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Sonntag, 29. Juli 2018

Musterberechnung unter Mindestlohn


Die Bundesregierung hat in einer Antwort (19/3415) auf eine Kleine Anfrage (19/2761) der Fraktion Die Linke eine Musterberechnung zu den Einnahmen und Ausgaben unter Mindestlohnbedingungen vorgelegt.
Demnach käme eine alleinstehende Person bei einer Arbeitszeit von 37,7 Stunden und einen Stundenlohn von 8,84 Euro auf ein monatliches Bruttoeinkommen von rund 1.444 Euro.
 
Gefunden beim https://www.sozialticker.com/musterberechnung-mindestlohn/#more-248854

Samstag, 21. April 2018

Hartz IV zieht die Befürworter-Parteien an der Nase durch die Manege


Hartz IV – sollte doch eigentlich das Nonplusultra Gesetz gegen Schwarzarbeit sein. Doch wie ist nun die neuste Bilanz?
Bekämpfung der Schwarzarbeit und illegalen Beschäftigung
Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit überprüfte im Jahr 2017 mehr als 52.000 Arbeitgeber und leitete fast 108.000 Strafverfahren ein. Die Anzahl der eingeleiteten Ermittlungsverfahren wegen der Nichtgewährung des gesetzlichen Mindestlohns nach dem Mindestlohngesetz stieg auf 2.518 Verfahren (2016: 1.651; 2015: 705). Zudem wurde eine Schadenssumme von fast 1 Milliarde Euro ermittelt. Damit zeigt sich einmal mehr, dass sich der Strategiewechsel hin zu risikoorientierten Prüfungen rentiert.

Quelle: Zoll

Gefunden beim https://www.sozialticker.com/hartz-iv-zieht-befuerworter-parteien-nase-manege/

Linke will Armut umfassend bekämpfen


Die Fraktion Die Linke hat einen Antrag (19/1687) zur Bekämpfung der Armut in Deutschland vorgelegt. Er wird am morgigen Donnerstag in erster Lesung vom Bundestag beraten. Die Linke fordert darin zum einen, den gesetzlichen Mindestlohn auf 12 Euro pro Stunde zu erhöhen. Über eine sanktionsfreie Mindestsicherung soll zudem sichergestellt werden, dass niemand von weniger als derzeit 1.050 Euro im Monat leben muss.
Prekäre Beschäftigungsformen sollen zurückgedrängt werden, indem Mini- und Midijobs voll in die Sozialversicherungspflicht einbezogen werden, sachgrundlose Befristungen abgeschafft und Leiharbeitsverhältnisse strikt begrenzt und langfristig verboten werden sollen. Als Sofortmaßnahme soll das Kindergeld auf 328 Euro pro Kind erhöht und sichergestellt werden, dass auch Kinder im SGB-II-Bezug diese Erhöhung erreicht. Schließlich soll das Rentenniveau wieder auf 53 Prozent angehoben werden, verlangt Die Linke.

Quelle: https://www.bundestag.de/presse/hib/-/550834

Gefunden beim https://www.sozialticker.com/linke-armut-umfassend-bekaempfen/


Montag, 17. April 2017

Wer für Mindestlohn arbeitet – kann ein Dach überm Kopf nicht bezahlen



Hartz IV trotz Mindestlohn – Auswertung der Antwort [PDF] der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage [PDF] „Höhe des gesetzlichen Mindestlohns und Umfang der Sonderregelungen und Übergangsvorschriften“ (Drs. 18/11466) von Klaus Ernst:
„Das mit Mindestlohn erzielte monatliche Bruttoeinkommen ist trotz Vollzeittätigkeit so niedrig, dass häufig Miet- und Heizkosten nicht gedeckt werden können. Besonders betroffen sind Alleinerziehende mit einem Kind unter sechs Jahren und Single-Haushalte.“

Quelle: https://www.linksfraktion.de/themen/nachrichten/detail/hartz-iv-trotz-mindestlohn/

Montag, 25. April 2016

Stundenlohn von 3,40 € als Hungerlohn sittenwidrig

Das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg hat über die Klage eines Jobcenters gegen einen Arbeitgeber wegen sittenwidriger Löhne vor Inkrafttreten des Mindestlohngesetzes und deshalb erforderlicher Leistungen des Jobcenters entschieden.
Das Jobcenter hat in den Jahren 2011 – 2014 Leistungen zur Grundsicherung an eine Arbeitnehmerin des in Anspruch genommenen Arbeitgebers erbracht. Der Arbeitgeber betreibt eine Pizzeria im östlichen Brandenburg

Das Urteil: http://rsw.beck.de/aktuell/meldung/lag-berlin-brandenburg-stundenlohn-von-3-40-euro-als-hungerlohn-sittenwidrig

Gefunden beim http://www.sozialticker.com/stundenlohn-von-340-e-als-hungerlohn-sittenwidrig/#more-2568

Freitag, 4. März 2016

Gestatten, Stettmer! Ich will Ihre tolle Mindestlohn-Analyse praktisch umsetzen!

Verantwortlich: Eine häufige Behauptung der Neoliberalen lautet: Mindestlöhne führen zu mehr Arbeitslosigkeit, weil Unternehmen jene Mitarbeiter entlassen müssen, die den Mindestlohn von 8,50 Euro nicht erwirtschaften. Schließlich machen sie mit diesen „unproduktiven“ Beschäftigten ja Verluste. Was aber, wenn ein Unternehmer um Hilfe bittet beim Versuch, die Wirtschaftlichkeit bzw. Produktivität seiner Mitarbeiter zu berechnen? Dann sind fünf – teils prominente – Volkswirte und Institutionen mit ihrem Latein am Ende, wie unser Gastautor Thorsten Wolff als imaginärer Café-Betreiber Klaus Stettmer von ihnen erfahren musste.

mehr und von den http://www.nachdenkseiten.de/?p=31810

Donnerstag, 29. Oktober 2015

8,50 Euro Mindestlohn führen in Altersarmut!

Die Bundesregierung muss einräumen, dass Beschäftigte einen Stundenlohn von 11,50 Euro
bräuchten, um im Alter nicht Sozialhilfe beantragen zu müssen. Auf eine schriftliche Frage des rentenpolitischen Sprechers der Bundestagsfraktion DIE LINKE, Matthias W. Birkwald, musste Staatssekretärin Gabriele Lösekrug-Möller einräumen, dass ein Beschäftigter 45 Jahre lang und mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von 38,5 Wochenstunden, 11,50 Euro verdienen müsste, um im Alter eine Rente zu erhalten, die über der aktuellen Grundsicherungsschwelle von 769 Euro liegt. Dies entspräche 29,6 Entgeltpunkten.
Das Ergebnis ist dreifach pikant:

Quelle: http://linksfraktion.de/nachrichten/8-50-euro-mindestlohn-fuehren-altersarmut/