproblem: Der eigentliche Zweck wird überhaupt nicht genannt.”


Quelle: https://www.deutschlandfunk.de/jobcenter-arbeitslose-wehren-sich-gegen-meldepflicht.769.de.html?dram:article_id=426258

Gefunden bei den https://www.nachdenkseiten.de/?p=45675#h09

Hartz IV: starker Rückgang der Arbeitslosen, aber nicht der Hilfebedürftigen insgesamt


Die Zahl der Bezieherinnen und Bezieher von Hartz-IV-Leistungen ist trotz des Arbeitsmarktbooms seit dem Jahr 2011 nicht weiter zurückgegangen – sie liegt relativ konstant in der Nähe der Sechs-Millionen-Marke. Das geht aus einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) hervor, für die der DIW-Arbeitsmarktforscher Karl Brenke Daten der Bundesagentur für Arbeit ausgewertet hat. Allerdings gab es im vergangenen Jahr deutlich weniger Arbeitslose, die Hartz IV bezogen, als zehn Jahre zuvor. Um rund eine Million Personen – von knapp 2,6 auf fast 1,6 Millionen – sank in diesem Zeitraum die Zahl der erwerbslosen Personen, die Arbeitslosengeld II erhielten.

Quelle: https://www.diw.de/de/diw_01.c.596561.de/themen_nachrichten/hartz_iv_starker_rueckgang_der_arbeitslosen_aber_nicht_der_hilfebeduerftigen_insgesamt.html
 
Gefunden bei den https://www.nachdenkseiten.de/?p=45635#h01

Sonntag, 19. August 2018

Förderung für Arbeitslose: Einbruch im ersten Quartal 2018


Im ersten Quartal 2018 gab es rund 15 Prozent weniger Zuweisungen in arbeitsmarktpolitische Maßnahmen als im gleichen Zeitraum in 2017. Hauptsächlicher Grund dafür ist aber nicht der Rückgang der Arbeitslosigkeit, sondern die angespannte Finanzsituation, vor allem auf der Seite der Jobcenter.
Arbeitsmarktpolitische Maßnahmen sollen die Integration von Arbeitslosen und Arbeitsuchenden in den Arbeitsmarkt unterstützen. Im ersten Quartal 2018 gab es knapp 794.000 Zuweisungen in arbeitsmarktpolitische Fördermaßnahmen. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum von Januar bis einschließlich März 2017 bedeutet das einen Rückgang um rund 143.000 Förderfälle beziehungsweise 15,3 Prozent. Dieser deutliche Einbruch lässt sich aber nicht alleine mit der sinkenden Arbeitslosigkeit in Deutschland erklären. Denn die Zahl der Arbeitslosen im ersten Quartal ging im Vorjahresvergleich um 7,6 Prozent auf 2,52 Millionen zurück.