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Montag, 15. Januar 2018

Austro-Hartz-IV?



09. Januar 2018 Peter Mühlbauer
In Österreich senden Sozialministerin Beate Hartinger-Kleinum und Kanzler Sebastian Kurz unterschiedliche Signale zum "Arbeitslosengeld neu" aus
Die "Notstandshilfe" entspricht in Österreich in etwa dem, was bis 2004 die deutsche Arbeitslosenhilfe war: Eine Leistung, die gezahlt wird, wenn der nach Alter und Beschäftigungsdauer gestaffelt begrenzte Anspruch auf Arbeitslosengeld abgelaufen ist. Bislang beträgt diese Notstandshilfe 92 Prozent des vorher ausgezahlten Arbeitslosengeldes und kann bis zum Renteneintritt bezogen werden, wenn alle 52 Wochen ein neuer Antrag gestellt wird.

Ganzer Artikel von https://www.heise.de/tp/features/Austro-Hartz-IV-3936402.html

Hartz IV als Teil einer „Angstspirale“ im Sozialstaat – eine bekannte These, diesmal aus dem sozialdemokratischen Umfeld



Immer wieder wird man mit zwei völlig unterschiedlichen Interpretationen der Folgen dessen konfrontiert, was als „Hartz-Reformen“ und vor allem als „Hartz IV“ bezeichnet wird. Die eine Seite sieht einen Großteil der von oben betrachtet positiven Arbeitsmarktentwicklung in Deutschland ursächlich damit verbunden und erklärt den rot-grünen Paradigmenwechsel hin zu einem „Grundsicherungsstaat“ (mittlerweile sind 70 Prozent der Arbeitslosen nicht über die Arbeitslosenversicherung abgesichert, sondern befinden sich im Hartz IV-System) als zentralen Wirkungskanal des angeblichen deutschen Jobwunders.


Montag, 25. Dezember 2017

Neues aus den Unterklassen: Hartz IV-Bezieher haben kein Recht aufs Minimum



Ein mit "Jedes 5. Kind arm = dafür lebenslang" übersprühtes Plakat der CDU während des Bundestagswahlkampfs 2017.
Bundesverfassungsgericht verschiebt Entscheidung zu Hartz-IV-Sanktionen. Davon betroffen waren in diesem Jahr wieder Hunderttausende, besonders häufig Migranten. Jobcenter setzten auch Tausende Minderjährige und Eltern kleiner Kinder auf Null.
von Susan Bonath
Essen, Kleidung, Strom, Bahnfahrkarten, die Telefonrechnung, Reparaturen: alles muss ein alleinstehender Bedürftiger in Deutschland von 409 Euro bezahlen. Diesen Betrag gesteht ihm die Bundesregierung nach den Regeln von Hartz IV und der Sozialhilfe zu. Ab Januar werden es 416 Euro sein.
 
Ganzer Artikel bei https://deutsch.rt.com/inland/62571-neues-aus-unterklassen-kein-recht/

Sonntag, 17. Dezember 2017

Umfang von Armut in Deutschland: 7,9 Millionen Empfänger von sozialer Mindestsicherung



Die umfassendste Sozialkürzung, die sozialpolitische Weichenstellung rund um die Hartz – Gesetze „wirken“: 7,9 Millionen Empfängerinnen und Empfänger von sozialer Mindestsicherung. Vermutlich wird sich diese Zahl trotz guter Konjunktur (für die Kapitalseite) im Jahr 2017 noch gesteigert haben. Wenn man dazu noch die Menschen rechnen würde, die Einkommen auf dem Niveau von SGB II/SGB XII beziehen, aber keine Leistungen beantragen, wären wir bei weit mehr als 10 Mio. Menschen.

Gefunden beim http://www.sozialticker.com/umfang-armut-deutschland-79-millionen-empfaenger-sozialer-mindestsicherung/

Bei der angegebenen Quelle Tacheles habe ich leider nichts gefunden.

Die Zahlen bei https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2017/11/PD17_429_228.html

Sonntag, 10. Dezember 2017

Über 6 Millionen Menschen in Deutschland drohen Stromabschaltungen



ALG II-Empfänger und verschuldete Menschen sind besonders von Stromsperren betroffen – Über 6 Millionen Menschen in Deutschland drohen Stromabschaltungen.
Berlin, 4. Dezember 2017. „Wenn Menschen der Strom abgestellt wird, ist das beschämend in einem reichen Land wie dem unseren“, erklärt Caritas-Präsident Peter Neher anlässlich der heute veröffentlichten Studie „Ursachen von Stromsperren in Privathaushalten“, die vom Deutschen Caritasverband (DCV) gemeinsam mit dem Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) erstellt wurde.

Gefunden beim http://www.sozialticker.com/6-millionen-menschen-deutschland-drohen-stromabschaltungen/

Sonntag, 26. November 2017

Kritik der Hartz IV – Regelleistung 2017



Ich möchte meine Kritik mit einem banalen Beispiel beginnen und dieses am Anfang zunächst einfach mal so stehen lassen:
Die Einkommens- und Verbrauchsstichprobe aus dem Jahre 2013 (EVS 2013) weist für die Eckregelleistung (Alleinstehende und Alleinerziehende, unterstes 15%-Perzentil der Einkommen) Gesamtausgaben von € 903,55 aus [1]. Hiervon sind abzuziehen € 333,52 (Untergruppen 041, 042, 044) für die Kosten der Unterkunft (KdU), € 39,47 für Heizkosten (HK) und Warmwasser (Sonderauswertung Untergruppe 045 ohne Haushaltsstrom), welche über § 22 SGB II gesondert erbracht werden. Das macht € 530,56. Diese Zahl ist für 2017 mit dem Faktor 1,0346 [2] zu erhöhen, was für 2017 eine Regelleistung von € 548,92, gerundet € 549,- ergäbe statt € 409,-.

Gefunden beim http://www.sozialticker.com/kritik-hartz-iv-regelleistung-2017/

und vom http://www.sozialticker.com/hartz-iv-bezieher-erhalten-januar-2018-geld-reicht/