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Sonntag, 15. Juli 2018

Leistungen für die Unterkunft wie Alleinstehende


In einem aktuellen Urteil hat das Bundessozialgericht (BSG) klargestellt, dass alleinerziehende Eltern im ALG II-Bezug, deren Kinder aufgrund von eigenem bedarfsdeckenden Einkommen nicht hilfebedürftig sind, einen Anspruch auf Leistungen für die Unterkunft für eine Ein-Personen-Bedarfsgemeinschaft (in Kiel derzeit: 361 € bruttokalt) haben.

Sonntag, 1. Juli 2018

Wenn die Mutter nicht arbeitet, bleibt das Kind arm


Es betrifft nicht nur Kinder von Alleinerziehenden: Auch Kinder von Eltern, bei denen nur der Vater arbeitet, sind häufiger von Armut bedroht. Ein Gehalt reicht oft nicht mehr aus, zeigt eine Studie der Bertelsmann-Stiftung.
Wenn Mütter nicht arbeiten, sind ihre Kinder stärker von Armut bedroht. Das früher weitverbreitete Ein-Verdiener-Modell, bei dem der Vater arbeitet und die Mutter die Kinder betreut, reicht vielfach nicht mehr aus, um Kindern ein finanziell abgesichertes Aufwachsen zu ermöglichen. Das geht aus einer aktuellen Untersuchung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung hervor, die an diesem Mittwoch vorgestellt wird.


Quelle: http://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/bertelsmann-studie-kinderarmut-haengt-stark-von-berufstaetigkeit-der-muetter-ab-a-1215011.html

Gefunden bei den https://www.nachdenkseiten.de/?p=44654#h06

Erwerbstätige Arme


Im Oktober 2017 waren 1,16 Millionen Erwerbstätige auf Leistungen nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch – SGB II – angewiesen. Das entspricht einem Anteil von 27 Prozent aller erwerbsfähigen Leistungsberechtigten (ELB). 1,08 Millionen waren abhängig beschäftigt und 89.000 Personen waren selbständig tätig.
Rund die Hälfte von ihnen lebte in einer Bedarfsgemeinschaft mit Kindern. Das schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort (19/2804) auf eine Kleine Anfrage (19/2211) der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen.

Quelle: https://www.bundestag.de/presse/hib/2018_06/-/561556

Gefunden beim https://www.sozialticker.com/erwerbstaetige-arme/

Dienstag, 26. Juni 2018

Hartz IV – Ein Umzug muss auch für Kinder zumutbar sein


Leben Bezieher von ALG II in einer nach den Vorgaben ihrer Stadt oder Gemeinde zu teuren Wohnung, sind sie verpflichtet, ihre Unterkunftskosten – in der Regel durch Umzug – auf ein angemessenes Maß zu senken. Allerdings sind auch „abstrakt“ zu hohe Mietkosten so lange anzuerkennen, wie es den Leistungsberechtigten nicht möglich oder nicht zumutbar ist, ihre Unterkunftskosten zu senken. Das regelt § 22 Abs. 1 Satz 3 SGB II.
 „Unmöglich“ ist eine Senkung der Unterkunftskosten durch Umzug, wenn die Leistungsberechtigten Wohnraum innerhalb der jeweiligen Mietobergrenzen in ihrem örtlichen Suchumfeld (in der Regel die Stadt oder die Gemeinde, in der die bestroffene Personen wohnen) nicht finden können. Ihre erfolglosen Suchbemühungen müssen die Betroffenen gegenüber den Jobcentern und Gerichten dabei sehr genau nachweisen. So lange eine Senkung der Unterkunftskosten nachweislich unmöglich ist, sind vom Jobcenter die tatsächlichen Mietkosten weiter zu übernehmen.


Gefunden beim https://www.sozialticker.com/hartz-iv-umzug-muss-kinder-zumutbar/

Sonntag, 10. Juni 2018

Was finanzielle Unsicherheit mit der Psyche von Kindern macht


Der „Marshmallow-Test“ ist eines der bekanntesten sozialwissenschaftlichen Experimente. Die zentrale Erkenntnis: Kinder, die länger auf Belohnung warten können, sind später erfolgreicher – denn sie seien willensstark. Jahrzehntelang sind wir davon ausgegangen, dass die Willenskraft von Kindern entscheidend für ihren Erfolg ist. Jetzt hat eine neue Studie den „Marshmallow-Test“ widerlegt. Ausschlaggebend für die Leistungen der Kinder ist nicht Willensstärke – sondern die soziale Lage ihrer Eltern.



Gefunden bei den https://www.nachdenkseiten.de/?p=44283#h11

Samstag, 12. Mai 2018

Hartz IV – Abschaffen, reformieren – oder einfach behalten?


Das beste Sicherungssystem, das Deutschland je hatte – so sieht Ursula Weidenfeld Hartz IV. Der härteste Einschnitt in den Sozialstaat seit 1945 – das meint Christoph Butterwegge. Wir diskutieren mit der Journalistin und dem Politologen über die Zukunft von Hartz IV.
“Hartz IV bedeutet nicht Armut” – mit diesen Worten heizte der Bundesminister für Gesundheit, Jens Spahn (CDU), die Debatte über die Zukunft der Grundsicherung erneut an. Kaum eine andere Reform hat Deutschland so gespalten wie das Kernstück der “Agenda 2010” des ehemaligen Bundeskanzlers Gerhard Schröder. Mehr als sechs Millionen Menschen in Deutschland sind derzeit auf diese Grundsicherung angewiesen, etwa ein Drittel davon Kinder. Seit seiner Einführung am 1. Januar 2005 sorgt das Maßnahmenpaket für Diskussionen und Proteste.
“Hartz IV ist im Grunde ein rigides Armutsregime, das die Menschen da lässt, wo sie dann sind – nämlich ganz unten”, sagt Christoph Butterwegge.