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Sonntag, 19. März 2017

Hartz-IV-Empfänger: Weniger als die Hälfte ist offiziell arbeitslos



Im Oktober 2016 gab es über 4,3 Millionen erwerbfähige Hartz-IV-Empfänger, aber weniger als die Hälfte von ihnen gilt als arbeitslos im Sinne der Statistik. Mit 61 Prozent wird der überwiegende Teil von ihnen nicht zu den Arbeitslosen gezählt. Das zeigt der aktuelle Arbeitsmarktbericht der Bundesagentur für Arbeit.


Gefunden bei den http://www.nachdenkseiten.de/?p=37464#h05

Montag, 13. Februar 2017

Hartz-IV-Empfänger: Fast die Hälfte seit über vier Jahren im Bezug



44 Prozent der Hartz-IV-Empfänger sind bereits vier Jahre oder länger im Bezug. In einzelnen Bundesländern ist die Lage noch deutlich brisanter – und verschlimmert sich.
Fast die Hälfte (44 Prozent) der rund 5,93 Millionen Hartz-IV-Empfänger in Deutschland waren im Juni 2016 bereits vier Jahre oder länger abhängig von der staatlichen Sozialleistung. 62 Prozent der Regelleistungsberechtigten war zwei Jahre oder länger hilfebedürftig. Das zeigen die Verweildauern aus der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (BA).
Im Vergleich mit dem Vorjahr ist die Zahl der Hartz-IV-Empfänger gesunken. Im Juni 2015 zählten noch rund 5,98 Millionen zu den Regelleistungsberechtigten. Am Anteil der Hartz-IV-Empfänger mit sehr langen Verweildauern von vier Jahren oder mehr hat sich aber kaum etwas geändert. Der Anteil sank minimal von 43,9 auf 43,5 Prozent.

Mittwoch, 25. Januar 2017

Betreuungsschlüssel in Jobcentern

Berlin: (hib/CHE) Der Betreuungsschlüssel bei der Arbeitsvermittlung von unter-25-jährigen Arbeitslosen in den gemeinsamen Einrichtungen (gE) lag im Jahr 2016 bei 1 zu 70. Das bedeutet, ein Arbeitsvermittler hatte 70 Jugendliche zu betreuen. Das geht aus einer Antwort (18/10802) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (18/10769) der Fraktion Die Linke hervor.

Daraus ist ferner zu entnehmen, dass das Betreuungsverhältnis in der Arbeitsvermittlung bei den über-25-Jährigen im vergangenen Jahr bei 1 zu 129 lag, dass sich also ein Betreuer um 129 Arbeitssuchende kümmerte.

Gefunden beim Sozialticker

Dienstag, 10. Januar 2017

Bundesministerium für Arbeit und Soziales Jobcenter deutlich unterbesetzt

In den Jobcentern sind deutlich weniger Beschäftigte mit der Vermittlung von Erwerbslosen befasst als vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) offiziell angegeben. Amtlich kommen derzeit auf einen Vermittler 70 Arbeitsuchende unter 25 Jahren. Für über 25-Jährige wird ein Betreuungsschlüssel von 1 zu 129 genannt. Tatsächlich aber ist eine Vermittlungsfachkraft für 85 jüngere oder 167 ältere Arbeitslose zuständig. Dies geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine parlamentarische Anfrage der Grünen hervor, die dieser Zeitung vorliegt.
In der „Berechnungslogik der Betreuungsschlüssel“ seien „Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter enthalten, die vorgelagerte Aufgaben im Betreuungs-und Vermittlungsprozess wahrnehmen“, heißt es in der Antwort der parlamentarischen Staatssekretärin im BMAS, Anette Kramme (SPD).

Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/wirtschaft/bundesministerium-fuer-arbeit-und-soziales-jobcenter-deutlich-unterbesetzt-25492020

auch dazu: http://biaj.de/archiv-materialien/863-daten-und-anmerkungen-zum-artikel-ueber-personal-und-betreuungsschluessel-der-jobcenter.html

Gefunden bei den http://www.nachdenkseiten.de/?p=36553#h07

Dienstag, 29. November 2016

„Leiharbeit ist moderner Sklavenhandel“

Veröffentlicht in: Agenda 2010, Arbeitsmarkt und Arbeitsmarktpolitik, Audio-Podcast, Gewerkschaften, Interviews
Mag Wompel
Unter den Mechanismen, die besonders effektiv die Verarmung und Verelendung im Lande vorantreiben, ist neben Hartz IV auch und vor allem die sogenannte „Leiharbeit“ zu nennen, mittels derer Menschen wie Waren „verliehen“, in prekäre Lebensverhältnisse gezwungen und mit Armut konfrontiert werden. Trotz klarer Beschlusslage aller DGB-Gewerkschaften, dass für gleiche Arbeit stets gleicher Lohn zu zahlen sei, steht zu befürchten, dass dieselben in der am 29. und 30. November stattfindenden Tarifrunde Leiharbeit 2016/17 der Leiharbeit erneut Tür und Tor öffnen. Dabei könnte alles so einfach sein. Denn die Gewerkschaften könnten diesem „modernen Sklavenhandel“ einen Riegel vorschieben, meint die linke Gewerkschaftsaktivistin Mag Wompel[*] im Gespräch mit Jens Wernicke, und erklärt, welche Maßnahmen möglich und umgehend notwendig sind.

Ganzes Interview und gefunden bei den http://www.nachdenkseiten.de/?p=36021

Mittwoch, 23. November 2016

Beschäftigung vor und nach dem Arbeitslosengeldbezug: Die Hälfte der Zu- und Abgänge entfällt auf acht Branchen

Die Hälfte aller Übergänge in den Arbeitslosengeldbezug und zurück in Beschäftigung konzentriert sich auf acht Branchen. Die meisten Zu- und Abgänge gibt es in der Zeitarbeit, gefolgt vom Einzelhandel und dem Baugewerbe ohne Hoch- und Tiefbau. Dies geht aus einer am Dienstag veröffentlichten Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor. Bei den Zu- und Abgängen in der Zeitarbeit spielt auch eine Rolle, dass sich hier überproportional häufig Helfertätigkeiten finden.
Quelle: IAB

Die Studie:http://doku.iab.de/kurzber/2016/kb2516.pdf

Gefunden bei den http://www.nachdenkseiten.de/?p=35942#h09

Freitag, 18. November 2016

Bundesrechnungshof kritisiert Jobcenter

Die Vermittlungsarbeit der Jobcenter ist nach Ansicht der Prüfer zum Teil ineffizient. Viele Förderprogramme seien nur zufällig erfolgreich. 
Der Bundesrechnungshof hat die Vermittlungsarbeit in den Jobcentern gerügt und mehr Effizienz gefordert. Die Betreuung von Hartz-IV-Empfängern, die an arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen wie etwa Ein-Euro-Jobs oder Weiterbildungsprogrammen teilnehmen, sei deutlich verbesserungsbedürftig, heißt es in einem Prüfbericht, aus dem die Süddeutsche Zeitung zitiert



Beim Sozialticker mit vielen Beispielen für die erwähnten Maßnahmen. Für Betroffene Schnee von gestern. Das ist seit der Einführung von Hartz IV bekannt und wird zu Recht kritisiert!

Freitag, 2. September 2016

Hartz IV und das Hamsterrad von Erwerbsarbeitslosen und Beschäftigten

Für marktliberale ÖkonomInnen ist die Sache klar. Der gründliche Umbau der Arbeitslosen- und Sozialhilfe, wie ihn die deutsche Regierung unter dem Kanzler Schröder zum Beginn der Nullerjahre betrieben hat, sei ein Erfolgsmodell. Die sogenannten „Hartz-Reformen“ haben den „Anspruchslohn“ gesenkt und dadurch Stellen geschaffen. Tatsächlich sinkt die Erwerbslosigkeit seit Jahren kontinuierlich und die Zahl der Erwerbstätigen ist mit über 43 Millionen auf ein Rekordniveau gestiegen. Doch es gibt einen hohen Preis des vermeintlichen „deutschen Jobwunders“. (…)

Ganzer Artikel bei http://blog.arbeit-wirtschaft.at/14590-2/

Gefunden bei den http://www.nachdenkseiten.de/?p=34842#h04

Arbeitsuchende in den Rechtskreisen SGB III und SGB II (Hartz IV): Ländervergleich August 2016

Arbeitsuchende in den Rechtskreisen SGB III und SGB II (Hartz IV): Ländervergleich August 2016
Ein Blick auf die 4,788 Millionen Arbeitsuchenden im August 2016 (27.000 weniger als im August 2015), davon 2,684 Millionen als Arbeitslose registrierte Arbeitsuchende (111.000 weniger als im August 2015) und 2,103 Millionen nichtarbeitslose Arbeitsuchende (84.000 mehr als im August 2015). (Rundungsdifferenz 1.000) Wie verteilen sie sich auf die beiden Rechtskreise (SGB III: 156 Agenturen für Arbeit; SGB II: 408 Jobcenter) und die 16 Bundesländer und wie stellt sich dies im Vergleich zum August 2015 dar. Siehe dazu die drei unkommentierten BIAJ-Tabellen: insgesamt, SGB III und SGB II (Hartz IV).
Quelle: BIAJ

Gefunden bei den http://www.nachdenkseiten.de/?p=34842#h03

Und auch zum Thema http://www.nachdenkseiten.de/?p=34933#h02 

Donnerstag, 4. August 2016

Staatsangehörigkeit, Beschäftigung, Hartz IV: zwei Abbildungen

Wie hoch ist der Anteil der Bevölkerung im Alter von 15 bis unter 65 Jahre, der sozialversicherungspflichtig beschäftigt ist (svB-Quote) und wie hoch der Anteil der Bevölkerung im entsprechenden Alter, der auf Arbeitslosengeld II angewiesen ist, beantragt hat und erhält (ELB-Quote)? Wie stellt sich dies für die Bevölkerung mit deutscher Staatsangehörigkeit und wie mit einer anderen Staatsangehörigkeit (ohne deutsche Staatsangehörigkeit) im April 2016 (und April 2015) dar? Siehe dazu die beiden unkommentierten BIAJ-Abbildungen mit ausgewählten Staatsangehörigkeiten aus dem Migrations-Monitor der Statistik der Bundesagentur für Arbeit. Die BIAJ-Abbildungen vom 2. August 2016 finden Sie hier: Download (PDF: zwei Seiten)

Quelle: http://biaj.de/archiv-materialien/802-staatsangehoerigkeit-beschaeftigung-hartz-iv-zwei-abbildungen.html

Eine Fülle von Material zu Sanktionen, Eingliederungsleistungen, Kindern im Leistungsbezug usw.

Gefunden bei den http://www.nachdenkseiten.de/?p=34492#h03

Freitag, 29. Juli 2016

Leiharbeit auf dem Vormarsch

Die nun veröffentlichte Jahresstatistik 2015 bringt Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles in Erklärungsnot
Gerne erzählen Arbeitgeber die Mär von der Leiharbeit, auf die man angewiesen sei, um Auftragsspitzen abzudecken. Doch längst dienen die Arbeitsverhältnisse auf Zeit ganz anderen Zwecken. Im Vorwort der Studie zum «Funktionswandel der Leiharbeit» der gewerkschaftsnahen Otto-Brenner-Stiftung heißt es dazu: «Für gleiche Arbeit wird ein ungleicher Lohn gezahlt. Belegschaften erster und zweiter Klasse entstehen, Tarifverträge werden unterlaufen, Mitbestimmung reduziert. Billigere Leiharbeiter verunsichern und disziplinieren als Druck- und Drohpotenzial Stammarbeitskräfte.»

Quelle: https://www.neues-deutschland.de/artikel/1020308.leiharbeit-auf-dem-vormarsch.html

Gefunden bei den http://www.nachdenkseiten.de/?p=34442

Arbeitsmarkt im Juli 2016: Ländervergleich (Insgesamt, Frauen, Männer, Rechtskreise)

4,985 Millionen „Arbeitslosengeld-Empfänger/innen“ (SGB III und SGB II) im Juli 2016, darunter 4,305 Millionen erwerbsfähige Leistungsberechtigte (Arbeitslosengeld II-Empfänger/innen). 4,804 Millionen Arbeitsuchende, darunter 2,661 Millionen registrierte Arbeitslose (arbeitslose Arbeitsuchende), davon 805.000 (30,3 Prozent) bei den 156 Agenturen für Arbeit und 1,856 Millionen (69,7 Prozent) bei den 408 Jobcentern.
Die Veränderungsraten der registrierten Arbeitslosen (Juli 2015 – Juli 2016) reichen im Ländervergleich von -9,7 Prozent in Thüringen bis +1,0 Prozent in Niedersachsen.

Quelle: http://biaj.de/archiv-kurzmitteilungen/799-arbeitsmarkt-im-juli-2016-laendervergleich-insgesamt-frauen-maenner-rechtskreise.html

und http://biaj.de/archiv-kurzmitteilungen/798-arbeitsuchende-in-den-rechtskreisen-sgb-iii-und-sgb-ii-hartz-iv-laendervergleich-juli-2016.html

Gefunden bei den http://www.nachdenkseiten.de/?p=34442

Freitag, 24. Juni 2016

Hartz IV: Vom Regelleistungsbedarf zum Zahlungsanspruch – Bund, Länder, Kreise 12/2015

 Eine Fülle von Zahlen zu Sanktionen, Regelleistungen, Mehrbedarfe etc.

Vom „Regelleistungsbedarf“ der nach dem SGB II (Hartz IV) „Regelleistungsberechtigten“ in Höhe von insgesamt 3,378 Milliarden Euro über die „zu berücksichtigenden Einkommen“, die „verfügbaren Einkommen“ und die „angerechneten Einkommen und Kürzungen“ zu den „Zahlungsansprüchen“ in Höhe von insgesamt 2,370 Milliarden Euro und (nachrichtlich) zur Summe der „Haushaltsbudgets“ im Dezember 2015. Eine tabellarische Übersicht (BIAJ-Tabelle) mit kurzer Lesehilfe zeigt, wie sich dies im Bund, in den 16 Ländern und in den 402 Kreisen darstellt – unter besonderer Beachtung der angerechneten Einkommen und Kürzungen in Höhe von insgesamt 1,008 Milliarden Euro auf die verschiedenen Regelbedarfe (Arbeitslosengeld II, Sozialgeld, Mehrbedarfe und die überwiegend von den Kommunen zu tragenden Kosten der Unterkunft).

Quelle: http://biaj.de/archiv-materialien/781-hartz-iv-vom-regelleistungsbedarf-zum-zahlungsanspruch-bund-laender-kreise-12-2015.html

 Gefunden bei den http://www.nachdenkseiten.de/?p=33939#h06

Freitag, 3. Juni 2016

Mehr als 1,54 Millionen! Kinder unter 15 in SGB II-Bedarfsgemeinschaften: Bund und Länder 2007 bis 2015

1,54 Millionen plus 126.000 im Jahresdurchschnitt 2015. Die von der Statistik der Bundesagentur für Arbeit gezählten Kinder im Alter von unter 15 Jahren in den sogenannten SGB II-Bedarfsgemeinschaften umfassen mehr als die am 30./31. Mai 2016 berichteten „nicht erwerbsfähigen Leistungsberechtigten“ im Alter von unter 15 Jahren (NEF_u15). Neben den genannten 1,54 Millionen NEF_u15 wurden 2015 im Jahresdurchschnitt 126.163 weitere Kinder im Alter von unter 15 Jahren als „Personen in Bedarfsgemeinschaften“ statistisch erfasst:

Zur Statistik der Bundesagentur und vieles mehr http://biaj.de/archiv-materialien/773-mehr-als-1-54-millionen-kinder-unter-15-in-sgb-ii-bedarfsgemeinschaften-bund-und-laender-2007-bis-2015.html

Gefunden bei den http://www.nachdenkseiten.de/?p=33641#h08 

Donnerstag, 5. Mai 2016

1 Euro-Job statt Weiterbildung?

Wie soll es weitergehen mit der Arbeitslosenversicherung? Es müsste viel mehr für die Weiterbildung von Arbeitslosen getan werden, sagte Arbeitsmarktexperte Prof. Dr. Gerhard Bosch von der Universität Duisburg-Essen anlässlich einer Bundestagsanhörung in Berlin. Denn obwohl es einen großen Bedarf gibt, wurde die Weiterbildung in den letzten Jahren drastisch zurückgefahren.

Quelle: http://www.iaq.uni-due.de/aktuell/presse/2016/160411.php

Gefunden beim http://www.sozialticker.com/1-euro-job-statt-weiterbildung/#more-2691

Freitag, 29. April 2016

Arbeitsuchende in den Rechtskreisen SGB III und SGB II (Hartz IV): Ländervergleich April 2016

Ein Blick auf die Arbeitsuchenden im April 2016 – die 4,783 Millionen Arbeitsuchenden insgesamt und davon die 2,744 Millionen arbeitslosen Arbeitsuchenden (Arbeitslose) und die 2,039 Millionen nichtarbeitslosen Arbeitsuchenden (gemäß amtlicher Statistik). Wie verteilen sie sich auf die beiden Rechtskreise (SGB III: Agenturen für Arbeit; SGB II: Jobcenter) und die 16 Bundesländer und wie stellt sich dies im Vergleich zum April 2015 dar. Siehe dazu die drei unkommentierten BIAJ-Tabellen: insgesamt, SGB III und  SGB II (Hartz IV).
Quelle: BIAJ

Gefunden bei den http://www.nachdenkseiten.de/?p=33184#h02

Freitag, 5. Februar 2016

Arbeitsuchende in den Rechtskreisen SGB III und SGB II (Hartz IV): Ländervergleich Januar 2016

Ein Blick auf die Arbeitsuchenden im Januar 2016 – die 4,853 Millionen Arbeitsuchenden insgesamt und davon die 2,920 Millionen arbeitslosen Arbeitsuchenden (Arbeitslose) und die 1,932 Millionen nichtarbeitslosen Arbeitsuchenden (gemäß amtlicher Statistik). Wie verteilen sie sich auf die beiden Rechtskreise (SGB III: Arbeitsagenturen für Arbeit; SGB II: Jobcenter) und die 16 Bundesländer und wie stellt sich dies im Vergleich zum Januar 2015 dar. Siehe dazu die drei unkommentierten BIAJ-Tabellen: insgesamt, SGB III und SGB II (Hartz IV). Download (PDF: 3 Seiten)
Bremische Ergänzung: Wie unterschiedlich sich dies in den beiden bremischen Städten darstellt (Bremen, Bremerhaven), finden Sie hier: Download2 (PDF: eine Seite)
Quelle: BIAJ

Gefunden bei den http://www.nachdenkseiten.de/?p=30900#h03

Mit einer Fülle von Informationen zu Integrationen, Sanktionen, Ausbildungsverträgen, Verwendung der Mittel der Jobcenter etc. 

Sonntag, 17. Januar 2016

Mehr als 10 Millionen hilfebedürftig, 6.09 Millionen abhängig von Hartz IV

Um den Jahreswechsel herum wurden Zahlen zur sozialen Mindestsicherung aus 2014 und 2015 veröffentlicht. Z.T. liegen sie für 2015 noch nicht vor, die Übersicht muss daher als vorläufig und ungefähr bezeichnet werden. Insgesamt waren 9.161.590 Menschen davon abhängig, das sind 11,26% der Bevölkerung (eigene Berechnung). Werden die in 2015 neu hinzugekommenen Menschen hinzugerechnet, so sind es jetzt mehr als 10 Millionen. Kaum berechenbar sind die “working poor – arm trotz Arbeit”, sofern sie keine aufstockenden Leistungen beantragen. Arbeitsmarktpolitisch interessant sind die ganz aktuellen Zahlen zu Hartz IV.
Quelle: Labournet

mit vielen links auf Statistiken und Zahlen

gefunden bei den http://www.nachdenkseiten.de/?p=30271#h09

Dienstag, 5. Januar 2016

Hartz IV für immer mehr Ältere Endstation

Die Arbeitslosigkeit in Deutschland sinkt und befindet sich auf einem Rekordtief. Für ältere Arbeitslose gilt dies indes nicht, sie sind stärker denn je gezwungen, Hartz IV zu beantragen. Dies beweist die Antwort der Bundesagentur für Arbeit auf eine Anfrage der Bundestagsabgeordneten Sabine Zimmermann (DIE LINKE).
Mussten im Jahresdurchschnitt 2010 noch 256.819 der über 55-Jährigen Hartz IV Leistungen in Anspruch nehmen, so ist der Schnitt seitdem um 24 Prozent auf 317.997 im vergangenen Jahr angestiegen. Und diese Entwicklung hält weiter an, so verzeichnete die Agentur für Arbeit im November 2015 insgesamt 321.000 ältere arbeitslose Leistungsempfänger.

Quelle:  http://www.hartziv.org/news/20160104-hartz-iv-fuer-immer-mehr-aeltere-endstation.html

Dazu:

Rekord bei Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland – 43 Millionen haben einen Job
Die gute Konjunktur sorgt für eine Rekordbeschäftigung in Deutschland. Im Jahr 2015 waren durchschnittlich 43 Millionen Menschen erwerbstätig – so viele wie nie seit der Wiedervereinigung. Das hat auch mit Zuwanderern und Flüchtlingen zu tun.

Quelle: https://www.tagesschau.de/wirtschaft/erwerbstaetigkeit-rekord-101.html

Sieht man sich die Statistik der geleistete Arbeitsstunden der Erwerbstätigen in Deutschland an, wird man ebenso feststellen, dass sich hier seit Jahren keine signifikanten Änderungen abzeichnen, es ist also anzunehmen, dass sich die geleistete Arbeit einfach auf mehr Köpfe verteilt ohne das neue Vollzeitarbeitsplätze entstanden sind.

Gefunden bei den  http://www.nachdenkseiten.de/?p=29890#h10

Dienstag, 10. November 2015

Arbeitsmarkt: Offener Brief an den Direktor des Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB)

Sehr geehrter Prof. Dr. Möller,
in Ihrem Interview mit Spiegel online freuen Sie sich darüber, dass “der deutsche Arbeitsmarkt in einer stabilen Grundverfassung (ist)”.
Was verstehen Sie genau unter einer “stabilen Grundverfassung” des Arbeitsmarktes?
Diese Frage stellt sich sicherlich nicht nur mir, angesichts von 2.649.277 Arbeitslosen (Arbeitsangebot), denen 612.236 gemeldeten Stellen (Arbeitsnachfrage) gegenüberstehen, und einer Arbeitslosenquote von sechs Prozent (alle Zahlen Stand Oktober 2015 laut Bundesagentur für
Arbeit), die sich in den vergangenen Jahren nicht spürbar verändert hat (Oktober 2012: 6,5%; Oktober 2013: 6,5%; Oktober 2014: 6,3%) und weit über der Arbeitslosenquote liegt, die, konservativ betrachtet, als Vollbeschäftigung angesehen wird.

Quelle: http://www.wirtschaftundgesellschaft.de/2015/11/arbeitsmarkt-offener-brief-an-den-direktor-des-instituts-fur-arbeitsmarkt-und-berufsforschung-iab/

Gefunden bei den http://www.nachdenkseiten.de/?p=28327