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Sonntag, 9. Juli 2017

Wie man das Volk betrügt



Immer irrer werden die Begründungen, mit denen man das Grundeinkommen verkauft. Und die Linke merkt nicht, dass sie genau bei diesem Thema systematisch von den Neoliberalen über den Tisch gezogen wird.
Ich bin vergangene Woche vom Hessischen Rundfunk zum Grundeinkommen interviewt worden (von einem langen Interview ist nach dem Zusammenschnitt allerdings nur ein Satz übrig geblieben, hier). Der Anlass war natürlich Schleswig-Holstein, wo eine Koalition unter Führung der CDU (!) einen Versuch mit dem Grundeinkommen machen will, was immer das heißen mag. Das Hauptargument, das in dem Interview vorgebracht wurde, war aber – wie in letzter Zeit fast immer -, dass man ohne ein Grundeinkommen doch die Folgen der Digitalisierung und Automatisierung nicht werde bewältigen können. Auch Top-Manager wie Joe Kaeser von Siemens hätten sich schließlich aus dem Grunde für das Grundeinkommen ausgesprochen.

Gefunden bei den https://makroskop.eu/2017/06/grundeinkommen-umweltschutz-und-digitalisierung-oder-wie-man-das-volk-betruegt/

Auch dazu von http://gegenblende.dgb.de/artikel/++co++499a3d4c-5be4-11e7-9eee-525400e5a74a




 

Sonntag, 19. März 2017

Die Mittelschicht wird zahlen



Es gibt verschiedene Versionen des bedingungslosen Grundeinkommens (BGE). Den neoliberal inspirierten Modellen geht es darum, den Sozialstaat zu schleifen. Bei den Vorschlägen von weiter links steht der Plan im Zentrum, Menschen von Hartz-IV-Repressionen zu befreien. Kann man die verschiedenen Ansätze überhaupt vergleichen?
Es gibt eine Reihe von Vorschlägen, die in der Tat sehr unterschiedliche Ziele haben. Das BGE von Thomas Straubhaar, dem ehemaligen Direktor des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts, ist eine negative Einkommenssteuer. Er will ein Grundeinkommen einführen und zugleich alle Sozialversicherungen einschließlich der Krankenversicherung wie auch Mindestlohn und Kündigungsschutz abschaffen. Viele Aktivisten haben jedoch ganz andere Vorstellungen, insbesondere in Bezug auf die Sozialversicherungen.





Montag, 30. Januar 2017

Wie wär’s mit einem leicht bedingten Grundeinkommen?



Mit der Arbeitslosenversicherung haben wir faktisch ein Grundeinkommen – das aber an unnötig harte Bedingungen geknüpft ist.
Paul Steinhardt kritisiert (hier) Joe Kaeser, den Vorstandvorsitzenden von Siemens, völlig zu recht: Kein sozial denkender Mensch will ein bedingungsloses Grundeinkommen BGE, das, so Kaeser – „denjenigen die materielle Existenz sichert, die eh auf der Strecke bleiben, weil sie mit der Geschwindigkeit auf der Welt einfach nicht mehr mitkommen“. Echte Menschen haben eben nicht nur eine materielle, sondern auch eine soziale Existenz. Sie sind, wie Steinhardt schreibt, „nun einmal Wesen, die Anerkennung brauchen. Und in Arbeitsgesellschaften wie der unseren, erhält gesellschaftliche Anerkennung, wer einer Arbeit nachgeht, für die er mit Geld entlohnt wird. Wer diese Art der Anerkennung nicht erhält erleidet oft einen „Verlust an Selbstachtung““.

Montag, 2. Januar 2017

Finnland testet bedingungsloses Grundeinkommen

Was tun Arbeitslose, wenn sie Monat für Monat 560 Euro aufs Konto bekommen und dafür keinerlei Bedingungen erfüllen füllen? Finnland will das in einem großen Versuch herausfinden. Die Leiterin der Studie hat große Hoffnungen.
Finnland will herausfinden, ob ein Grundeinkommen das soziale System des Landes vereinfachen und mehr Menschen in Jobs bringen kann. 2000 zufällig ausgewählte Arbeitslose sollen von Januar an anstelle von Arbeitslosengeld 560 Euro im Monat bekommen, ohne dass daran Bedingungen geknüpft sind.

Quelle: http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/finnland-testet-bedingungsloses-grundeinkommen-von-560-euro-14594377.html

Gefunden bei den http://www.nachdenkseiten.de/?p=36426#h11

auch dazu: http://www.nachdenkseiten.de/?p=29432

und http://www.nachdenkseiten.de/?p=15187

und http://www.nachdenkseiten.de/?p=2364

und http://www.nachdenkseiten.de/?p=2335

 

Freitag, 14. Oktober 2016

Butterwegge: Grundeinkommen wäre Ende des Sozialstaats

Das bedingungslose Grundeinkommen hat viele Freunde. Der Armutsforscher Christoph Butterwegge gehört nicht dazu. Im Vorabinterview mit makro-Moderatorin Eva Schmidt geißelt er die Idee – und fordert eine solidarische Bürgerversicherung.
Ab 2017 gibt es sowohl in Finnland als auch in den Niederlanden Versuche, die Wirkung eines bedingungslosen Grundeinkommens auszutesten. Auch in Deutschland wird der Ruf danach lauter.
makro: Die Veränderungen in Folge der Digitalisierung und Automatisierung der Industrie sind gewaltig. Brauchen wir vor diesem Hintergrund nicht eine neue Diskussion über Lohn und Arbeit?
Christoph Butterwegge: Immer dann, wenn es technologische Innovationen im Sinne einer Revolution gab, wurde behauptet, dass der Gesellschaft die Arbeit ausgehe. Das war nach Erfindung der Dampfmaschine, der Elektrizität, der Roboter und der Computer so, stimmte aber nie. Heute werden die Menschen mit Schlagworten wie „Industrie 4.0“ oder „Digitalisierung“ hinter die Fichte geführt, damit sie Angst vor dem Arbeitsplatzverlust bekommen und Reallohnverluste oder schlechtere Arbeitsbedingungen akzeptieren. Dabei fehlen im sozialen, im kulturellen, im Bildungs- und im Pflegebereich jede Menge Arbeitskräfte.

Quelle: http://www.3sat.de/page/?source=/makro/magazin/doks/189268/index.html

Gefunden bei den http://www.nachdenkseiten.de/?p=35412#h04 

Mittwoch, 9. Dezember 2015

Die Ente vom finnischen Grundeinkommen

Verantwortlich: „Die finnische Regierung bereitet offenbar ein monatliches Grundeinkommen für jeden Erwachsenen vor“, so schrieb es die FAZ am Montag unter der Überschrift „800 Euro Grundeinkommen – für jeden“. Der Focus ging gestern noch einen Schritt weiter und machte aus dem „offenbar“ der FAZ eine Tatsache:„Finnland hat angekündigt, ein bedingungsloses Grundeinkommen für alle Bürger einzuführen“. Der Independent, der Telegraph, Forbes, CNN und viele andere Größen der internationalen Medienwelt verbreiteten ebenfalls diese Meldung, deren einzige „Quelle“ offenbar der Onlinedienst Quartz war. Papageienjournalismus in Reinkultur. Natürlich überschlugen sich auch die sozialen Medien und auch wir von den NachDenkSeiten bekamen zum Thema einige Leserzuschriften. Leider machte sich keines der zahlreichen großen Medienhäuser daran, diese Story einmal zu überprüfen. Das war ein großer Fehler. Gestern äußerte sich nämlich auch die finnische Sozialversicherungsanstalt, die den Berichten zufolge federführend an der Umsetzung des Grundeinkommens arbeiten soll, zu den Meldungen: Alles Quatsch, so das Fazit der Pressemeldung der Kela. Und das ist wohl auch gut so für die allermeisten Finnen, denn der abgedruckte „Plan“ ist nicht nur eine waschechte Ente, sondern auch eine hanebüchene Eselei. Von Jens Berger.


Quelle und ganzer Artikel: http://www.nachdenkseiten.de/?p=29432

Dienstag, 21. Juli 2015

Darf das Existenzrecht eines Menschen von seinem „WOHLVERHALTEN“ abhängen?


Sehr geehrtes Jobcenter-MitarbeiterInnen-Team ihres lokalen Jobcenters,
sehr geehrte GeschäftsführerInnen,
sehr geehrter Vorstand der BA und
sehr geehrte weitere Damen und Herren aus der Politik als Mitwissende und Mitverursachende,
der anspruchsberechtigte ALG-II-Antragsteller Ralph Boes ist wegen der kontinuierlichen Nichtszahlung seines Existenzminimums im Hungern.

Ganzer Brief unter http://www.sozialticker.com/darf-das-existenzrecht-eines-menschen-von-seinem-wohlverhalten-abhaengen/#more-293

weitere Infos http://wir-sind-boes.de/
und https://de-de.facebook.com/ralph.boes
und http://grundrechte-brandbrief.de/BUKA-berichte-ereignisse-2015.htm

Sonntag, 28. Juni 2015

Als erstes Land in Europa testet Finnland das Bedingungslose Grundeinkommen

Die neue finnische Regierung hat als erste in Europa beschlossen, ein Experiment mit dem Konzept des Bedingungslosen Grundeinkommens umzusetzen. Genaue Details zu den Plänen, die im Koalitionsvertrag verankert wurden, sind noch nicht bekannt. Rund 80 Prozent der Finnen halten den Versuch dennoch für eine gute Idee. Verschiedene andere Tests eines BGE, beispielsweise in Kanada und Afrika, zeigen, dass die Idee funktionieren kann.

Ganzer Artikel bei  http://www.rtdeutsch.com/24207/international/als-erstes-land-in-europa-testet-finnland-das-bedingungslose-grundeinkommen/

Finnland: Der Mythos "Grundeinkommen"

Das finnische Grundeinkommen ist trotz des Jubels über das "progressive Land" höchstens eine Version des ergänzenden ALG II

 Quelle: Quelle: http://www.heise.de/tp/news/Finnland-Der-Mythos-Grundeinkommen-2733738.html


auch dazu:  http://www.wallstreet-online.de/nachricht/7752804-finanzmarktwelt-de-bedingungsloses-grundeinkommen-realistisch-finanzierbar-ist

und http://www.extremnews.com/nachrichten/weltgeschehen/68181563c6ab1ae

und http://finanzmarktwelt.de/bedingungsloses-grundeinkommen-finnland-steuert-richtung-katastrophe-13978/

und http://www.romanherzoginstitut.de/uploads/tx_mspublication/D.H.Ernste-_Bedingungsloses_Grundeinkommen.pdf

Montag, 8. Juni 2015

Das bedingungslose Grundeinkommen: Chancen und Risiken einer Entkoppelung von Einkommen und Arbeit


Die Idee, dass ein Staat allen Bürgerinnen und Bürgern ein regelmäßiges monatliches Einkommen auszahlt – unabhängig davon, ob sie erwerbstätig sind oder nicht -, hat auch in Deutschland zahlreiche Anhänger. Dorothee Spannagel (WSI) vergleicht die unterschiedlichen Ansätze und hinterfragt kritisch, wie sich ihre Einführung auswirken würde.

Quelle: WSI [PDF – 236 KB]

dazu: http://www.gegenblende.de/++co++c8cf600c-b3d6-11e2-9f22-52540066f352
und http://www.nachdenkseiten.de/?p=2335
und http://www.nachdenkseiten.de/?p=15187
und http://www.nachdenkseiten.de/?p=26307

gefunden bei den  http://www.nachdenkseiten.de/?p=26349

Donnerstag, 11. September 2014

7. Internationale Woche des Grundeinkommens von 15.–21. September 2014

„Sozialen Zusammenhalt in Europa stärken“ ist das Motto der diesjährigen Grundeinkommenswoche. Veranstaltungen an sechs Orten in Österreich geplant. Themen sind die Finanzierungsfrage, Menschenrechte, Gesundheit, Wachstumskritik und Nachhaltigkeit sowie Ernährungssouveränität.
Sozialen Zusammenhalt in Europa stärken
Die 7. Internationale Woche des Grundeinkommens von 15. bis 21. September 2014 steht unter dem Anliegen, den sozialen Zusammenhalt in Europa zu stärken. Nach sechs Jahren Rezession, nach vier Jahren von der Troika auferlegten Sparpolitik und angesichts eines Rekordniveaus von Armut und Arbeitslosigkeit, steht Europa vor – zunehmend gewaltvollen – Konflikten, sowohl in den EU-Ländern als auch in der EU-Peripherie.

Dienstag, 1. April 2014

10. April 2014 Brüssel: Erste große Konferenz über das bedingungslose Grundeinkommen auf EU-Ebene

PolitikerInnen sowie große europäische Organisationen, die in den Bereichen Gesundheit, Armut, Demokratie, Bildung und Umwelt arbeiten, diskutieren die potenziellen Vorteile des bedingungslosen Grundeinkommens beim Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss am Donnerstag, den 10. April 2014. Die Konferenz ist auch der formelle Startschuss für das neue Netzwerk Unconditional Basic Income Europe (UBIE), das sich rund um die Europäische BürgerInnen-Initiative „Bedingungsloses Grundeinkommen“ (EBI BGE) im vergangenen Jahr gebildet hat.