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Dienstag, 29. November 2016

„Leiharbeit ist moderner Sklavenhandel“

Veröffentlicht in: Agenda 2010, Arbeitsmarkt und Arbeitsmarktpolitik, Audio-Podcast, Gewerkschaften, Interviews
Mag Wompel
Unter den Mechanismen, die besonders effektiv die Verarmung und Verelendung im Lande vorantreiben, ist neben Hartz IV auch und vor allem die sogenannte „Leiharbeit“ zu nennen, mittels derer Menschen wie Waren „verliehen“, in prekäre Lebensverhältnisse gezwungen und mit Armut konfrontiert werden. Trotz klarer Beschlusslage aller DGB-Gewerkschaften, dass für gleiche Arbeit stets gleicher Lohn zu zahlen sei, steht zu befürchten, dass dieselben in der am 29. und 30. November stattfindenden Tarifrunde Leiharbeit 2016/17 der Leiharbeit erneut Tür und Tor öffnen. Dabei könnte alles so einfach sein. Denn die Gewerkschaften könnten diesem „modernen Sklavenhandel“ einen Riegel vorschieben, meint die linke Gewerkschaftsaktivistin Mag Wompel[*] im Gespräch mit Jens Wernicke, und erklärt, welche Maßnahmen möglich und umgehend notwendig sind.

Ganzes Interview und gefunden bei den http://www.nachdenkseiten.de/?p=36021

Dienstag, 2. August 2016

Trotz Kritik: Vermittlung der Bundesagentur für Arbeit in Leiharbeit hält unvermindert an

Seit 2010 nun schon besteht das von der Bundesagentur für Arbeit (BA) erfasste Angebot an offenen Stellen zu mehr als einem Drittel aus Jobofferten aus der Leiharbeitsbranche. Die BA reagierte schnell: Auf zählbare Vermittlungserfolge aus, drückte sie die Menschen in Leiharbeit – und geriet darüber in Verruf. Trotz auch interner Kritik hat sich an dieser Vermittlungsparxis bis heute kaum etwas geändert, wie aktuelle Zahlen belegen.

Quelle: http://www.annotazioni.de/post/1928

Gefunden bei den http://www.nachdenkseiten.de/?p=34464#h13

und http://kurier.at/wirtschaft/hartz-iv-die-dunkle-seite-des-deutschen-jobwunders/213.118.365

Gefunden bei den http://www.nachdenkseiten.de/?p=34479#h10 

Freitag, 29. Juli 2016

Leiharbeit auf dem Vormarsch

Die nun veröffentlichte Jahresstatistik 2015 bringt Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles in Erklärungsnot
Gerne erzählen Arbeitgeber die Mär von der Leiharbeit, auf die man angewiesen sei, um Auftragsspitzen abzudecken. Doch längst dienen die Arbeitsverhältnisse auf Zeit ganz anderen Zwecken. Im Vorwort der Studie zum «Funktionswandel der Leiharbeit» der gewerkschaftsnahen Otto-Brenner-Stiftung heißt es dazu: «Für gleiche Arbeit wird ein ungleicher Lohn gezahlt. Belegschaften erster und zweiter Klasse entstehen, Tarifverträge werden unterlaufen, Mitbestimmung reduziert. Billigere Leiharbeiter verunsichern und disziplinieren als Druck- und Drohpotenzial Stammarbeitskräfte.»

Quelle: https://www.neues-deutschland.de/artikel/1020308.leiharbeit-auf-dem-vormarsch.html

Gefunden bei den http://www.nachdenkseiten.de/?p=34442

Dienstag, 21. Oktober 2014

Mehr als ein Drittel der offenen Stellen werden als Leiharbeit angeboten

21.10.2014

In manchen Regionen sind es schon mehr als 50 Prozent der offenen Stellen

Bekanntlich sieht die Wirtschaftslage in Deutschland trotz drohender Eintrübung noch gut aus. Die Arbeitslosenquote lag nach Angaben der Arbeitsagentur im September bei 6,5 Prozent oder 2.808.000 Personen, nach dem ILO-Konzept läge sie mit 2,15 Millionen Arbeitslosen nur bei 5 Prozent. Unterbeschäftigt waren 3.691.000, Arbeitslosengeld II beziehen 4.339.000 Menschen.
Positiv klingt,

Freitag, 21. Februar 2014

Leiharbeitsfirma muss Gesamtsozialversicherungsbeiträge wegen Tarifunfähigkeit der CGZP für die Vergangenheit nachzahlen

Das Bundesarbeitsgericht hatte die Tarifunfähigkeit der “Tarifgemeinschaft Christlicher Gewerkschaften für Zeitarbeit und Personalserviceagenturen” (CGZP) bereits im Dezember 2010 festgestellt und mit weiterem Beschluss im Mai 2012 präzisiert, dass sich die fehlende Tariffähigkeit auch auf ältere Satzungen der CGZP auswirkt.

Dienstag, 23. April 2013

Leiharbeit mit Spaltpotenzial

Linke Gewerkschafter fordern von ihren Organisationen, keine Tarifverträge in der Zeitarbeit mehr abzuschließen. Dann bekämen die Mietarbeiter endlich gleiche Löhne.

Donnerstag, 11. April 2013

Steinbrück macht eine Leiharbeitsfirma glücklich

Die SPD hat ihren Wahlkampf-Slogan gefunden. “Das Wir entscheidet” ist aber nicht neu – ausgerechnet eine Zeitarbeitsfirma nutzt ihn seit Jahren.
Quelle: ZEIT http://www.zeit.de/politik/deutschland/2013-04/wahlkampfslogan-spd-steinbrueck

Mittwoch, 20. Februar 2013

Pressemitteilung der Bundesagentur für Arbeit vom 20. Februar 2013

Die Firma Trenkwalder hat gestern in einer Stellungnahme mitgeteilt, „dass die Prüfung der Bundesagentur für Arbeit (BA) die öffentlich vorgebrachten Anschuldigungen nicht bestätigt habe.“ Hierzu stellt die BA folgendes fest:

Die BA hat gemeinsam mit der Zollverwaltung unverzüglich nach Ausstrahlung der ARD-Dokumentation „Ausgeliefert“ eine Sonderprüfung bei der Firma Trenkwalder durchgeführt. Dabei wurden Verstöße gegen das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz festgestellt. 

Donnerstag, 15. November 2012

"Report Mainz", heute, 13. November 2012, 21.45 Uhr im Ersten Leiharbeiter im Bundestag müssen auf Hartz-IV-Niveau aufstocken

  Mainz (ots) - Schreibkräfte, die als Leiharbeiter im Deutschen Bundestag arbeiten, verdienen so wenig, dass sie teilweise auf Hartz-IV-Niveau aufstocken müssen. Das ARD-Politikmagazin "Report Mainz" des SWR berichtet unter anderem über den Fall einer alleinerziehenden Schreibkraft, die derzeit im Bundestag arbeitet. "Das ist ungerecht, dass ich mit einer Vollzeitstelle nur drei Viertel des Existenzminimums verdiene und noch mit einem Viertel aufstocken muss", sagte sie im Interview mit "Report Mainz".

Freitag, 25. September 2009

Atypische Beschäftigung in Freiburg

Bericht von der Hans-Bockler-Stiftung:

Dienstag, 23. Juni 2009

Mi. 24.6. Leiharbeit abschaffen - Film, Diskussion, Information

'Leiharbeit abschaffen' Film, Diskussion, Information
Mi 24.6. | 20 UHR | Egon 54 (Egonstr. 54)

Hiermit möchten wir auf eine Veranstaltung des Aktionsbündnis 'Leiharbeit abschaffen' hinweisen. Wir laden Sie recht herzlich zur Veranstaltung ein, und bitten Sie diese bei Ihrer Berichterstattung zu berücksichtigen und freuen uns auf ihr kommen.

Das Aktionsbündnis "Leiharbeit abschaffen" lädt euch heute, 24. Juni um 20.00 Uhr zu einer Vorführung des Films "Leiharbeit Undercover" ein. Nach dem Film wird es einen Vortrag zur Leiharbeit geben, im Anschluß ist genug Zeit für Diskussionen. Auch wird es Infos zum geplanten Stadtrundgang am 1. Juli geben, bei dem wir neben dem für die unsäglichen Tarifverträge verantwortlichen DGB auch ein paar Zeitarbeitsfirmen einen Besuch abstatten wollen.

http://www.fau.org/ortsgruppen/freiburg/art_090608-145200

für das Aktionsbündnis 'Leiharbeit abschaffen'
es Grüßt die FAU-Freiburg

Kontakt:
FAU-Freiburg, c/o Infoladen KTS, Baslerstraße 103, 79100 Freiburg
www.fau.org/freiburg, faufr2@fau.org

Samstag, 11. April 2009

Film, Diskussion und Infos zum Stand der Vorbereitungen für die Aktionstage "Leiharbeit abschaffen!"

Ich möchte euch für das 'Aktionsbündnis Leiharbeit abschaffen - Freiburg' auf folgende Veranstaltung aufmerksam machen und würd mich freuen wenn ihr den Termin weiter verbreitet und kommen könnt.sonnige Grüße von der FAU ---FILM: Den Leihbuden und Sklavenhändlern das Handwerk legen! | 16.04. | 20Uhr | KTSGegen Leiharbeit, Dumpinglöhne und miese Arbeitsbedingungen!Film, Diskussion und Infos zum Stand der Vorbereitungen für die Aktionstage"Leiharbeit abschaffen!"Veranstalter: Aktionsbündnis Leiharbeit abschaffen - FreiburgWO KTS kts-freiburg.orgWANN 16. April 20 Uhrhttp://www.fau.org/ortsgruppen/freiburg

Donnerstag, 12. März 2009

So. 15.3. Aktions-Vorbereitungstreff zum Thema Leiharbeit

LEIHBUDEN und SKLAVENHÄNDLER, nehmen immer mehr zu und verschärfen die eh schon prekäre Situation. Wir wollen uns gegen LEIHARBEIT, DUMPINGLÖHNE und MIESE ARBEITSBEDINGUNGEN zur Wehr setzen.

Vorbereitung zu Aktionstage, Stadtrundgang, ...
Weitere Mitstreiter_Innen sind willkommen!

WANN Sonntag 15. März 2009 18 UHR
Wo KTS Freiburg: www.kts-freiburg.org
Veranstalter: www.fau.org

Freitag, 6. März 2009

ARGE Breisgau-Hochschwarzwald und Leiharbeit - Erlebnisbericht

Mein neuer Arbeitsvermittler von der Arbeitsamt/ARGE unterzog mich einem langen Verhör, bei dem er auch meine Bereitschaft, bei einer Zeitarbeitsfirma zu arbeiten, genau beleuchtete. Meine Meinung zu Zeitarbeitsfirmen ist auf der Arbeitsamt/ARGE bereits bekannt und diese Meinung hatte sich zu meinem neuen Sachbearbeiter wohl rumgesprochen. Bei Durchsicht der aktuellen Stellenangebote fragte er mich, ob ich bei der Zeitarbeitsfirma "X" die angebotene Stelle annehmen würde. Meine Antwort: "Er solle bitte nicht vergessen, dass ich hier auf der ARGE sitze und wohl kaum die Möglichkeit hätte, dieses abzulehnen. Meine Meinung zu Zeitarbeitsfirmen dürfte jedoch bekannt sein." Er nickte und meinte, genau so hätte er mich eingeschätzt und übersprang dann die Angebote der Zeitarbeitsfirmen - jedoch nur, um mir dann nachträglich schriftlich diese Stellen anzubieten.

Selbstverständlich bewarb ich mich bei diesen. Jedoch unterschrieb ich deren Formulare nicht und füllte diese auch nicht vollständig aus. Ich bewarb mich ordentlich in schriftlicher Form mit den üblichen Unterlagen und wies darauf hin, dass in meiner Bewerbung alle relevanten Daten zu finden seien und ich daher keinen Grund sehe, weitere Angaben zu meiner Person und zu meinem Denken schriftlich abzugeben und die Richtigkeit meiner Angaben nochmals unterzeichnen soll.

Ich konnte beim Bewerbungsgespräch meine Ablehnung gegenüber Zeitarbeitsfirmen nicht verbergen, ohne dass ich mich jedoch darüber äusserte. Bei Zeitarbeitsfirma XY fragte mich die SB, ob ich wohl schlechte Erfahrungen gemacht hätte, weil ich so verschlossen und misstrauisch wäre. Meine Antwort: "Nein, denn ich habe ja bislang noch bei keiner gearbeitet und über meine politische Meinung bezüglich Zeitarbeitsfirmen wolle ich hier an dieser Stelle lieber keine Auskünfte geben."

Zum Ablauf: Man erhält über die ARGE/Arbeitsamt bzw. über Zeitungsanzeigen gezielte Stellenangebote. Beim Bewerbungsgespräch werden diese gänzlichst übergangen. Zu aller erst muss man das hausinterne Bewerbungsformular ausfüllen und unterschreiben. Fragen wie z. B. Welche km Entfernung zum Arbeitsplatz ist für Sie akzeptabel - Bei welchen Unternehmen möchten Sie keinesfalls arbeiten - Gehaltsvorstellung (pauschal ohne Berücksichtigung um welchen Arbeitsplatz es sich handelt selbstverständlich). Da ein Arbeitsloser jede zumutbare Arbeit bis zu einer Entfernung von 50 km annehmen muss, will er keine Sanktionen, ist die Beantwortung dieser Frage auf die persönlichen Umstände abgestimmt höchst gefährlich. Ebenso die Beantwortung bei welchen Unternehmen ich nicht arbeiten will, da ich gar keine freie Wahl habe. Zumal meine Antwort paradox wäre, da ich ja gerade bei dem Unternehmen sitze, bei dem ich nur höchst ungern arbeiten würde.

Die Zeitarbeitsfirmen (zumindest Zeitarbeitsfirma XY mit meinem SB) arbeiten zwecks Kontrolle der Arbeitswilligkeit der Arbeitslosen eng zusammen. Die SB hat dies ohne meine Aufforderung zwar bestritten, doch ich bin mir ganz sicher, dass meinen Besuch bei Zeitarbeitsfirma XY angekündigt wurde mit der Bitte, mich zu durchleuchten.

Erst bei der Verabschiedung erkärte man mir beiläufig, es handele sich um ein Stellenangebot im Centrum Freiburg bei einem Finanzunternehmen. Genaueres habe ich selbstverständlich nicht erfahren. Bei einem anderen Vorstellungsgespräch bei ABC-Zeitarbeit bewarb ich mich auf Grund eines Stellenangebotes: "Grosskunde in Stadt XY sucht Bürokraft". Da ich das hausinterne Bewerbungsformular nicht ausfüllte, erhielt ich keine Auskunft über diese Tätigkeit. Gibt es überhaupt einen evtl. Grosskunden in Stadt XY? Wenn nein, dann wäre dies unlauterer Wettbewerb. Handelt es sich bei dem Finanzunternehmen vielleicht um die ARGE, die hier den Auftrag erteilte, mich zu kontrollieren? Mein Gefühl sagt ja, doch ich kann es nicht beweisen. Ein anderes Mal bewarb ich mich als Sachbearbeiterin direkt im Haus einer Zeitarbeitsfirma. Diese Stelle im Haus war selbstverstänlich nicht mehr vorhanden, doch gerne wollte man mich anderweitig vermitteln. Ansonsten alles wie gehabt.

Als privater Arbeitsvermittler erhielt man vor etlichen Jahren 1500 DM für die ersten 6 Monate. Sollte die vermittelte Person danach noch in Beschäftigung sein, gab es eine Folgeprämie in ähnlicher Höhe und nach 12 Monaten nochmals eine Folgeprämie. Ich denke, viel hat sich da nicht geändert. In meinem persönlichen Fall bietet mein SB dem Arbeitgeber 30% Lohnkostenzuschuss, also der Zeitarbeitsfirma. Die machen den grossen Gewinn und lachen, nebenbei bemerkt, über die ARGE/Arbeitsamt. Bemerkung von Zeitarbeitsfirma XY: "Das Arbeitsamt hat doch gar keine Möglichkeiten der Vermittlung. Weder hat das Amt die Beziehungen zum Arbeitmarkt noch die Zeit, vermittelnd tätig werden zu können." Dabei hatte die SB ein Grinsen im Gesicht, das Bände sprach. Händereibend übernehmen sie daher von der ARGE die Aufträge der Kontrolle von Arbeitslosen und haben wieder einen Menschen mehr in ihrem Netz, den sie für Billiglohn vermieten.

Zur Zeit habe ich eine Bewerbung bei einer Zeitarbeit laufen. Mal sehen, wie man da versucht, mich auszulinken. Wenn ich eine Vermutung anstellen darf, nach den gesammelten Erfahrungen mit mir, wird es wohl der mütterliche oder väterliche Typ sein, der dann vor mir sitzt.

Hoffe, das Thema Zeitarbeitsfirmen wird weiter beleuchtet und ich freue mich über jede Zeitarbeitsfirma, die in Folge der Weltwirtschaftskrise den Bach runter geht. Hoffentlich werden es recht viele sein. Treffen wird es diese in jedem Fall, da die lieben Unternehmen, die ihr Personal über die Zeitarbeitsfirmen decken, ja keine Verwendung mehr fürs Personal haben. Ich warte sehnsüchtig auf die Meldung: "Zeitarbeitsfirma muss schließen, da die Personalkosten nicht mehr zu tragen sind - oder Zeitarbeitsfirma erbittet Unterstützung vom Staat zur Deckung der Personalkosten, da ansonsten die Kündigung des Personals anstünde." Wann endlich wird dieser Tag kommen!

Mittwoch, 5. Dezember 2007

Schicksal Leiharbeit-Auf immer Arbeitnehmer zweiter Klasse?

Zeitarbeit ist in Deutschland so erfolgreich wie noch nie! Und? Ist das gut?