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Sonntag, 1. Juli 2018

Bundeshaushalt: Mittel für Arbeitslosengeld II in 2018 um weitere 500 Millionen Euro gekürzt


Am 27. Juni 2018 (!) wurde in der „Bereinigungssitzung“ des Haushaltsauschusses der im Entwurf des Bundeshaushalts 2018 (2.RegE vom 02. Mai 2018) veranschlagte Betrag für das Arbeitslosengeld II und Sozialgeld (einschließlich Sozialversicherung) um 500 Millionen Euro gekürzt. Mit 20,4 Milliarden Euro sind im Bundeshaushalt 2018 jetzt 1,1 Milliarden Euro weniger veranschlagt als im 1.RegE vom 28. Juni 2017 und etwa eine Milliarde Euro weniger als im Haushaltsjahr 2017 für diesen Zweck ausgegeben wurden. 2018 wurden in den ersten fünf Monaten 264 Millionen Euro weniger ausgegeben als in den ersten fünf Monaten 2017. (Abbildung unten) Welcher geheime „Masterplan“ der Erwartung der GroKo zugrunde liegt, dass von Juni bis Dezember 2018 etwa 759 Millionen Euro weniger für das „Arbeitslosengeld II“ ausgegeben werden als von Juni bis Dezember 2017, ist dem BIAJ bisher nicht bekannt.

Quelle: BIAJ

Gefunden bei den https://www.nachdenkseiten.de/?p=44696#h05

Sonntag, 3. Juni 2018

Verwaltungskosten bei Hartz IV steigen und steigen

Um das System Hartz-IV aufrecht zu erhalten, fließen immer höhere Summen in die Verwaltung. Die Gelder fehlen dann, wenn es darum geht, Langzeitarbeitslose in einen Job zu bringen. Die FDP fordert Entbürokratisierung.
Die Verwaltungskosten für das Hartz-IV-System verschlingen immer höhere Millionensummen. Der sozialpolitische Sprecher der FDP, Pascal Kober, sagte der Deutschen Presse-Agentur, Hartz IV müsse wegen seines bürokratischen Aufwandes umfassend überprüft werden.





Quelle: MDR


Sonntag, 4. Februar 2018

911 Millionen Euro mehr als im Bundeshaushalt 2017 veranschlagt: „SGB II-Verwaltungskosten“ (Bundesanteil)



Im Haushaltsjahr 2017 wurden vom Bund 911 Millionen Euro mehr für „Verwaltungskosten für die Durchführung der Grundsicherung für Arbeitsuchende“ (ohne den kommunalen Finanzierungsanteil) ausgegeben als die im Bundeshaushalt veranschlagten 4,436 Milliarden Euro. […]
Wie der zweite Regierungsentwurf des Bundeshaushalts 2018 aussehen wird, ist noch unbekannt. Im ersten Regierungsentwurf vom 28. Juni 2017 sind für die „Verwaltungskosten für die Durchführung der Grundsicherung für Arbeitsuchende“ (Bundesanteil) 4,555 Milliarden Euro veranschlagt (Soll), 793 Millionen Euro weniger als die Ist-Ausgaben in 2017.

Quelle: BIAJ

Gefunden bei den http://www.nachdenkseiten.de/?p=42203#h07

Sonntag, 7. Januar 2018

Amt für Akkumulation



Die Bundesagentur für Arbeit häuft Rekordüberschuss aus Beiträgen an. Derweil klagen die Jobcenter über Unterfinanzierung
Die Jobcenter klagen über chronische Unterfinanzierung. Jahr für Jahr schichten sie deshalb Hunderte Millionen Euro aus dem Budget für »Eingliederung« in ihren Verwaltungsapparat um. Die übergeordnete Behörde der Hartz-IV-Ämter, die Bundesagentur für Arbeit (BA), häuft zugleich dicke Finanzpolster aus Beiträgen abhängig Beschäftigter an. Im Jahr 2017 erwirtschaftete sie so einen Überschuss von 5,5 Milliarden Euro. Das berichtete am Sonnabend zuerst die Nachrichtenagentur dpa. Damit seien die Rücklagen nunmehr auf fast 17 Milliarden Euro angewachsen.
 
Quelle: junge Welt


Montag, 25. Dezember 2017

Hartz IV in Deutschland: Kürzungen bei den Jobcentern in 2018?



Im Jahr 2018 müssen die Jobcenter in Deutschland wohl mit knapperen Haushaltsmitteln rechnen. Die „Orientierungswerte“ für die Mittelzuteilung an die einzelnen Jobcenter deuten auf eine Kürzung der Bundesmittel um insgesamt rund 178 Millionen Euro hin.

Quelle 1: O-Ton Arbeitsmarkt

Quelle 2: BIAJ

Gefunden bei den http://www.nachdenkseiten.de/?p=41669#h03