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Montag, 12. Juni 2017

Prof. Dr. Boom … Journalismus von seiner bizarrsten Seite

Veröffentlicht in: Audio-Podcast, Denkfehler Wirtschaftsdebatte, Kampagnen / Tarnworte / Neusprech, Medienkritik, Wichtige Wirtschaftsdaten
Wussten Sie eigentlich schon, dass Deutschland momentan einen „phänomenalen Boom“ durchläuft? Dies ist zumindest die Geschichte, die uns SPIEGEL-Online-Autor Henrik Müller auftischt. Mit einem Boom ist bekanntlich nicht zu spaßen … erst recht dann nicht, wenn er phänomenal ist. Daher ist es auch Müllers größte Sorge, dass der aktuelle Boom bereits jetzt das Risiko für eine heftige kommende Krise in sich trägt; zumindest dann, wenn die Politik nicht auf die Bremse tritt. Sie haben richtig gelesen: Müller empfiehlt der Regierung allen Ernstes, jetzt eine Politik einzuleiten, mit der vor allem die Binnenkonjunktur gebremst wird – z.B. „höhere Steuern für Normalverdiener“. Das klingt nicht nur bizarr, sondern ist es auch. Noch bizarrer wird das Ganze, wenn man sich vor Augen hält, dass Müller nicht der neue SPON-Volontär ist, sondern im Hauptberuf als Professor Wirtschaftsjournalismus an der TU Dortmund lehrt. Was mag wohl dabei herauskommen, wenn man die schlimmsten Wirtschaftsjournalisten auch noch den Nachwuchs ausbilden lässt? Von Jens Berger.

Gefunden bei den http://www.nachdenkseiten.de/?p=38642

und ein paar erhellende Lesermails zum Thema bei http://www.nachdenkseiten.de/?p=38685

Mittwoch, 23. November 2016

Beschäftigung vor und nach dem Arbeitslosengeldbezug: Die Hälfte der Zu- und Abgänge entfällt auf acht Branchen

Die Hälfte aller Übergänge in den Arbeitslosengeldbezug und zurück in Beschäftigung konzentriert sich auf acht Branchen. Die meisten Zu- und Abgänge gibt es in der Zeitarbeit, gefolgt vom Einzelhandel und dem Baugewerbe ohne Hoch- und Tiefbau. Dies geht aus einer am Dienstag veröffentlichten Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor. Bei den Zu- und Abgängen in der Zeitarbeit spielt auch eine Rolle, dass sich hier überproportional häufig Helfertätigkeiten finden.
Quelle: IAB

Die Studie:http://doku.iab.de/kurzber/2016/kb2516.pdf

Gefunden bei den http://www.nachdenkseiten.de/?p=35942#h09

Freitag, 18. November 2016

Bundesrechnungshof kritisiert Jobcenter

Die Vermittlungsarbeit der Jobcenter ist nach Ansicht der Prüfer zum Teil ineffizient. Viele Förderprogramme seien nur zufällig erfolgreich. 
Der Bundesrechnungshof hat die Vermittlungsarbeit in den Jobcentern gerügt und mehr Effizienz gefordert. Die Betreuung von Hartz-IV-Empfängern, die an arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen wie etwa Ein-Euro-Jobs oder Weiterbildungsprogrammen teilnehmen, sei deutlich verbesserungsbedürftig, heißt es in einem Prüfbericht, aus dem die Süddeutsche Zeitung zitiert



Beim Sozialticker mit vielen Beispielen für die erwähnten Maßnahmen. Für Betroffene Schnee von gestern. Das ist seit der Einführung von Hartz IV bekannt und wird zu Recht kritisiert!

Sonntag, 17. Januar 2016

Staatlich organisierte Schweinerei bei ZAF


 … es sind „Sklaven“ – moderne Sklaven, welche Hartz IV hervorbrachten und welche nicht NEIN sagen dürfen, bei der Vernichtung ihrer Arbeitsplätze und ihrer selbst. Ein reges Gerangel hingegen gibt es bei den vordersten Plätze um den „Steuertropf“ – wenn es um die Verteilung geht. Was für „Schweinereien“ sonst noch so ablaufen, ist in dem Beitrag sehr gut dargelegt worden: 

Quelle: http://altonabloggt.com/2015/11/26/zeitarbeit-und-weise-milliarden-fliessen-leise/ 

gefunden beim http://www.sozialticker.com/staatlich-organisierte-schweinerei-bei-zaf/#more-1801

Dienstag, 5. Januar 2016

Hartz IV für immer mehr Ältere Endstation

Die Arbeitslosigkeit in Deutschland sinkt und befindet sich auf einem Rekordtief. Für ältere Arbeitslose gilt dies indes nicht, sie sind stärker denn je gezwungen, Hartz IV zu beantragen. Dies beweist die Antwort der Bundesagentur für Arbeit auf eine Anfrage der Bundestagsabgeordneten Sabine Zimmermann (DIE LINKE).
Mussten im Jahresdurchschnitt 2010 noch 256.819 der über 55-Jährigen Hartz IV Leistungen in Anspruch nehmen, so ist der Schnitt seitdem um 24 Prozent auf 317.997 im vergangenen Jahr angestiegen. Und diese Entwicklung hält weiter an, so verzeichnete die Agentur für Arbeit im November 2015 insgesamt 321.000 ältere arbeitslose Leistungsempfänger.

Quelle:  http://www.hartziv.org/news/20160104-hartz-iv-fuer-immer-mehr-aeltere-endstation.html

Dazu:

Rekord bei Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland – 43 Millionen haben einen Job
Die gute Konjunktur sorgt für eine Rekordbeschäftigung in Deutschland. Im Jahr 2015 waren durchschnittlich 43 Millionen Menschen erwerbstätig – so viele wie nie seit der Wiedervereinigung. Das hat auch mit Zuwanderern und Flüchtlingen zu tun.

Quelle: https://www.tagesschau.de/wirtschaft/erwerbstaetigkeit-rekord-101.html

Sieht man sich die Statistik der geleistete Arbeitsstunden der Erwerbstätigen in Deutschland an, wird man ebenso feststellen, dass sich hier seit Jahren keine signifikanten Änderungen abzeichnen, es ist also anzunehmen, dass sich die geleistete Arbeit einfach auf mehr Köpfe verteilt ohne das neue Vollzeitarbeitsplätze entstanden sind.

Gefunden bei den  http://www.nachdenkseiten.de/?p=29890#h10

Dienstag, 10. November 2015

Arbeitsmarkt: Offener Brief an den Direktor des Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB)

Sehr geehrter Prof. Dr. Möller,
in Ihrem Interview mit Spiegel online freuen Sie sich darüber, dass “der deutsche Arbeitsmarkt in einer stabilen Grundverfassung (ist)”.
Was verstehen Sie genau unter einer “stabilen Grundverfassung” des Arbeitsmarktes?
Diese Frage stellt sich sicherlich nicht nur mir, angesichts von 2.649.277 Arbeitslosen (Arbeitsangebot), denen 612.236 gemeldeten Stellen (Arbeitsnachfrage) gegenüberstehen, und einer Arbeitslosenquote von sechs Prozent (alle Zahlen Stand Oktober 2015 laut Bundesagentur für
Arbeit), die sich in den vergangenen Jahren nicht spürbar verändert hat (Oktober 2012: 6,5%; Oktober 2013: 6,5%; Oktober 2014: 6,3%) und weit über der Arbeitslosenquote liegt, die, konservativ betrachtet, als Vollbeschäftigung angesehen wird.

Quelle: http://www.wirtschaftundgesellschaft.de/2015/11/arbeitsmarkt-offener-brief-an-den-direktor-des-instituts-fur-arbeitsmarkt-und-berufsforschung-iab/

Gefunden bei den http://www.nachdenkseiten.de/?p=28327

Mittwoch, 14. Oktober 2015

Demografie-Angst: Völlig unbegründet

Gerd Bosbach im Gespräch mit Nana Brink
Bosbach: Was die fernere Zukunft anbetrifft, kann ich nichts voraussagen. Allerdings hat man uns jetzt seit 40 Jahren schon vorausgesagt, dass wir wegen zu wenig Kindern halt immer kleiner werden in Deutschland. Und in den letzten 40 Jahren hat das nicht zugetroffen, noch ohne die Flüchtlingsströme.
Jetzt kommen viele Flüchtlinge zu uns, auch viele junge Flüchtlinge, die auch Kinder haben oder Kinder bekommen werden. Das heißt, es ist eher wahrscheinlich, dass zumindest in den nächsten Jahren die Bevölkerung weiter wächst, wie sie seit 1970 gewachsen ist…

Quelle: http://www.deutschlandradiokultur.de/bevoelkerungsforschung-demografie-angst-voellig-unbegruendet.1008.de.html?dram:article_id=333656

gefunden bei den http://www.nachdenkseiten.de/?p=27926

Donnerstag, 24. September 2015

Flüchtlinge willkommen - als Spielball der Ausbeutung

Damit Asylbewerber möglichst schnell in den ökonomischen Verwertungskreislauf eingefügt werden können, sollen Mindestlohn und ALG II aufgeweicht werden

Die Beziehung zwischen der Unternehmensberatung McKinsey und der Bundesagentur für Arbeit ist schon länger recht eng. Bereits 2012 durfte Frank-Jürgen Weise, Chef der BA, sich für McKinsey lobend über das deutsche Jobwunder äußern. In einem längeren Aufsatz beweihräucherte sich der BA-Chef quasi selbst und sprach davon, wie die BA von einem aufgeblasenen zaudernden Etwas (bloated laggard) zum schlanken, besten Dienstleister (lean, best-in-class provider service) geworden sei.

 Quelle: http://www.heise.de/tp/artikel/46/46072/1.html 

auch dazu http://biaj.de/archiv-kurzmitteilungen/36-texte-biaj-kurzmitteilungen/677-ba-chef-hauptamtlich-in-der-freizeit-bamf-leiter-.pdf 

Gefunden bei den http://www.nachdenkseiten.de/?p=27677

Dienstag, 26. Mai 2015

Deutschland braucht mehr Arbeitskräfte

Der deutschen Wirtschaft werden bis zum Ende des Jahrzehnts rund 1,8 Millionen Beschäftigte fehlen. Das besagt eine neue Studie, die der F.A.Z. vorliegt. Der größte Mangel wird nicht an Akademikern bestehen.
Ökonomen debattieren derzeit heftig darüber, welche Folgen die zunehmende Digitalisierung und die Vernetzung der Produktion (Industrie 4.0) auf den Arbeitsmarkt haben könnten. Dass diese Entwicklungen viele Beschäftigungsformen in Frage stellen oder gar überflüssig machen werden, stellt kaum jemand in Frage.

Ganzer Artikel von http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/arbeitswelt/neue-prognose-deutschland-braucht-mehr-arbeitskraefte-13603140.html

und https://statistik.arbeitsagentur.de/Navigation/Statistik/Arbeitsmarktberichte/Fachkraeftebedarf-Stellen/Fachkraeftebedarf-Stellen-Nav.html

Gefunden bei den http://www.nachdenkseiten.de/?p=26220

Donnerstag, 21. Mai 2015

Gegen die Mär vom Fachkräftemangel

Trotz aller Erfolgsmeldungen halten sich dunkle Wolken über den deutschen Unternehmen: Das Klagelied vom Fachkräftemangel, besonders jenes der technischen Berufe, ist überall zu hören. Ohne Unterlass werden die „großen Lücken“ und alle möglichen „Wohlstandsgefahren“ gefürchtet. Wer konnte diesem seit Jahren so dramatisch gezeichneten Schreckensbild noch ausweichen? In immer neuen Varianten wird dem Mantra des Mangels gehuldigt.

Quelle: http://www.fr-online.de/gastbeitraege/gastbeitrag-gegen-die-maer-vom-fachkraeftemangel,29976308,30725226.html

Gefunden bei den http://www.nachdenkseiten.de/?p=26171

 

Dienstag, 9. September 2014

Fachkräftemangel: Eine Fatamorgana der “Denkfabrik” IW Köln

Wieder ein interessanter Beitrag von den Videohinweisen der Nachdenkseiten zum unsäglichen Thema "Fachkräftemangel"!
Quelle: 3sat via YouTube

von den http://www.nachdenkseiten.de/?p=23078

Dienstag, 22. Juli 2014

Das Märchen vom Fachkräftemangel

“Ingenieursmangel! Ärztemangel! Zu wenig IT-Spezialisten!” und “Wenn wir nicht gegensteuern, geht es bergab mit Deutschland.” Das sind alltägliche Schlagzeilen, mit denen Politik gemacht wird. “Der Arbeitsmarktreport” deckt die Hintergründe des seit Jahrzehnten beklagten Fachkräftemangels auf. Tatsächlich lenkt der lautstarke Hilferuf bewusst ab von gewichtigen Problemen: Lohndumping und Arbeitslosigkeit. Akteure in diesem Spiel sind Lobbyverbände der Wirtschaft, die zusammen mit den Politikern und der Bundesagentur für Arbeit den Arbeitskräftemarkt in Deutschland gestalten.

Samstag, 25. Mai 2013

Spanien will Jugendarbeitslosigkeit abbauen – in Deutschland

Die deutsche Bundesarbeitsministerin reiste gestern ins Land, um eine Absichtserklärung zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit zu unterzeichnen

Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) wurde vor ihrem Besuch am Dienstag in Spanien als "Wunder-Ministerin" bezeichnet. Die Tageszeitung El Mundo sprach sogar von der "Ministerin für Vollbeschäftigung". Abgehoben wurde auch darauf, dass die Jugendarbeitslosigkeit in Deutschland niedrig ist. Von der Leyen traf sich in Madrid mit ihrer Amtskollegin Fátima Bánez, um eine Absichtserklärung zur Bekämpfung der extremen Jugendarbeitslosigkeit in Spanien zu unterzeichnen.

Freitag, 15. März 2013

Berufsbildungsbericht 2013: Votum der Gruppe der Beauftragten der Arbeitnehmer zum Entwurf

Trotz der demographischen Entspannung bleibt die Lage auf dem Ausbildungsmarkt enttäuschend. Die Wirtschaft hat sinkende Bewerberzahlen – seit 2001 gab es einen Rückgang um rund 178.000 – kaum genutzt, um junge Menschen auszubilden, die bisher keine Chance hatten. Im Gegenteil, das Ausbildungsengagement der Unternehmen hat einen historischen Tiefstand erreicht: Die Zahl der abgeschlossenen Ausbildungsverträge ist auf 551.271 Neuabschlüsse gefallen. Dies bedeutet im Vergleich zum Vorjahr ein Minus von 3,2 Prozent.