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Sonntag, 25. März 2018

Einkommensschicht bestimmt die Kindergesundheit


Kongress „Armut und Gesundheit“ findet derzeit in Berlin statt
Armut und Gesundheit sind eng miteinander verbunden. Insbesondere Kinder trifft es hart. Dies geht aus einer großen Studie des Robert Koch-Instituts (RKI) hervor. Auch ein großer Kongress beschäftigt sich derzeit in Berlin mit dieser Thematik. Hier die wesentlichen Fakten in Kürze:
  • Sozial benachteiligte Kinder haben durchschnittlich einen deutlich schlechteren Gesundheitszustand als Gleichaltrige aus besser verdienenden Familien.
  • Menschen, die von Geburt an mit einem Einkommen unterhalb der Armutsrisikogrenze auskommen müssen, haben im Vergleich zu den hohen Einkommensbeziehern eine um acht bis elf Jahre geringere Lebenserwartung.
  • Sozial benachteiligte Bevölkerungsgruppen haben ein zwei- bis dreifach erhöhtes Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall und Diabetes.
  • Nachteile, die in der Kindheit entstehen, bleiben häufig im späteren Leben bestehen.
  • Ärzte und Politiker fordern weniger Wettbewerb und mehr Solidarität im Gesundheitswesen

Freitag, 23. Februar 2018

Zum Anspruch auf Säuglingserstausstattung auch bei neuem Bedarf



Eine Erstausstattung kommt nicht nur im Zusammenhang mit dem tatsächlich erstmaligen Auftreten des Bedarfs in Betracht, sondern eine Erstausstattung kann auch durch einen neuen Bedarf aufgrund außergewöhnlicher Umstände begründet sein. Das Jobcenter kann die Ablehnung einer Erstausstattung nicht pauschal damit begründen, es sei das übliche Vorgehen, die beim ersten Kind angeschafften Gegenstände beim zweiten Kind weiter zu benutzen.

Gefunden beim http://www.sozialticker.com/anspruch-saeuglingserstausstattung-neuem-bedarf/

Montag, 15. Januar 2018

Elterngeld hilft Familien in Armut nicht



Vom Elterngeld und Elterngeld Plus profitieren vor allem Familien mit mittlerem und hohem Einkommen. Familien mit geringem Einkommen oder Hartz IV-Bezug werden diskriminiert, da die Leistungen sich nach der Höhe des vorherigen Einkommens richten und auf ALG-II-Bezüge angerechnet werden. Elterngeld und Elterngeld Plus sind damit keine geeigneten Instrumente, um Kinder- und Familienarmut zu bekämpfen, sagt Katrin Werner, Fraktion DIE LINKE, Expertin für Familienpolitik, mit Blick auf einen Bericht des Bundesfamilienministeriums, nach dem sich der Bezug von Elterngeld Plus seit Einführung des Instruments verdoppelt hat. Werner weiter:

Gefunden beim http://www.sozialticker.com/elterngeld-hilft-familien-armut/

Montag, 25. Dezember 2017

Neues aus den Unterklassen: Hartz IV-Bezieher haben kein Recht aufs Minimum



Ein mit "Jedes 5. Kind arm = dafür lebenslang" übersprühtes Plakat der CDU während des Bundestagswahlkampfs 2017.
Bundesverfassungsgericht verschiebt Entscheidung zu Hartz-IV-Sanktionen. Davon betroffen waren in diesem Jahr wieder Hunderttausende, besonders häufig Migranten. Jobcenter setzten auch Tausende Minderjährige und Eltern kleiner Kinder auf Null.
von Susan Bonath
Essen, Kleidung, Strom, Bahnfahrkarten, die Telefonrechnung, Reparaturen: alles muss ein alleinstehender Bedürftiger in Deutschland von 409 Euro bezahlen. Diesen Betrag gesteht ihm die Bundesregierung nach den Regeln von Hartz IV und der Sozialhilfe zu. Ab Januar werden es 416 Euro sein.
 
Ganzer Artikel bei https://deutsch.rt.com/inland/62571-neues-aus-unterklassen-kein-recht/

Sonntag, 3. Dezember 2017

Kinderweihnachtsgeld … ein Traum von Links



Berlin: (hib/HLE) Für die Einführung eines Kinderweihnachtsgeldes in Höhe von 50 Prozent des monatlichen Kindergeldes hat sich die Fraktion Die Linke ausgesprochen. In einem Antrag (19/101) wird die Bundesregierung aufgefordert, einen Gesetzentwurf vorzulegen, mit dem die Anspruchsberechtigten des Kindergeldes im Dezember jeden Jahres einen Anspruch auf eine einmalige pauschalierte Leistung haben sollen. Die Leistung soll nicht bei Sozialleistungen angerechnet werden und auch Unterhaltsleistungen nicht mindern.

Gefunden beim http://www.sozialticker.com/kinderweihnachtsgeld-traum-links/

Sonntag, 19. November 2017

Zahl dauerhafter Hartz-IV-Kinder weiter gestiegen



Immer mehr Kinder leben nach einem Medienbericht quasi dauerhaft von Hartz-IV-Leistungen. Zur Jahresmitte hätten 526 127 unter 15-Jährige seit mindestens vier Jahren entsprechende Sozialleistungen bezogen.
Das sind 14 256 oder 2,8 Prozent mehr als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahrs, wie die „Bild“-Zeitung unter Berufung auf Zahlen der Bundesagentur für Arbeit berichtet. Dabei sei die Gesamtzahl der Dauer-Hartz-Bezieher um 4,2 Prozent gesunken: von 2,624 Millionen auf 2,519 Millionen. Besonders stark von Langzeitarbeitslosigkeit betroffen sind aber Alleinerziehende: Ihre Zahl stieg von 629 823 auf 648 781.
 


Gefunden bei den http://www.nachdenkseiten.de/?p=41060#h11