Posts mit dem Label Hartz IV und Kinder werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Hartz IV und Kinder werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 26. Mai 2017

Hartz IV – Immer mehr Kinder auf staatliche Leistungen angewiesen



Die Zahl der Minderjährigen, die auf Hartz IV angewiesen sind, ist zuletzt gestiegen. Die Linke kritisiert, dass die Bundesregierung die Kinderarmut nicht ernst nehme. In Deutschland waren zuletzt mehr Kinder auf Hartz IV angewiesen. Das geht aus Berechnungen der Bundesagentur für Arbeit für die Linksfraktion im Bundestag hervor. Demnach stieg die Zahl von 1,54 Millionen im Dezember 2015 auf 1,6 Millionen im Dezember 2016. Auch die Zahl der Kinder unter 15 Jahren, die länger als vier Jahre von Hartz IV abhängig sind, stieg: Im Dezember 2013 lag sie bei 490.000 Kindern, im Dezember 2016 waren es 522.000.
Quelle: Zeit Online



Dienstag, 23. Mai 2017

Wie viele Kinder leben von Hartz IV – 1,6 oder doch 2 Millionen?

1,6 Millionen Kinder unter 15 Jahren in Deutschland erhalten laut Statistik der Bundesagentur für Arbeit Hartz-IV-Leistungen. Das eigentliche Ausmaß Hartz-IV-abhängiger Kinder ist aber noch größer: Weitere knapp 250.000 Kinder zwischen 15 und 18 Jahren sowie rund 115.000 Kinder ohne eigenen Leistungsanspruch leben in Hartz-IV-Haushalten.
Obwohl in der Presse derzeit von rund 1,6 Millionen Kindern im Hartz-IV-Bezug gesprochen wird, ist diese Zahl gleich doppelt irreführend. Denn sie bezieht sich erstens nur auf unter 15-jährige Kinder, die zweitens einen eigenen Hartz-IV-Anspruch besitzen. Somit erfasst sie längst nicht alle Kinder, die von Hartz-IV-Leistungen abhängig sind.

Quelle: http://www.o-ton-arbeitsmarkt.de/o-ton-news/wie-viele-kinder-leben-von-hartz-iv-16-oder-doch-2-millionen

Auch dazu: http://www.zeit.de/politik/deutschland/2017-05/hartz-iv-kinderarmut-deutschland-bundesagentur-fuer-arbeit

Gefunden bei den http://www.nachdenkseiten.de/?p=38409#h02

Montag, 28. November 2016

Kein Ausschluss von Hartz IV durch Geheimhaltung des Namens des Kindsvaters

Der Anspruch eines Kindes auf Leistungen zur Grundsicherung nach dem SGB II wird nicht dadurch ausgeschlossen, dass die Mutter den Namen des Vaters des Kindes geheim hält.
Verhindert eine Mutter, durch Geheimhaltung des Namens des Vaters ihrer Tochter, dass Unterhaltsansprüche ihrer minderjährigen Tochter geltend gemacht werden können, wird hierdurch deren Anspruch auf Leistungen nach dem SGB II nicht ausgeschlossen. Dies entschied das Sozialgericht Speyer in einer kürzlich ergangenen Entscheidung und verurteilte das zuständige Jobcenter zur Gewährung von Leistungen an die Tochter.

Das noch nicht rechtskräftige Urteil: 
https://www.juris.de/jportal/portal/page/homerl.psml?nid=jnachr-JUNA161102577&cmsuri=%2Fjuris%2Fde%2Fnachrichten%2Fzeigenachricht.jsp

Gefunden beim http://www.sozialticker.com/kein-ausschluss-von-hartz-iv-durch-geheimhaltung-des-namens-des-kindsvaters/