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Sonntag, 14. Oktober 2018

Die Einführung der E-Akte in den Jobcentern bietet aus Sicht der Bundesregierung viele Vorteile sowohl für die Arbeitslosen als auch für die Mitarbeiter der Jobcenter.


Das schreibt sie in ihrer Antwort (19/4497) auf eine Kleine Anfrage (19/4176) der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. Die Vorteile ergäben sich vor allem in einem besseren und schnelleren Zugriff auf die Akten durch die Mitarbeiter. Dadurch seien Auskünfte an Leistungsempfänger schneller möglich und die Bearbeitungszeiten würden sich verkürzen. Um die datenschutzrechtlichen Vorgaben sicherzustellen, sei ein verbindliches fachliches Berechtigungskonzept für die E-Akte im Rechtskreis des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch herausgegeben, schreibt die Regierung weiter.

Quelle: https://www.bundestag.de/presse/hib/-/572080

Gefunden beim https://www.sozialticker.com/e-akte-jobcentern/

Sonntag, 4. März 2018

Pfändung von Nachzahlung von ALG II sind unzulässig




BGH: Pfändung von Nachzahlung von ALG II sind unzulässig und würde Zweck widersprechen. Werden SGB II – Leistungen – auch größere Beträge – für zurückliegende Zeiträume nachgezahlt, sind bei der Bemessung des pfändungsfreien Betrages gemäß § 850k Abs. 4 ZPO die nachgezahlten Beträge den Leistungszeiträumen zuzurechnen, für die sie gezahlt werden (BGH, Beschluss vom 24.01.2018 – VII ZB 27/17).
Eine Pfändung würde dem Zweck von SGB II-Leistungen auf Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums zuwider laufen.
Den BGH-Beschluss gibt es hier: Klick
Quelle: Tacheles e.V.



Sonntag, 7. Mai 2017

Az.: S 14 AS 2810/14 – Kommentierung SG Magdeburg



Sozialgericht Magdeburg, Gerichtsbescheid vom 14. März 2017 (Az.: S 14 AS 2810/14): Ein Jobcenter kann nicht von einem fehlenden Bescheidungsinteresse ausgehen, wenn dieser SGB II-Träger für vorherige Bewilligungsabschnitte einem Ruhen des Verfahrens zugestimmt hat. Hier obliegt es dem Jobcenter, rechtzeitig eine entsprechende Nachfrage durchzuführen.
Soweit spezielle Unterlagen für eine behördliche Entscheidung benötigt werden, müssen diese zügig beigezogen werden. Soweit Änderungen im Sachverhalt eintreten, kann ein SGB II-Träger besondere Ermittlungs- und Bearbeitungsfristen für sich beanspruchen, soweit das Verwaltungsverfahren ernsthaft betrieben wird (§ 88 Abs. 1 Satz 2 SGG).