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Freitag, 26. Mai 2017

Armut ist eine "Geisteshaltung"

Trumps Bauminister, nur ein Multimillionär, verrät den "mindset" des Reichenkabinetts in Washington
Das Kabinett des mutmaßlichen Milliardärs Donald Trump ist eines der reichsten, das jemals in der amerikanischen Geschichte über die Geschicke des Landes geherrscht hat (Trumps politische Freakshow). Milliardäre sind nicht unbedingt Menschenfreunde, auch wenn sie geerbt haben, konnten sie ihr Vermögen in der Regel nur halten oder mehren, indem sie ihre Interessen durchsetzen. Und sie werden wenig tun, für eine gerechtere, weniger ungleiche und nachhaltigere Gesellschaft und Welt zu sorgen.

Quelle: https://www.heise.de/tp/features/Armut-ist-eine-Geisteshaltung-3725509.html

Dienstag, 23. Mai 2017

Wie viele Kinder leben von Hartz IV – 1,6 oder doch 2 Millionen?

1,6 Millionen Kinder unter 15 Jahren in Deutschland erhalten laut Statistik der Bundesagentur für Arbeit Hartz-IV-Leistungen. Das eigentliche Ausmaß Hartz-IV-abhängiger Kinder ist aber noch größer: Weitere knapp 250.000 Kinder zwischen 15 und 18 Jahren sowie rund 115.000 Kinder ohne eigenen Leistungsanspruch leben in Hartz-IV-Haushalten.
Obwohl in der Presse derzeit von rund 1,6 Millionen Kindern im Hartz-IV-Bezug gesprochen wird, ist diese Zahl gleich doppelt irreführend. Denn sie bezieht sich erstens nur auf unter 15-jährige Kinder, die zweitens einen eigenen Hartz-IV-Anspruch besitzen. Somit erfasst sie längst nicht alle Kinder, die von Hartz-IV-Leistungen abhängig sind.

Quelle: http://www.o-ton-arbeitsmarkt.de/o-ton-news/wie-viele-kinder-leben-von-hartz-iv-16-oder-doch-2-millionen

Auch dazu: http://www.zeit.de/politik/deutschland/2017-05/hartz-iv-kinderarmut-deutschland-bundesagentur-fuer-arbeit

Gefunden bei den http://www.nachdenkseiten.de/?p=38409#h02

Dienstag, 16. Mai 2017

Mama wählt nicht

Mama wählt nicht. Und ich bin fast sicher, dass sie es auch an diesem Sonntag zur Landtagswahl in NRW nicht tun wird. Sie lebt von Hartz IV, dafür gibt es viele Gründe, die meisten bedingen sich gegenseitig, und keiner ist besser oder wichtiger als ein anderer. Sie hat kein Geld, das sie verteidigen oder vermehren möchte, keinen Job, den sie behalten will. Sie hat keine Angst vor Flüchtlingen, weil sie nichts an sie zu verlieren hat. In den Sozialwohnungsplattenbauten, zwischen rauchvergilbten Vorhängen und Kindern, die einmal im Jahr in Armutsberichten bemitleidet werden, ist genug Platz.

Quelle: http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/landtagswahl-in-nrw-2017-mama-waehlt-nicht-a-1147555.html

und http://www.deutschlandfunkkultur.de/armut-im-ruhrgebiet-da-muss-auf-jeden-fall-etwas-passieren.1008.de.html?dram:article_id=386192

Gefunden bei den http://www.nachdenkseiten.de/?p=38313#h08

Dazu noch einmal der Hinweis auf die aus dem aktuellen Armuts- und Reichtumsbericht gestrichenen Passagen!!

„Politiker müssen sich ernsthaft überlegen, ob unser Land noch nach einem Solidaritätsprinzip aufgebaut ist“

Zu Ihrer Information folgt hier ein Interview mit Julia Gajewski, der Leiterin einer „Brennpunkt-Schule“. Eigentlich hätten wir dieses Interview auch der Analyse der NRW-Wahl anfügen können. Hier wird nämlich sichtbar, dass die allgemein verbreitete Behauptung, es gehe uns gut, für einen bemerkenswerten Teil unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger nicht gilt. Auf dieses Thema gehen wir übrigens in den nächsten Tagen noch einmal ein – mit einem Interview mit Professor Dörre. Albrecht Müller.

Gefunden bei den http://www.nachdenkseiten.de/?p=38327

Dienstag, 2. Mai 2017

Weil ich mir nichts mehr wert bin



Arbeitslosengeld II: Schleichendes Gift für die Psyche, Teil 2
Wie bereits in Teil 1 erläutert, sollen weder die Annahmen noch die hier veröffentlichten "O-Töne" von Betroffenen die "alleinige Wahrheit" darstellen oder eine repräsentative Studie oder ähnliches suggerieren. Die in diesem Teil zu findenden Aussagen sind Schilderungen und Kommentare von Menschen, die von sich sagen, dass sie ALG II beziehen. Dies kann nur bedingt verifiziert werden, ohne dass der Datenschutz und die Privatsphäre komplett ausgehöhlt werden würden.

Quelle: https://www.heise.de/tp/features/Weil-ich-mir-nichts-mehr-wert-bin-3696110.html


Was die Hartz-Reformen gebracht haben

Zwei Sozialarbeiter und ein Fahrer bilden das Team des mobilen Beratungszentrums des Berliner Arbeitslosenzentrums, der ältesten Initiative ihrer Art in Deutschland. „Irren ist amtlich – Beratung kann helfen“, steht auf einem ihrer Flyer. Wahle, ein Politologe, unterstützt seit mehr als zwei Jahrzehnten Menschen dabei, ihre Rechte im Jobcenter durchzusetzen. Anfangs beriet er Bauarbeiter, heute Arbeitslose quer durch alle Schichten. Mit dem Bus klappert sein Team alle Arbeitsagenturen in Berlin ab, für jeweils zwei Tage. Wahle hat Betroffene vor und nach den sogenannten Hartz-Reformen erlebt und erhebliche Verhaltensänderungen festgestellt.
„Das hat zwei Jahre gedauert, dann sind die Leute klein gekocht gewesen. Und das passiert bis heute. Der Umgang in den Jobcentern ist teilweise rüde, es wird ständig versucht, den Leuten vorzumachen, dass sie selber schuld an ihrer Arbeitslosigkeit sind.“

Quelle: http://www.deutschlandfunk.de/agenda-2010-was-die-hartz-reformen-gebracht-haben.724.de.html?dram:article_id=385052

Gefunden bei den http://www.nachdenkseiten.de/?p=38095#h12

Mittwoch, 5. April 2017

EU prangert Armut in Deutschland an

Die Europäische Kommission hält der Bundesregierung schwere Versäumnisse bei der Bekämpfung der sozialen Not in Deutschland vor. Wörtlich schreibt die Brüsseler Behörde in ihrem aktuellen Länderbericht: „Im Zeitraum 2008 bis 2014 hat die deutsche Politik im hohem Maße zur Vergrößerung der Armut beigetragen.“ Dies sei darauf zurückzuführen, dass bedarfsabhängige Leistungen „real und im Verhältnis zur Einkommensentwicklung gesunken sind“.

Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/politik/laenderbericht-eu-prangert-armut-in-deutschland-an-26660836

Gefunden bei den http://www.nachdenkseiten.de/?p=37698#h06

Freitag, 10. März 2017

25 Prozent weniger oder 100Prozent mehr! Ein Blick auf die Bezüge des BA-Vorstands 2005 bis 2017



„25 Prozent weniger“. So könnte man es sehen. Zum Abschied des Vorstandsvorsitzenden Frank-J. Weise am 31. März 2017 wurden die Vorstandsbezüge im Haushalt 2017 der Bundesagentur für Arbeit (BA) um 25 Prozent gegenüber dem Vorjahr 2016 gekürzt. (…) Man kann es aber auch ganz anders sehen. (…) Von 2005 bis 2014 stiegen die Bezüge des Vorsitzenden und der zwei weiteren Mitglieder des Vorstands der BA um 90,1 Prozent – 


Energiesperrungen auf neuem Höchststand






Ein massiver Indikator von Armut ist die Energiearmut, dazu gibt es jährlich einen Monitoringbericht 2016, aus dem die Eckdaten entnehmbar sind. Im Jahr 2015 gab es in Bezug auf Haushaltsenergie bundesweit
– 6.332.533 Sperrandrohungen,
– 1.378.589 Sperrbeauftragungen und
– 351.802 Sperrungen. 

Montag, 6. März 2017

Energiesperrungen auf neuem Höchststand


Ein massiver Indikator von Armut ist die Energiearmut, dazu gibt es jährlich einen Monitoringbericht 2016, aus dem die Eckdaten entnehmbar sind. Im Jahr 2015 gab es in Bezug auf Haushaltsenergie bundesweit – 6.332.533 Sperrandrohungen,
– 1.378.589 Sperrbeauftragungen und
– 351.802 Sperrungen.

Gefunden beim http://www.sozialticker.com/energiesperrungen-neuem-hoechststand/

Infos zu den Stromsperren ab Seite 197 im Monitoringbericht!

Mittwoch, 1. März 2017

Armuts- und Reichtumsbericht: Machtkampf um heikle Passagen

  • Die Empörung und unser Protest gegen die Streichungen im Armuts- und Reichtumsbericht hatten offenbar Wirkung.
  • Innerhalb der Bundesregierung setzt sich die Auseinandersetzung um die gestrichenen heiklen Passagen fort.
  • Das Arbeitsministerium fordert, das Kapitel zu Lobbyismus wieder in den Bericht aufzunehmen.
Heikle Passagen im Regierungsbericht
Unsere Empörung war groß, als wir Ende letzten Jahres erfuhren, dass im Armuts- und Reichtumsbericht ganze Passagen zum Thema soziale Ungleicheit und Einfluss gestrichen wurden

Quelle: https://www.lobbycontrol.de/2017/02/armuts-und-reichtumsbericht-machtkampf-um-heikle-passagen/

Gefunden bei den http://www.nachdenkseiten.de/?p=37171#h10

Dienstag, 21. Februar 2017

Forderungen der Saarländischen Armutskonferenz

Die Saarländische Armutskonferenz ruft die an der Landtagswahl beteiligten Parteien auf, Armut im Saarland umfassend, nachhaltig und gezielt zu bekämpfen. Alle Möglichkeiten der Armutsbekämpfung sind vollständig auszuschöpfen und zu finanzieren. Der neue Aktionsplan gegen Armut darf sich nicht auf die Darstellung bereits bestehender Aktivitäten beschränken, sondern muss mit konkreten Maßnahmen aufzeigen, wie die extrem hohe Armut im Saarland tatsächlich und nachweisbar verringert werden kann.
Im Einzelnen fordert die Saarländische Armutskonferenz:

Quelle: https://sakev02.wordpress.com/

Gefunden beim http://www.sozialticker.com/forderungen-saarlaendischen-armutskonferenz/

Mittwoch, 15. Februar 2017

Hartz IV politisch falsch und verkorkst

Studie belegt SoVD-Forderung: „Hartz IV muss auf den Prüfstand!“
Eine aktuelle Studie bestätigt eine langjährige Forderung des Sozialverbands Deutschland (SoVD) in Niedersachsen: Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hat herausgefunden, dass der Hartz-IV-Bezug immer länger dauert. SoVD-Landesvorsitzender Adolf Bauer erneuert daher: „Die Agenda-Gesetzgebung muss jetzt wirklich auf den Prüfstand. Sie löst keine Probleme, sondern verschiebt ein Drittel aller Betroffenen weg vom Arbeitsmarkt.“ Er fordert von der Landespolitik „den erklärten Willen, in Berlin eine Generalrevision durchzuführen.“
Das Institut IAB berät unter anderem direkt die Agentur für Arbeit. Umso mehr erstaune die Feststellung, dass weiter mehr als 30 Prozent der Betroffenen zu Langzeitbeziehern werden – mit wenig Kontakt zum Arbeitsmarkt. Etwa 10 Prozent seien zwar prinzipiell gut ins Berufsleben integriert, könne aber ohne aufstockendes Arbeitslosengeld II seinen Lebensunterhalt nicht bestreiten. Zu wenigen gelinge der Ausstieg aus der Arbeitslosigkeit.

Quelle: http://www.sovd-nds.de/34269.0.html

Gefunden beim http://www.sozialticker.com/hartz-iv-politisch-falsch-verkorkst/

Montag, 30. Januar 2017

Pressemeldung 1/2017 Landessozialgericht RLP

Keine Arbeitsvermittlung in "Rotlichtbar"
Die Bundesagentur für Arbeit ist nicht verpflichtet, Arbeitsangebote für Bardamen in einer an ein Erotiketablissement angeschlossenen Bar sowie für Empfangsdamen in dem Etablissement selbst in das von ihr betriebene Online-Portal „JOBBÖRSE“ einzustellen. Dies hat der 1. Senat des Landessozialgerichts gestern durch Urteil entschieden.
Die Klägerin betrieb in Speyer ein Erotiketablissement, in dem Prostituierte ihre Dienste anbieten. Diese werden durch sogenannte Empfangsdamen betreut, die u.a. Kunden in Empfang nehmen, aufräumen und Verbrauchsmaterial auffüllen, allerdings selbst nicht als Prostituierte tätig sein dürfen. Verbunden durch eine ab 20.00 Uhr geöffnete Tür ist eine Bar, die durch die Klägerin auch weiterhin betrieben wird. Hier bedienen sogenannte Bardamen die Gäste, allerdings ohne selbst sexuelle Handlungen vorzunehmen. Die Klägerin meldete sich bei dem Portal „JOBBÖRSE“ an, für das in den Nutzungsbedingungen das Einstellen von Angeboten im erotischen/erotiknahen/pornografischen/Prostitutions- und prostitutionsnahen Gewerbe untersagt ist, und stellte Arbeitsangebote für Empfangs- und Bardamen ein. Daraufhin löschte die beklagte Bundesagentur für Arbeit nicht nur die einzelnen Angebote, sondern deaktivierte auch den Account. Hiergegen legte die Klägerin erfolglos Widerspruch ein. Auf die gegen die Löschung vor dem Sozialgericht Speyer erhobene Klage verurteilte das Gericht die Beklagte zur erneuten Entscheidung über den Ausschluss, da ein solcher jedenfalls nicht generell, sondern allenfalls auf einen konkreten Einzelfall bezogen zulässig sei.

Donnerstag, 29. Dezember 2016

Reiche werden immer reicher – Arme immer ärmer

Veröffentlicht in: Aktuelles, Audio-Podcast, Soziale Gerechtigkeit, Strategien der Meinungsmache, Ungleichheit, Armut, Reichtum, Veranstaltungshinweise / Veranstaltungen, Video-Podcast Darüber habe ich am 25. November bei der Volkshochschule Heilbronn gesprochen. Als Anstoß für eine Diskussion. Diese Rede finden Sie hier auf YouTube und Vimeo. Und als Audio. Vielleicht finden Sie die Zeit, sich das anzuschauen oder anzuhören. Zum Inhalt ein paar kurze Hinweise. Albrecht Müller.

den höchst informativen Vortrag können Sie sich auf den http://www.nachdenkseiten.de/?p=36374

mit dem Diskussionsteil ansehen. Der Vortrag ist ca. 40 min. lang.

Freitag, 23. Dezember 2016

Arme Stadtteile machen noch ärmer

Knapp 40 Prozent der 13.000 Einwohner in Köln-Chorweiler leben von Hartz IV. Der Sozialwissenschaftler Sebastian Kurtenbach hat dort drei Monate lang die Ursachen von Armut erforscht. Sein wichtigstes Ergebnis: Wer in ärmeren Vierteln lebt, passt sich an – und hat dadurch weniger Chancen. Chorweiler, so scheint es, ist abgehängt. Die Probleme dort, werden von der Gesellschaft zwar gesehen – gekümmert wird sich aber fast nicht.

Quelle: http://www.deutschlandfunk.de/koeln-chorweiler-arme-stadtteile-machen-noch-aermer.862.de.html?dram%3Aarticle_id=373486

Gefunden bei den http://www.nachdenkseiten.de/?p=36411#h10

Christoph Butterwegge im Interview mit ARD-alpha

Christoph Butterwegge ist Professor für Politikwissenschaft an der Universität Köln. In seinem jüngsten Buch „Hartz IV und die Folgen. Auf dem Weg in eine andere Republik?“ kritisiert er das Armutsrisiko von Arbeitslosen, die Zunahme des Niedriglohnsektors und die Tendenz zur Entsoldidarisierung in unserer Gesellschaft.
Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=Iu2UKjH35xE&feature=youtu.be

Gefunden bei den http://www.nachdenkseiten.de/?p=36411#h09

Dienstag, 29. November 2016

8,0 Millionen Empfängerinnen und Empfänger von sozialer Mindestsicherung am Jahresende 2015

Zum Jahresende 2015 erhielten in Deutschland knapp 8,0 Millionen Menschen und damit 9,7 % der Bevölkerung soziale Mindestsicherungsleistungen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stiegen wie in den beiden Vorjahren sowohl die Anzahl der Empfängerinnen und Empfänger als auch deren Anteil an der Gesamtbevölkerung gegenüber dem Vorjahr. Im Jahr 2014 hatten knapp 7,4 Millionen Menschen beziehungsweise 9,1 % der Bevölkerung in Deutschland Leistungen der sozialen Mindestsicherung erhalten. Die Zunahme im Jahr 2015 geht überwiegend auf den starken Anstieg der Bezieherinnen und Bezieher von Regelleistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz von 363 000 auf rund 975 000 Leistungsberechtigte zurück.

Quelle: https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2016/11/PD16_419_228.html

Gefunden bei den http://www.nachdenkseiten.de/?p=36034#h09

Freitag, 4. November 2016

Länder verlangen Nachbesserung bei Hartz-IV-Erhöhung

Die Länder haben Zweifel, ob die von der Bundesregierung geplante Hartz-IV-Erhöhung den Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts gerecht wird und die neuen Regelsätze tatsächlich zu einer Besserstellung der Leistungsberechtigten führen. Auch im Übrigen fällt die umfangreiche Stellungnahme des Bundesrates vom 4. November 2016 zu dem Regierungsentwurf kritisch aus. Dabei bedauern die Länder, dass sie an dem Gesetzgebungsverfahren zu spät beteiligt und wichtige Forderungen von ihnen nicht berücksichtigt worden sind. Dies solle im weiteren Gesetzgebungsverfahren nachgeholt werden.

mehr und vom http://www.sozialticker.com/laender-verlangen-nachbesserung-bei-hartz-iv-erhoehung/

„Mit Hartz IV haben die Eliten das Dauerfeuer auf Lohnabhängige eröffnet“

Veröffentlicht in: Arbeitslosigkeit, Arbeitsmarkt und Arbeitsmarktpolitik, Hartz Gesetze, Interviews, Lobbyismus und politische Korruption Hartz IV sei Armut per Gesetz, sagen manche. Das stimmt, aber es ist noch viel mehr. Es ist auch ein Lohnsenkungs- und Sozialstandardsabbau-Programm. Ein Angriff auf das Sozialstaatsgebot des Grundgesetzes. Ein Entrechtungs- und Verelendungsregime. Und nicht zuletzt Teil einer „ideologischen Mobilmachung“, die mittels der Hartz-IV-Ideologie Opfer zu Tätern erklärt, Menschen in ihrer Not also nicht nur im Stich lässt, sondern ihnen auch noch ein – von vielen geglaubtes – „Selbst schuld!“ um die Ohren haut. Zu aktuellen Entwicklungen bei Hartz sowie notwendigem Widerstand hiergegen sprach Jens Wernicke mit der Journalistin und Hartz-IV-Kritikerin Susan Bonath.


Ganzes Gespräch bei http://www.nachdenkseiten.de/?p=35672