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Sonntag, 29. Juli 2018

Identitätsdiebstahl bei der Jobsuche


Marktwächter warnen vor Video-Identifikation in Bewerbungsverfahren. Auf der Suche nach dem Traumjob werden Bewerber von ihrem vermeintlichen neuen Arbeitgeber dazu aufgefordert, sich per Video-Ident-Verfahren zu identifizieren. Tatsächlich eröffnen sie in den vorliegenden Fällen mit dem Verfahren ein Konto, das für kriminelle Zwecke, zum Beispiel Fakeshops, missbraucht werden kann.

Sonntag, 18. Februar 2018

S 12 AS 3451/17.ER – Kommentar Sozialgericht Magdeburg



Sozialgericht Magdeburg, Beschluss vom 23. Januar 2018 – Az.: S 12 AS 3451/17.ER. Wenn in einem Eingliederungsverwaltungsakt ein erwerbsfähiger Leistungsberechtigter verpflichtet wird, „monatlich aktiv sechs schriftliche, telefonische und persönliche Bewerbungen einzureichen“, das Jobcenter dort aber die Angabe der hier maßgebenden ermessensleitenden Gesichtspunkte – trotz der aus § 35 Abs. 1 Satz 3 SGB X hervorgehenden Begründungspflicht – gänzlich unterlässt, dann macht dies diese Verfügung rechtswidrig.

Sonntag, 17. Dezember 2017

EGV – individuell bestimmte und sanktionierte Bewerbungsbemühungen



LSG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 7. November 2017 (Az.: L 19 AS 1842/17.B.ER):
Vom Jobcenter in einem nach § 15 Abs. 3 Satz 3 SGB II erlassenen Eingliederungsverwaltungsakt individuell bestimmte und sanktionierte Bewerbungsbemühungen sind nur dann als angemessen aufzufassen, wenn hier auch die Unterstützung durch den SGB II-Träger – z. B. in der Form der Übernahme von Bewerbungskosten – konkret und verbindlich bestimmt wird.

Gefunden beim http://www.sozialticker.com/egv-individuell-bestimmte-sanktionierte-bewerbungsbemuehungen/

Sonntag, 13. August 2017

Hartz IV Irrsinn beleuchtet – Zwang von Bewerbungen



Nach 10 Jahren Irrsinn im Bewerbungszwang, interessiert sich erstmals eine Fraktion – um die steigende Frustration bei den Arbeitgebern.

Nicht nur deren Entsorgungskosten sind gestiegen – nein – auch müssen oft benötigte Leute abgezogen werden, um die Bewerberflut einzudämmen. Von den Portokosten abgesehen, juckt es die Jobcenter und deren „Schreibtischtäter“ nicht die Bohne, willkürliche Zahlen festzulegen, wie oft sich Hartz-IV-ler schriftlich demütigen und vorführen lassen müssen.

Gefunden beim http://www.sozialticker.com/hartz-iv-irrsinn-beleuchtet-zwang-bewerbungen/

Dienstag, 13. September 2016

Hartz IV: Leben mit Schikanen



Bewerbungstrainings, Computerkurse, Eignungsfeststellungen: Jobcenter verpflichten arbeitslose Hartz-IV-Empfänger zu zahlreichen Maßnahmen – auch wenn diese im Einzelfall nicht immer sinnvoll sind. Für die Betroffenen hat das oft schwerwiegende Folgen. (…) Im winzigen Bürozimmer zeigt Angelika Matzen die penibel beschrifteten Aktenordner in den Regalen, 600 Bewerbungen hat sie in den letzten fünf Jahren verschickt. „Das sind dann die Sachen, die man vom Jobcenter bekommt. Da muss ich mich drauf bewerben. Und mittlerweile sind es schon fünf, sechs Ordner voll!“ Natürlich sind die massenhaften Absagen frustrierend, erzählt Angelika Matzen. Und oft genug schreibt sie Bewerbungen, bei denen sie vorher schon weiß, dass sie keine Chance auf den ausgeschriebenen Job hat. Aber es gilt die Regel: auf alle vom Sachbearbeiter vorgeschlagenen Stellen muss sie sich bewerben. Sonst drohen Sanktionen, sprich: die Kürzung der monatlichen Bezüge.


Montag, 8. Juli 2013

“Sehe mich nicht in der Lage, weitere Absagen entgegenzunehmen”

Wenn Absage auf Absage folgt, verliert selbst der motivierteste Bewerber irgendwann die Geduld. Ein Lehrstellensuchender hat deshalb einem Arbeitgeber einfach schriftlich sein Kommen angekündigt – obwohl ihn die Firma zuvor abgelehnt hatte.
Die Jobsuche kostet Zeit, Geld, aber vor allem: Nerven. Wer mag es da irgendjemandem verdenken, wenn sie/er selbige nach dem x-ten Misserfolg verliert und zurückschlägt. Auf kreative Weise hat das ein Lehstellensuchender getan – und eine Absage auf die Absage formuliert.