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Montag, 11. Februar 2019

345.000 unter 25-Jährige stecken im Hartz-IV-System fest


Fast jeder zweite unter 25-jährige Hartz-IV-Bezieher ist seit mindestens zwei Jahren auf die Sozialleistung angewiesen. Ein Grund dafür dürften fehlende Berufs- und Bildungsabschlüsse sein, wie die Statistik der Bundesagentur für Arbeit (BA) verrät.
Im September 2018 zählte die Statistik der Bundesagentur für Arbeit (BA) rund 747.000 unter 25-jährige Erwerbsfähige im Hartz-IV-Bezug. Von ihnen waren 345.000 – nahezu die Hälfte – im Langzeitleistungsbezug. Langzeitleistungsbezieher sind erwerbsfähige Leistungsberechtigte, die in den vergangenen 24 Monaten mindestens 21 Monate Hartz IV-Leistungen bezogen haben. Die Zahl der unter 25-jährigen Langzeitleistungsbezieher ist im Vergleich zum Vorjahr um fast 37.000 Personen bzw. 12 Prozent gestiegen, obwohl es insgesamt weniger Jüngere im Hartz-IV-Bezug gab. So sank im gleichen Zeitraum die Zahl der unter 25-jährigen erwerbsfähigen Hartz-IV-Bezieher um rund 67.000 Personen bzw. acht Prozent ab.
 


Dienstag, 13. September 2016

Kinder- und Jugendhilfe im Zeitalter der Schuldenbremse



Peter Nowak 09.09.2016
Sozialpädagogen befürchten Verschlechterung nach Novellierung
"Junge Menschen haben ein Recht auf Förderung ihrer Entwicklung und der Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit", heißt es im Buch 8 des Sozialgesetzbuches, das sich mit Kinder- und Jugendhilfe befasst. Demnächst ist eine größere Gesetzesreform geplant, von der bundesweit über 1.000.000 Kinder und Jugendliche betroffen sind.
Ein erster Entwurf des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend liegt seit einigen Wochen vor. Doch in der Öffentlichkeit wird über die geplante Novellierung kaum diskutiert. Engagierte Sozialarbeiter und Sozialpädagogen aus der Kinder- und Jugendarbeit sind alarmiert. Sie befürchten, dass der Gesetzgeber ohne große öffentliche Debatte massive Einschnitte bei der Kinder- und Jugendhilfe vornimmt. 

Donnerstag, 12. Mai 2016

Jugend und Hartz: Zwei-Klassen-System statt Hilfe aus einer Hand

Jugend und Hartz: Zwei-Klassen-System statt Hilfe aus einer Hand
Jugendarbeitslosigkeit und Hartz IV
Die „Betreuung aus einer Hand“ für benachteiligte und arbeitslose Jugendliche, die das Hartz-IV-System bringen sollte, wurde nie erreicht. „Vielmehr wurden Zuständigkeiten verkompliziert und neue bürokratische Schnittstellen geschaffen“, kritisiert DGB-Vorstand Annelie Buntenbach. Was sich jetzt ändern muss, beschreibt die aktuelle Ausgabe von „arbeitsmarkt aktuell“.

Quelle: http://www.dgb.de/themen/++co++ce552bfc-1750-11e6-b3e7-52540023ef1a

und http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/junge-hartz-iv-empfaenger-arm-im-wohlstandsland-1.2987303

Gefunden bei den http://www.nachdenkseiten.de/?p=33333#h02