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Freitag, 10. März 2017

25 Prozent weniger oder 100Prozent mehr! Ein Blick auf die Bezüge des BA-Vorstands 2005 bis 2017



„25 Prozent weniger“. So könnte man es sehen. Zum Abschied des Vorstandsvorsitzenden Frank-J. Weise am 31. März 2017 wurden die Vorstandsbezüge im Haushalt 2017 der Bundesagentur für Arbeit (BA) um 25 Prozent gegenüber dem Vorjahr 2016 gekürzt. (…) Man kann es aber auch ganz anders sehen. (…) Von 2005 bis 2014 stiegen die Bezüge des Vorsitzenden und der zwei weiteren Mitglieder des Vorstands der BA um 90,1 Prozent – 


Freitag, 4. März 2016

Gestatten, Stettmer! Ich will Ihre tolle Mindestlohn-Analyse praktisch umsetzen!

Verantwortlich: Eine häufige Behauptung der Neoliberalen lautet: Mindestlöhne führen zu mehr Arbeitslosigkeit, weil Unternehmen jene Mitarbeiter entlassen müssen, die den Mindestlohn von 8,50 Euro nicht erwirtschaften. Schließlich machen sie mit diesen „unproduktiven“ Beschäftigten ja Verluste. Was aber, wenn ein Unternehmer um Hilfe bittet beim Versuch, die Wirtschaftlichkeit bzw. Produktivität seiner Mitarbeiter zu berechnen? Dann sind fünf – teils prominente – Volkswirte und Institutionen mit ihrem Latein am Ende, wie unser Gastautor Thorsten Wolff als imaginärer Café-Betreiber Klaus Stettmer von ihnen erfahren musste.

mehr und von den http://www.nachdenkseiten.de/?p=31810

Montag, 12. Mai 2014

Verteilungsgerchtigkeit – Jens Berger – Zwischen Hartz IV, Mittelstand und Aldi-Milliarden

Die “nivellierte Mittelstandsgesellschaft” der Nachkriegszeit war immer mehr Illusion als gesellschaftliche Realität: Spätestens seit dem Fall der Mauer sprechen die Reichtumsunterschiede zwischen oben und unten klar für feudalistische Strukturen. Dabei können sich Unter- und Mittelschicht das wahre Ausmaß der Vermögensverhältnisse schon gar nicht mehr vorstellen. In seinem Buch “Wem gehört Deutschland” bemüht sich Jens Berger um ein wenig mehr Klarheit darüber, wer warum womit wieviel Geld “verdient” hat. Im SR 2-Interview spricht er über leistungsloses Einkommen, Steuerreformen, Bertolt Brecht und unbekannte Milliardäre
Quelle: SR2
Anmerkung JB: Heute erscheint mein neues Buch „Wem gehört Deutschland“ im Handel.
von den http://www.nachdenkseiten.de/?p=21684

Donnerstag, 5. September 2013

Hartz IV-Regelsatz wird angehoben

Grundsicherung

Die Sozialhilfe und die Grundsicherung (Hartz IV) erhöhen sich zum 1. Januar 2014. Ein alleinstehender Erwachsener bekommt monatlich neun Euro mehr. Auch für Kinder und Jugendliche erhöhen sich die Regelsätze.

Freitag, 26. April 2013

Arbeitslosigkeit in Europa: Plötzlich gibt es einen Knall

In manchen Teilen Südeuropas hat mehr als die Hälfte aller jungen Menschen keinen Job. Wie lange hält Europa diese verheerende Arbeitslosigkeit aus? Wann resignieren die Bürger, wann begehren sie auf? Soziologe Günter Voß sagt, was eine derart hohe Arbeitslosigkeit in der Gesellschaft anrichtet: “… Es gibt in einer Gesellschaft unausgesprochene Verträge, denn sie braucht die Solidarität und die Loyalität der gesamten Bevölkerung.

Samstag, 13. April 2013

UmFAIRteilen – Reichtum besteuern! Aktionstag am 13. April 2013

Bundesweit!  Auch in Freiburg!!
Umfairteilen für Pflege, Bildung, Energiewende und viele anderen Bereiche, die in den vergangenen Jahrzehnten nicht genügend Unterstützung bekommen haben! Reichtum muss endlich angemessen besteuert werden – dafür gehen wir am 13. April auf die Straße.
Quelle: Mobilisierungsvideo mit Wilfried Schmickler http://www.youtube.com/watch?v=E1fyBEeEAk0&feature=youtu.be
Sammeln Sie Unterschriften http://umfairteilen.de/sammeln/

Quelle: http://www.nachdenkseiten.de/?p=16619

Dienstag, 9. April 2013

Hohe Einkommen und Vermögen tragen immer weniger zum Steueraufkommen bei

Interessierte Kreise in Wirtschaft, Politik und Medien behaupten in unschöner Regelmäßigkeit, dass die steuerliche Belastung gerade für „Leistungsträger“ in Deutschland besonders hoch – oder gar weiter ansteigend – sei. Mit „Leistungsträger“ meinen sie dabei Menschen mit hohen Einkommen oder Vermögen. Nun dürfte spätestens seit Finanzkrise und Boni-Skandalen zwar klar sein, dass zwischen „Leistung“ und Einkommen bzw. Vermögen kein Zusammenhang besteht. Dennoch – oder gerade deshalb – lohnt es sich, diese Behauptung genauer zu überprüfen: Unterliegen hohe Einkommen und Vermögen in Deutschland einer wachsenden steuerlichen Belastung?

Mittwoch, 20. März 2013

Reichtum – politisch erzeugt?

Verantwortlich: Wolfgang Lieb http://www.nachdenkseiten.de/?author=3 „Nicht nur Armut, sondern auch Reichtum muss ein Thema der politischen Debatte sein“. Dies hatten die Kirchen 1997 in ihrem gemeinsamen Wort zur wirtschaftlichen und sozialen Lage in Deutschland gefordert. Deshalb bedarf es, so folgerten die Kirchen, „nicht nur eines regelmäßigen Armutsberichts, sondern darüber hinaus auch eines Reichtumsberichts“. Die rot-grüne Koalition folgte dieser Aufforderung 2003 und 2005, die nachfolgenden Regierungen in größeren Abständen, nämlich 2008 und 2013. Die gemeinsamen Merkmale dieser Berichte lassen sich so charakterisieren: Erstens wird eine gesellschaftliche Polarisierung der Einkommen, insbesondere der Vermögen festgestellt, die wächst. Zweitens liegt der Hauptakzent auf der Armutsberichterstattung. Drittens bleibt die Analyse des Reichtums ein weißer Fleck. Und viertens beschönigen die Berichte die seit der Jahrhundertwende extreme Zunahme der asymmetrischen Verteilung der Einkommen und Vermögen. Es sind Regierungsberichte, die jene im Entwurf erkennbaren wissenschaftlichen Analysen politisch übertünchen. Von Friedhelm Hengsbach SJ[*].