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Sonntag, 25. März 2018

Einkommensschicht bestimmt die Kindergesundheit


Kongress „Armut und Gesundheit“ findet derzeit in Berlin statt
Armut und Gesundheit sind eng miteinander verbunden. Insbesondere Kinder trifft es hart. Dies geht aus einer großen Studie des Robert Koch-Instituts (RKI) hervor. Auch ein großer Kongress beschäftigt sich derzeit in Berlin mit dieser Thematik. Hier die wesentlichen Fakten in Kürze:
  • Sozial benachteiligte Kinder haben durchschnittlich einen deutlich schlechteren Gesundheitszustand als Gleichaltrige aus besser verdienenden Familien.
  • Menschen, die von Geburt an mit einem Einkommen unterhalb der Armutsrisikogrenze auskommen müssen, haben im Vergleich zu den hohen Einkommensbeziehern eine um acht bis elf Jahre geringere Lebenserwartung.
  • Sozial benachteiligte Bevölkerungsgruppen haben ein zwei- bis dreifach erhöhtes Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall und Diabetes.
  • Nachteile, die in der Kindheit entstehen, bleiben häufig im späteren Leben bestehen.
  • Ärzte und Politiker fordern weniger Wettbewerb und mehr Solidarität im Gesundheitswesen