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Sonntag, 29. Juli 2018

Paritätischer kritisiert fehlende Fort- und Weiterbildungen für Arbeitslose


Der Paritätische Wohlfahrtsverband kritisiert den unzureichenden Umfang der Fort- und Weiterbildung für Arbeitslose. Nach einer Studie der Forschungsstelle des Paritätischen Gesamtverbands erhielten im September 2017 nur fünf Prozent aller Arbeitslosen eine berufliche Weiterbildung, eine Weiterbildung mit Berufsabschluss sogar nur gut zwei Prozent.
Die Förderung ist dabei unterschiedlich verteilt: während neun Prozent derjenigen, die Arbeitslosengeld bekommen, gefördert wurden, waren es bei Empfängern von Hartz IV nur gut drei Prozent. „Statt nachhaltige Qualifizierung für geringqualifizierte Arbeitslose anzubieten, die ansonsten nur kurzfristig Erfolg auf dem Arbeitsmarkt haben, setzten Agenturen für Arbeit und Jobcenter lieber auf schnelle Vermittlung“ kritisiert Werner Hesse, Geschäftsführer im Paritätischen Gesamtverband. In der Konsequenz werden zu viele Menschen in Arbeitslosigkeit zurückgelassen und ihnen eine Qualifizierung als Schlüssel für den nachhaltigen Arbeitsmarkterfolg verwehrt.



Sonntag, 17. Juni 2018

Betreuung von Arbeitslosen in Jobcentern und Bildungsabschlüsse von ALG-II-Beziehern


Im Dezember 2017 hatten von 2,9 Millionen arbeitssuchend gemeldeten erwerbsfähigen Leistungsberechtigten im SGB II insgesamt 674.000 Personen keinen Hauptschulabschluss, 991.000 einen Hauptschulabschluss und 546.000 die mittlere Reife. 119.000 hatten die Fachhochschulreife und 285.000 die Hochschulreife. Das geht aus der Antwort (19/2482) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (19/1936) der AfD-Fraktion hervor.
Betreuung von Arbeitslosen in Jobcentern
Den Jobcentern stehen bereits jetzt schon genügend Angebote zur Verfügung, um Arbeitslose individuell und passgenau betreuen zu können. Diese Ansicht vertritt die Bundesregierung in ihrer Antwort (19/2485) auf eine Kleine Anfrage (19/2104) der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. Die Fraktion hatte eine Anfrage zur Sanktionspraxis gestellt und darin kritisiert, dass es eine „starke Standardisierung“ von Dienstleistungen für Arbeitssuchende gebe.

Quelle: http://dipbt.bundestag.de/doc/btd/19/019/1901936.pdf      Ausnahmsweise, weil die Anfrage von der AfD ist!
 
Gefunden beim https://www.sozialticker.com/betreuung-arbeitslosen-jobcentern-bildungsabschluesse-alg-ii-beziehern/

Mythos Hartz IV

In der öffentlichen Debatte zur Hartz-IV-Reform treffen zwei scheinbar unversöhnliche Lager aufeinander. Für die einen ist die Hartz-IV-Reform der Zaubertrank, der den kranken Mann Europas in das deutsche Arbeitsmarktwunder verwandelt hat. Jeder Versuch einer Reform der Reform wird vehement abgelehnt, weil er Deutschland ins Unglück stürzen würde. Für die andere Seite ist die Hartz-IV-Reform Teufelszeug, das nur Unheil gebracht hat – Hartz-IV muss weg! Wer hat recht?
Ein genauer Blick auf die wenigen wissenschaftlichen Studien zum Thema zeigt, dass beide Seiten wichtige ökonomische Wirkungskanäle ansprechen. Doch der eindeutige Punktsieg geht an die Kritiker der Hartz-IV-Reform. Genauer gesagt:


 
Gefunden bei den https://www.nachdenkseiten.de/?p=44374#h08

Sonntag, 29. April 2018

CDU-Politiker wollen Hartz IV für “U50” abschaffen


Wirtschaftspolitiker der Berliner CDU wollen Hartz-IV-Empfängern unter 50 die Bezüge streichen. Darüber berichtet die “Berliner Morgenpost”. Arbeit müsse sich weiterhin lohnen.
Arbeitsfähige Bürger unter 50 Jahren sollen nach Willen der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der Berliner Union (MIT) keine Hartz-IV-Leistungen mehr erhalten. “Es ist bei der derzeitigen Situation am Arbeitsmarkt nicht einzusehen, dass Menschen, die 25 oder auch 45 Jahre alt sind, zu Hause sitzen und Hartz IV beanspruchen können”, sagte MIT-Vorsitzender Christian Gräff der “Berliner Morgenpost”.
Quelle: T-Online

Samstag, 21. April 2018

Hauptsächlich kurze Aktivierungsmaßnahmen für Hartz-IV-Empfänger


Knapp 436.000 Hartz-IV-Empfänger nahmen 2017 an einer arbeitsmarktpolitischen Maßnahme teil, meist an kurzen Aktivierungsmaßnahmen. Deutlich seltener als Empfänger von Leistungen aus der Arbeitslosenversicherung erhalten sie Förderungen in der beruflichen Aus- und Weiterbildung.
Im Jahr 2017 wurden im Durchschnitt jeden Monat knapp 436.000 Empfänger von Grundsicherungsleistungen (ALG II bzw. „Hartz IV“) und knapp 458.000 Empfänger von Leistungen aus der Arbeitslosenversicherung (ALG I) in einer arbeitsmarktpolitischen Maßnahme gefördert. Die Art der Förderung unterscheidet sich jedoch gravierend, denn Hartz-IV-Empfänger nehmen am häufigsten an Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung teil und erhalten nur selten Förderungen im Bereich der Aus- und Weiterbildung. Dies zeigt die Förderstatistik der Bundesagentur für Arbeit (BA).