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Dienstag, 9. Februar 2016

Ehrenamt statt Sozialstaat? Kritik der Engagementpolitik

Deutschland gehört zu den Ländern mit überdurchschnittlich hohem freiwilligem Engagement. 23 Millionen Menschen sind hier Jahr für Jahr in irgendeiner Weise ehrenamtlich tätig, über ein Drittel der Bevölkerung über 15 Jahre. Die Begriffe „Ehrenamt“, „bürgerschaftliches Engagement“ oder „Freiwilligentätigkeit“ sind nicht klar gegeneinander abgegrenzt. „Ehrenamt“ verweist auf traditionelle Formen des Engagements in öffentlichen, das heißt gesetzlich geregelten Ehrenämtern, als Vereinsvorstand, Ratsmitglied oder Schöffin,[1] wird aber umgangssprachlich für jede Form freiwillig und unentgeltlich geleisteter Arbeit benutzt. Mit dem Begriff der Freiwilligenarbeit, angelehnt an das englische volunteering, bezeichnet man in Deutschland vor allem das Engagement in den ebenfalls gesetzlich geregelten Diensten wie dem Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ), dem Freiwilligen Ökologischen Jahr (FÖJ) oder dem Bundesfreiwilligendienst (BFD).

Quelle: http://www.bpb.de/apuz/203553/ehrenamt-statt-sozialstaat-kritik-der-engagementpolitik?p=all

gefunden bei den http://www.nachdenkseiten.de/?p=31003#h09

Donnerstag, 2. Januar 2014

Claudia Pinl: Freiwillig zu Diensten? Ehrenamt und Gratisarbeit als Bestandteile neoliberaler Sparpolitik

Jedes Jahr im schönen Monat September findet die „Woche des bürgerschaftlichen Engagements“ statt. Bundes-, Landes- und Kommunalpolitiker rufen dann zu freiwilligem ehrenamtlichem Engagement auf, „zu einer Kultur der Solidarität, der Zugehörigkeit und des gegenseitigen Vertrauens“, wie es in der Presse-Erklärung der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer zur diesjährigen „Woche des bürgerschaftlichen Engagements“ hieß.

Mittwoch, 27. November 2013

Die Ausputzer

Das neue Mildtätigenwesen: »Bürgersinn« und »Ehrenamt« sollen den Sozialstaat ersetzen. Die USA und Großbritannien haben es vorgemacht, seit rund 20 Jahren macht Deutschland es nach: Weniger Staat, mehr Markt, weniger Sozialleistungen, dafür mehr »Eigeninitiative« – nach diesem Muster wird die bundesdeutsche Gesellschaft umgekrempelt. Der Preis ist hoch:

Mittwoch, 14. August 2013

"Freveltat gegen das Allerheiligste"

 Hermann Ploppa 14.08.2013 http://www.heise.de/tp/autor/hermannploppa/default.html

Das Ehrenamt: Der schöne menschliche Zug, anderen zu helfen, und wie er ausgenutzt wird für die Umgestaltung unserer Gesellschaft. Ein Gespräch mit Claudia Pinl

Über 20 Millionen Bürger engagieren sich in Deutschland in ihrer freien Zeit in Ehrenämtern, unbezahlt. Damit entlasten sie die Haushalte der Kommunen angesichts knapper Kassen. Die Journalistin Claudia Pinl hat sich in ihrem Buch Freiwillig zu Diensten? http://www.nomen-verlag.de/main.php?page=katalog mit der Ausbeutung von Ehrenamt und Gratisarbeit auseinandergesetzt. Telepolis sprach mit ihr über bürgerschaftliches Engagement und die Kehrseite des Einsatzes von Freiwilligen.

Das ganze Interview finden Sie unter der Quelle: http://www.heise.de/tp/artikel/39/39648/1.html

Mittwoch, 27. Februar 2013

“Bürgerschaftliches Engagement” statt solide finanzierter öffentlicher Dienstleistungen?

Am 1. Februar hat der Bundestag mit den Stimmen von CDU/CSU, SPD und FDP „das Ehrenamt gestärkt.“ Faktisch hat man zwar nur für eine sehr kleine Gruppe Ehrenamtlicher steuerliche Vorteile ausgebaut, doch medial ließ sich dies gleichwohl gut verkaufen. „Ehrenamt“, „bürgerschaftliches Engagement“, das klingt nunmal gut. Wenn Menschen sich engagieren – wer möchte da schon kritisch sein? Doch Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement sind vom zunehmenden Rückbau und Rückzug des Öffentlichen nicht zu trennen.