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Sonntag, 26. November 2017

Umfrage: Mehrheit der Deutschen ist für ein bedingungsloses Grundeinkommen



Von manchen wird das bedingungslose Grundeinkommen als Möglichkeit gesehen, die soziale Ordnung der Ungleichheit durch Vermeidung von Konflikten zu bewahren. Das Grundeinkommen gilt manchen auch als Möglichkeit, die in der Zukunft durch Automatisierung erwartete Arbeitslosigkeit für die Betroffenen etwas erträglicher zu machen
ten, aber 28 Prozent gehen davon aus, dass die anderen Menschen dann ihren Job an den Nagel hängen würden
Ganzer Artikel und gefunden bei https://www.heise.de/tp/features/Umfrage-Mehrheit-der-Deutschen-ist-fuer-ein-bedingungsloses-Grundeinkommen-3899702.html

Sonntag, 5. November 2017

Unser Grundeinkommen heißt Hartz IV



Warum sollte man angesichts faktischer Vollbeschäftigung ein bedingungsloses oder solidarisches Grundeinkommen einführen? Der „Spiegel“-Kolumnist Jan Fleischhauer sieht darin wenig Sinn. Außerdem gebe es doch schon ein Grundeinkommen: „Es heißt halt Hartz IV.“
Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) hat eine weitere Variante des Grundeinkommens in die Diskussion gebracht: ein „solidarisches Grundeinkommen“. Dessen Bezieher sollen im Gegenzug gemeinnützige Arbeit leisten: Sperrmüllbeseitigung etwa, das Säubern von Parks, Begleit- und Einkaufsdienste für Behinderte oder Babysitting für Alleinerziehende.

 
Gefunden bei den http://www.nachdenkseiten.de/?p=40853#h16

Sonntag, 15. Oktober 2017

Das Grundeinkommen ist nicht egalitär, sondern elitär



Seine Einführung würde das Ende des Sozialstaats bedeuten. Denn konstruiert ist es nicht für einen Minimalverdiener – sondern für einen Lottogewinner. […]
Völlig unberücksichtigt lässt das Grundeinkommen die Lebensumstände der Individuen. Alle erhalten denselben Geldbetrag, unabhängig davon, ob sie ihn brauchen oder nicht. Auf diese Weise gewährleistet das Grundeinkommen zwar eine für jeden gleich hohe Minimalabsicherung, der Spezialbedarf vieler Menschen, etwa von Schwerstbehinderten, die teure Geräte oder eine Vollassistenz brauchen, werden hingegen missachtet. Auch widerspricht eine Sozialpolitik nach dem Gießkannenprinzip dem vorherrschenden Gerechtigkeitsverständnis. Dies strebt nach Bedarfsgerechtigkeit – wer nichts hat, soll viel, wer viel hat, soll nichts bekommen -, nach Leistungsgerechtigkeit – wer viel leistet, soll viel, wer wenig leistet, wenig bekommen – und nach Verteilungsgerechtigkeit – alle sollen gleichermaßen am gesellschaftlichen Reichtum des Landes beteiligt werden.

mehr http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/bedingungsloses-grundeinkommen-das-grundeinkommen-ist-nicht-egalitaer-sondern-elitaer-1.3702230

von http://www.nachdenkseiten.de/?p=40545#h01

Sonntag, 9. Juli 2017

Wie man das Volk betrügt



Immer irrer werden die Begründungen, mit denen man das Grundeinkommen verkauft. Und die Linke merkt nicht, dass sie genau bei diesem Thema systematisch von den Neoliberalen über den Tisch gezogen wird.
Ich bin vergangene Woche vom Hessischen Rundfunk zum Grundeinkommen interviewt worden (von einem langen Interview ist nach dem Zusammenschnitt allerdings nur ein Satz übrig geblieben, hier). Der Anlass war natürlich Schleswig-Holstein, wo eine Koalition unter Führung der CDU (!) einen Versuch mit dem Grundeinkommen machen will, was immer das heißen mag. Das Hauptargument, das in dem Interview vorgebracht wurde, war aber – wie in letzter Zeit fast immer -, dass man ohne ein Grundeinkommen doch die Folgen der Digitalisierung und Automatisierung nicht werde bewältigen können. Auch Top-Manager wie Joe Kaeser von Siemens hätten sich schließlich aus dem Grunde für das Grundeinkommen ausgesprochen.

Gefunden bei den https://makroskop.eu/2017/06/grundeinkommen-umweltschutz-und-digitalisierung-oder-wie-man-das-volk-betruegt/

Auch dazu von http://gegenblende.dgb.de/artikel/++co++499a3d4c-5be4-11e7-9eee-525400e5a74a




 

Sonntag, 19. März 2017

Die Mittelschicht wird zahlen



Es gibt verschiedene Versionen des bedingungslosen Grundeinkommens (BGE). Den neoliberal inspirierten Modellen geht es darum, den Sozialstaat zu schleifen. Bei den Vorschlägen von weiter links steht der Plan im Zentrum, Menschen von Hartz-IV-Repressionen zu befreien. Kann man die verschiedenen Ansätze überhaupt vergleichen?
Es gibt eine Reihe von Vorschlägen, die in der Tat sehr unterschiedliche Ziele haben. Das BGE von Thomas Straubhaar, dem ehemaligen Direktor des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts, ist eine negative Einkommenssteuer. Er will ein Grundeinkommen einführen und zugleich alle Sozialversicherungen einschließlich der Krankenversicherung wie auch Mindestlohn und Kündigungsschutz abschaffen. Viele Aktivisten haben jedoch ganz andere Vorstellungen, insbesondere in Bezug auf die Sozialversicherungen.





Montag, 30. Januar 2017

Wie wär’s mit einem leicht bedingten Grundeinkommen?



Mit der Arbeitslosenversicherung haben wir faktisch ein Grundeinkommen – das aber an unnötig harte Bedingungen geknüpft ist.
Paul Steinhardt kritisiert (hier) Joe Kaeser, den Vorstandvorsitzenden von Siemens, völlig zu recht: Kein sozial denkender Mensch will ein bedingungsloses Grundeinkommen BGE, das, so Kaeser – „denjenigen die materielle Existenz sichert, die eh auf der Strecke bleiben, weil sie mit der Geschwindigkeit auf der Welt einfach nicht mehr mitkommen“. Echte Menschen haben eben nicht nur eine materielle, sondern auch eine soziale Existenz. Sie sind, wie Steinhardt schreibt, „nun einmal Wesen, die Anerkennung brauchen. Und in Arbeitsgesellschaften wie der unseren, erhält gesellschaftliche Anerkennung, wer einer Arbeit nachgeht, für die er mit Geld entlohnt wird. Wer diese Art der Anerkennung nicht erhält erleidet oft einen „Verlust an Selbstachtung““.