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Montag, 13. Februar 2017

Hartz-IV-Empfänger: Fast die Hälfte seit über vier Jahren im Bezug



44 Prozent der Hartz-IV-Empfänger sind bereits vier Jahre oder länger im Bezug. In einzelnen Bundesländern ist die Lage noch deutlich brisanter – und verschlimmert sich.
Fast die Hälfte (44 Prozent) der rund 5,93 Millionen Hartz-IV-Empfänger in Deutschland waren im Juni 2016 bereits vier Jahre oder länger abhängig von der staatlichen Sozialleistung. 62 Prozent der Regelleistungsberechtigten war zwei Jahre oder länger hilfebedürftig. Das zeigen die Verweildauern aus der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (BA).
Im Vergleich mit dem Vorjahr ist die Zahl der Hartz-IV-Empfänger gesunken. Im Juni 2015 zählten noch rund 5,98 Millionen zu den Regelleistungsberechtigten. Am Anteil der Hartz-IV-Empfänger mit sehr langen Verweildauern von vier Jahren oder mehr hat sich aber kaum etwas geändert. Der Anteil sank minimal von 43,9 auf 43,5 Prozent.

Freitag, 3. Februar 2017

Jobcenter: Umschichten für eine bessere Betreuung? Klingt plausibel, stimmt aber nicht



Jobcenter bedienen sich zunehmend am Budget für arbeitsmarktpolitische Maßnahmen, um ihre Verwaltungskosten zu decken. Sie begründen das mit höheren Personalkosten für eine intensivere Betreuung der Kunden. Doch die Argumentation hält einer Überprüfung nicht stand.
Die Jobcenter zweckentfremden immer mehr Geld, das eigentlich für die Förderung von Menschen im Hartz-IV-System mit arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen gedacht ist, um ihre Verwaltungskosten zu decken. 2015 haben die Umschichtungen einen erneuten Höchstwert erreicht. Mit rund 606 Millionen Euro wurden 17 Prozent des Eingliederungsetats nicht für den ursprünglichen Zweck genutzt.


Gefunden bei den http://www.nachdenkseiten.de/?p=36870#h05

und vom http://www.sozialticker.com/767-mio-euro-verwaltungskosten-jobcenter-umgeschichtet/
Wenn der link nicht funktioniert, einfach in die Adressleiste kopieren!

Donnerstag, 2. Februar 2017

SG Cottbus, Beschluss v. 12.08.2016 - S 40 AS 1768/16 ER - erstritten von RA Dr. Jens-Torsten Lehmann, Cottbus

Verspätete Bewerbung bzw. das aus den " Augen verlieren des Vermittlungsvorschlags " rechtfertigt nicht immer Absenkung der Regelleistung.
Unübersichtliche Rechtsfolgenbelehrung macht Sanktionsbescheid rechtswidrig, denn die Warnfunktion der Rechtsfolgenbelehrung ist nur bei ausreichender optischer Gestaltung gewährleistet.
Eine Rechtsfolgenbelehrung erfüllt ihre Warnfunktion nicht, wenn sie formal in einer Schriftgröße gehalten ist, die deutlich unterhalb der Schriftgröße des übrigen Schreibens liegt.


Quelle und ganzer Beschluss bei http://anwaltskanzlei-adam.de/index.php?id=118,1208,0,0,1,0

Montag, 30. Januar 2017

Pressemeldung 1/2017 Landessozialgericht RLP

Keine Arbeitsvermittlung in "Rotlichtbar"
Die Bundesagentur für Arbeit ist nicht verpflichtet, Arbeitsangebote für Bardamen in einer an ein Erotiketablissement angeschlossenen Bar sowie für Empfangsdamen in dem Etablissement selbst in das von ihr betriebene Online-Portal „JOBBÖRSE“ einzustellen. Dies hat der 1. Senat des Landessozialgerichts gestern durch Urteil entschieden.
Die Klägerin betrieb in Speyer ein Erotiketablissement, in dem Prostituierte ihre Dienste anbieten. Diese werden durch sogenannte Empfangsdamen betreut, die u.a. Kunden in Empfang nehmen, aufräumen und Verbrauchsmaterial auffüllen, allerdings selbst nicht als Prostituierte tätig sein dürfen. Verbunden durch eine ab 20.00 Uhr geöffnete Tür ist eine Bar, die durch die Klägerin auch weiterhin betrieben wird. Hier bedienen sogenannte Bardamen die Gäste, allerdings ohne selbst sexuelle Handlungen vorzunehmen. Die Klägerin meldete sich bei dem Portal „JOBBÖRSE“ an, für das in den Nutzungsbedingungen das Einstellen von Angeboten im erotischen/erotiknahen/pornografischen/Prostitutions- und prostitutionsnahen Gewerbe untersagt ist, und stellte Arbeitsangebote für Empfangs- und Bardamen ein. Daraufhin löschte die beklagte Bundesagentur für Arbeit nicht nur die einzelnen Angebote, sondern deaktivierte auch den Account. Hiergegen legte die Klägerin erfolglos Widerspruch ein. Auf die gegen die Löschung vor dem Sozialgericht Speyer erhobene Klage verurteilte das Gericht die Beklagte zur erneuten Entscheidung über den Ausschluss, da ein solcher jedenfalls nicht generell, sondern allenfalls auf einen konkreten Einzelfall bezogen zulässig sei.

Mittwoch, 25. Januar 2017

Betreuungsschlüssel in Jobcentern

Berlin: (hib/CHE) Der Betreuungsschlüssel bei der Arbeitsvermittlung von unter-25-jährigen Arbeitslosen in den gemeinsamen Einrichtungen (gE) lag im Jahr 2016 bei 1 zu 70. Das bedeutet, ein Arbeitsvermittler hatte 70 Jugendliche zu betreuen. Das geht aus einer Antwort (18/10802) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (18/10769) der Fraktion Die Linke hervor.

Daraus ist ferner zu entnehmen, dass das Betreuungsverhältnis in der Arbeitsvermittlung bei den über-25-Jährigen im vergangenen Jahr bei 1 zu 129 lag, dass sich also ein Betreuer um 129 Arbeitssuchende kümmerte.

Gefunden beim Sozialticker

Dienstag, 10. Januar 2017

Bundesministerium für Arbeit und Soziales Jobcenter deutlich unterbesetzt

In den Jobcentern sind deutlich weniger Beschäftigte mit der Vermittlung von Erwerbslosen befasst als vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) offiziell angegeben. Amtlich kommen derzeit auf einen Vermittler 70 Arbeitsuchende unter 25 Jahren. Für über 25-Jährige wird ein Betreuungsschlüssel von 1 zu 129 genannt. Tatsächlich aber ist eine Vermittlungsfachkraft für 85 jüngere oder 167 ältere Arbeitslose zuständig. Dies geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine parlamentarische Anfrage der Grünen hervor, die dieser Zeitung vorliegt.
In der „Berechnungslogik der Betreuungsschlüssel“ seien „Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter enthalten, die vorgelagerte Aufgaben im Betreuungs-und Vermittlungsprozess wahrnehmen“, heißt es in der Antwort der parlamentarischen Staatssekretärin im BMAS, Anette Kramme (SPD).

Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/wirtschaft/bundesministerium-fuer-arbeit-und-soziales-jobcenter-deutlich-unterbesetzt-25492020

auch dazu: http://biaj.de/archiv-materialien/863-daten-und-anmerkungen-zum-artikel-ueber-personal-und-betreuungsschluessel-der-jobcenter.html

Gefunden bei den http://www.nachdenkseiten.de/?p=36553#h07

Montag, 2. Januar 2017

Bundesagentur erwirtschaftet 2016 Milliarden-Überschuss

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) kann mit einem unerwartet hohen Milliarden-Überschuss 2016 ihr für Krisenzeiten angelegtes Finanzpolster weiter auffüllen. Der Überschuss für das abgeschlossene Jahr liege bei 4,9 Milliarden Euro, sagte BA-Chef Frank-Jürgen Weise der dpa. Die Nürnberger Bundesbehörde hatte ursprünglich nur mit 1,8 Milliarden Euro gerechnet. […]
«Die Zahlen zeigen, dass wir gut gewirtschaftet haben», meinte Weise.
Quelle: http://www.faz.net/agenturmeldungen/dpa/bundesagentur-erwirtschaftet-2016-milliarden-ueberschuss-14598785.html

Gefunden bei den http://www.nachdenkseiten.de/?p=36426#h14

Dienstag, 20. Dezember 2016

Mangelhafte Jobcenter

Untersuchung deckt große Missstände auf
Fehlende berufliche Abschlüsse sind das größte Hindernis für Arbeitslose auf der Suche nach einem Job. Fast drei Fünftel aller Hartz-IV-Empfänger verfügen nicht über eine abgeschlossene Berufsausbildung. Insofern ist es folgerichtig, dass die Jobcenter besondere Qualifizierungsanstrengungen unternehmen.
563 Millionen Euro hat die Bundesagentur für Arbeit im vergangenen Jahr für Weiterbildungsmaßnahmen ausgegeben. Weniger folgerichtig erscheint es, dass die Arbeitsverwaltung erfolgreich absolvierte Qualifizierungen in vielen Fällen nicht aktenkundig macht. Dies stellt der Bundesrechnungshof in einem 28-seitigen Bericht an das Bundesarbeitsministerium fest. (…)

Quelle:http://www.berliner-zeitung.de/wirtschaft/mangelhafte-jobcenter-untersuchung-deckt-grosse-missstaende-auf--25332612

Gefunden bei den http://www.nachdenkseiten.de/?p=36340#h12

Freitag, 18. November 2016

Bundesrechnungshof kritisiert Jobcenter

Die Vermittlungsarbeit der Jobcenter ist nach Ansicht der Prüfer zum Teil ineffizient. Viele Förderprogramme seien nur zufällig erfolgreich. 
Der Bundesrechnungshof hat die Vermittlungsarbeit in den Jobcentern gerügt und mehr Effizienz gefordert. Die Betreuung von Hartz-IV-Empfängern, die an arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen wie etwa Ein-Euro-Jobs oder Weiterbildungsprogrammen teilnehmen, sei deutlich verbesserungsbedürftig, heißt es in einem Prüfbericht, aus dem die Süddeutsche Zeitung zitiert



Beim Sozialticker mit vielen Beispielen für die erwähnten Maßnahmen. Für Betroffene Schnee von gestern. Das ist seit der Einführung von Hartz IV bekannt und wird zu Recht kritisiert!

Dienstag, 2. August 2016

Trotz Kritik: Vermittlung der Bundesagentur für Arbeit in Leiharbeit hält unvermindert an

Seit 2010 nun schon besteht das von der Bundesagentur für Arbeit (BA) erfasste Angebot an offenen Stellen zu mehr als einem Drittel aus Jobofferten aus der Leiharbeitsbranche. Die BA reagierte schnell: Auf zählbare Vermittlungserfolge aus, drückte sie die Menschen in Leiharbeit – und geriet darüber in Verruf. Trotz auch interner Kritik hat sich an dieser Vermittlungsparxis bis heute kaum etwas geändert, wie aktuelle Zahlen belegen.

Quelle: http://www.annotazioni.de/post/1928

Gefunden bei den http://www.nachdenkseiten.de/?p=34464#h13

und http://kurier.at/wirtschaft/hartz-iv-die-dunkle-seite-des-deutschen-jobwunders/213.118.365

Gefunden bei den http://www.nachdenkseiten.de/?p=34479#h10 

Donnerstag, 19. Mai 2016

Arbeitslosigkeit: Agentur für Arbeit will Problemfällen mehr Zeit widmen



Jobberater sollen künftig mehr Zeit für die schwierigen Fälle haben – denn ihr Anteil steigt.
Wer auf dem Arbeitsmarkt sehr schlechte Chancen hat, dem reicht kein Fünf-Minuten-Termin beim Arbeitsamt.
Der Mann, der in der Arbeitsagentur am Tisch sitzt, hat gleich mehrere Probleme: Er braucht einen Job, seine Stelle als Lastwagenfahrer hat er verloren. Wohl für länger, denn sein Führerschein wurde ihm wegen Alkohols am Steuer abgenommen – schon zum zweiten Mal. „Ich kann zwar fahren, aber ich darf nicht mehr“, sagt er.
Der Berater der Mannheimer Arbeitsagentur schaut ihn stirnrunzelnd an. Der Jobsuchende könnte sich auch vorstellen, wieder als Automechaniker zu arbeiten, doch seine Ausbildung hat er im Jahr 1981 absolviert. „Seitdem hat sich sehr viel verändert“, sagt der Berater. Und fragt: „Wie viel trinken Sie denn?“ (…)


Mehr http://www.berliner-zeitung.de/wirtschaft/arbeitslosigkeit-agentur-fuer-arbeit-will-problemfaellen-mehr-zeit-widmen-24074584

Gefunden bei den http://www.nachdenkseiten.de/?p=33419

Montag, 18. April 2016

Wer sind die Nutznießer der Dynamik eines flexiblen Arbeitsmarktes?

Die Bertelsmann Stiftung hat eine Studie über die Dynamik und Durchlässigkeit von Arbeitsmärkten in Europa erstellen lassen. Ist diese Durchlässigkeit auch für die Beschäftigten ein Gewinn? Die Analyse für den Bereich der befristeten Beschäftigung verweist eher auf das Gegenteil.
Die Lobbyisten der Bertelsmann Stiftung, einer der einflussreichsten neoliberalen Denkfabriken, werden nicht müde, Politik und Öffentlichkeit auf mehr Effizienz und Wettbewerb einzuschwören. Unter dem Deckmantel, die soziale Marktwirtschaft modernisieren und zukunftsfest machen zu wollen, geht es ihnen dabei um eine umfassende Ökonomisierung aller Politik- und Lebensbereiche.

Quelle: http://www.annotazioni.de/post/1873

Gefunden bei den http://www.nachdenkseiten.de/?p=32990#h05

Donnerstag, 14. April 2016

Stärkung der beruflichen Weiterbildung

Berlin: (hib/CHE) Geringqualifizierte Arbeitnehmer und Langzeitarbeitslose sollen einen verbesserten Zugang zu Instrumenten der beruflichen Weiterbildung erhalten. Das ist das Ziel eines Gesetzentwurfes (18/8042) der Bundesregierung zur Stärkung der beruflichen Weiterbildung und des Versicherungsschutzes in der Arbeitslosenversicherung (Arbeitslosenversicherungsschutz- und Weiterbildungsstärkungsgesetz – AWStG).

gefunden beim http://www.sozialticker.com/staerkung-der-beruflichen-weiterbildung/

Pressemitteilung des BMAS https://www.bmas.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2016/vereinfachung-des-leistungsrechts-staerkung-der-weiterbildung.html

Der Gesetzentwurf https://www.bmas.de/SharedDocs/Downloads/DE/PDF-Gesetze/breg-awstg-gesetzentwurf.pdf?__blob=publicationFile&v=3

Montag, 29. Februar 2016

Pressemitteilung der Bundesagentur für Arbeit vom 29. Februar 2016

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Positionspapier von Bundesagentur für Arbeit, Landkreistag und Städtetag

Regelungen für Langzeitarbeitslose und Flüchtlinge weiterentwickeln

Träger der Jobcenter legen gemeinsame Vorschläge vor

Die Regelungen nach dem Sozialgesetzbuch II (SGB II) müssen dringend weiter entwickelt und an aktuelle Aufgaben und Problemstellungen angepasst werden. Dazu haben die Bundesagentur für Arbeit, der Deutsche Landkreistag und der Deutsche Städtetag als Träger der Jobcenter heute ein gemeinsames Positionspapier veröffentlicht. Es enthält Vorschläge, wie der notwendigen besseren Förderung von Langzeitarbeitslosen sowie der stark wachsenden Anzahl von Flüchtlingen und Asylberechtigten innerhalb des SGB II entsprochen werden kann. Außerdem benennt es Möglichkeiten zur Entlastung der Jobcenter sowie zur Vereinfachung der Verfahren im SGB II und  gibt Anregungen für eine effizientere Bearbeitung.
 
Quelle und ganze Pressemitteilung: https://www.arbeitsagentur.de/web/content/DE/Presse/Presseinformationen/Sonstiges/Detail/index.htm?dfContentId=L6019022DSTBAI816994 
 

Freitag, 5. Februar 2016

Arbeitsuchende in den Rechtskreisen SGB III und SGB II (Hartz IV): Ländervergleich Januar 2016

Ein Blick auf die Arbeitsuchenden im Januar 2016 – die 4,853 Millionen Arbeitsuchenden insgesamt und davon die 2,920 Millionen arbeitslosen Arbeitsuchenden (Arbeitslose) und die 1,932 Millionen nichtarbeitslosen Arbeitsuchenden (gemäß amtlicher Statistik). Wie verteilen sie sich auf die beiden Rechtskreise (SGB III: Arbeitsagenturen für Arbeit; SGB II: Jobcenter) und die 16 Bundesländer und wie stellt sich dies im Vergleich zum Januar 2015 dar. Siehe dazu die drei unkommentierten BIAJ-Tabellen: insgesamt, SGB III und SGB II (Hartz IV). Download (PDF: 3 Seiten)
Bremische Ergänzung: Wie unterschiedlich sich dies in den beiden bremischen Städten darstellt (Bremen, Bremerhaven), finden Sie hier: Download2 (PDF: eine Seite)
Quelle: BIAJ

Gefunden bei den http://www.nachdenkseiten.de/?p=30900#h03

Mit einer Fülle von Informationen zu Integrationen, Sanktionen, Ausbildungsverträgen, Verwendung der Mittel der Jobcenter etc. 

Sonntag, 17. Januar 2016

Staatlich organisierte Schweinerei bei ZAF


 … es sind „Sklaven“ – moderne Sklaven, welche Hartz IV hervorbrachten und welche nicht NEIN sagen dürfen, bei der Vernichtung ihrer Arbeitsplätze und ihrer selbst. Ein reges Gerangel hingegen gibt es bei den vordersten Plätze um den „Steuertropf“ – wenn es um die Verteilung geht. Was für „Schweinereien“ sonst noch so ablaufen, ist in dem Beitrag sehr gut dargelegt worden: 

Quelle: http://altonabloggt.com/2015/11/26/zeitarbeit-und-weise-milliarden-fliessen-leise/ 

gefunden beim http://www.sozialticker.com/staatlich-organisierte-schweinerei-bei-zaf/#more-1801

Dienstag, 27. Oktober 2015

Ältere aussortiert

Auf europäischen Arbeitsmärkten werden ältere Bewerber häufig diskriminiert. Das lässt sich experimentell nachweisen.
Wenn Unternehmen Bewerber wegen unzureichender Fähigkeiten oder fehlender Motivation ablehnen, ist das legitim. Wenn graue Haare ein Ausschlusskriterium sind, ist das Diskriminierung. Dass dieses Problem weit verbreitet ist, zeigt eine Studie von Peter A. Riach. Der britische Ökonom hat in vier europäischen Ländern Experimente mit fingierten Bewerbungen durchgeführt. Den Ergebnissen zufolge werden Ältere bei der Arbeitsplatzsuche erheblich benachteiligt.

Quelle: http://www.boeckler.de/61979_61996.htm

gefunden bei den http://www.nachdenkseiten.de/?p=28097#h10

Samstag, 16. Mai 2015

Die meisten Arbeitslosen finden ohne Hilfe der Arbeitsagentur einen neuen Job

05.05.2015

Die BA habe "kaum Anteil an erfolgreicher Arbeitssuche", berichtet das Institut für Bildungs- und Sozialpolitik

Eine wesentliche Aufgabe der Bundesagentur für Arbeit ist natürlich die "Vermittlung in Ausbildungs- und Arbeitsstellen". Aber wie das Institut für Bildungs- und Sozialpolitik (ibus) an der Hochschule Koblenz im "O-Ton-Arbeitsmarkt" berichtet, ist der Erfolg bei dieser Aufgabe eher bescheiden. O-Ton-Arbeitsmarkt versteht sich als "Alternative zur offiziellen Arbeitsmarktberichterstattung"

Montag, 13. April 2015

Aus dem Job einer Bewerbungstrainerin und Dozentin …

… an Bildungsinstituten, die Maßnahmen im Auftrag der Jobcenter und Arbeitsagenturen durchführen, erzählt das Buch:
Im Dschungel der Maßnahmen
Hier werden anhand zahlreicher Praxisbeispiele aus den Feststellungsmaßnahmen und Bewerbungstrainings verschiedener Bildungsträger die Menschenrechtsverletzungen und Missstände dokumentiert, die in den so genannten Maßnahmen für Arbeit suchende Menschen konkret häufig vorkommen und typisch sind; und welche dahinterstehenden Mechanismen des Verwaltungsapparates, der Politik und Wirtschaft sowie menschliches Versagen zwangsläufig dazu führen.

Quelle und ganzer Artikel http://www.sozialticker.com/aus-dem-job-einer-bewerbungstrainerin-und-dozentin_20150412.html

Das Buch ist erhältlich beim EWK-Verlag
http://www.ewk-verlag.de/ReLaunchAY/AYSachWirt.html#Anker74019

Freitag, 26. Dezember 2014

Aussortiert und abgestempelt

Warum Arbeitslose arbeitslos bleiben

Die Diskriminierung von Langzeitarbeitslosen auf dem Arbeitsmarkt ist in Deutschland kaum ein Thema. Die Benachteiligung Älterer ist allgemein als Tatsache anerkannt. Auch schlechtere Jobchancen von Frauen oder Migranten werden gerne und häufig beklagt. Dass aber viele Arbeitslose nur deshalb arbeitslos bleiben, weil sie arbeitslos sind, hat sich immer noch nicht herumgesprochen. Dabei ist längst erwiesen, dass ein Großteil der Unternehmen Arbeitslose bei Stellenbesetzungen von vornherein ausschließen.

Ganzer Artikel unter  http://www.heise.de/tp/artikel/43/43593/1.html