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Dienstag, 2. August 2016

Trotz Kritik: Vermittlung der Bundesagentur für Arbeit in Leiharbeit hält unvermindert an

Seit 2010 nun schon besteht das von der Bundesagentur für Arbeit (BA) erfasste Angebot an offenen Stellen zu mehr als einem Drittel aus Jobofferten aus der Leiharbeitsbranche. Die BA reagierte schnell: Auf zählbare Vermittlungserfolge aus, drückte sie die Menschen in Leiharbeit – und geriet darüber in Verruf. Trotz auch interner Kritik hat sich an dieser Vermittlungsparxis bis heute kaum etwas geändert, wie aktuelle Zahlen belegen.

Quelle: http://www.annotazioni.de/post/1928

Gefunden bei den http://www.nachdenkseiten.de/?p=34464#h13

und http://kurier.at/wirtschaft/hartz-iv-die-dunkle-seite-des-deutschen-jobwunders/213.118.365

Gefunden bei den http://www.nachdenkseiten.de/?p=34479#h10 

Donnerstag, 10. März 2016

Privatisierungsschwindel in Griechenland

Seit Jahrzehnten rollte über Europa eine Privatisierungswelle hinweg. Die hat viele Investoren, Banken und Beraterfirmen reich, aber nur wenige Bürger glücklich gemacht. Denn das große neoliberale Versprechen, privatisierte Versorgungsunternehmen könnten ihre Kunden billiger bedienen – mit Wasser, Strom, Verkehrsangeboten –, hat sich regelmäßig als Trug und oft genug auch als Lug erwiesen.
Die neueste Studie des Transnational Institute (TNI) über das Wirken der „Privatisierungsindustrie“ kommt zu dem Schluss, es gebe „keinen Beleg dafür, dass privatisierte Firmen effizienter arbeiten“. Dagegen habe die Privatisierungswelle die Lohnstruktur unterspült, die Arbeitsbedingungen verschlechtert und die Einkommensunterschiede vergrößert.

Quelle: http://monde-diplomatique.de/shop_content.php?coID=100071

gefunden bei den http://www.nachdenkseiten.de/?p=32011

Freitag, 31. Oktober 2014

Einzelhandelsumsatz im September 2014 real um 2,3 % höher als im September 2013

Die Einzelhandelsunternehmen in Deutschland setzten im September 2014 nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) real 2,3 % und nominal 2,9 % mehr um als im September 2013. Allerdings hatte der September 2014 mit 26 Verkaufstagen einen Verkaufstag mehr als der September 2013. Im Vergleich zum August 2014 lag der Umsatz im September 2014 kalender- und saisonbereinigt real um 3,2 % und nominal um 2,9 % niedriger. Dies ist der höchste reale und nominale Rückgang gegenüber dem Vormonat seit Mai 2007 (real und nominal jeweils – 3,7 %).

Der neoliberale Charakter

Identität Wir leben in einer Wirtschaft, die das Ethos verändert und psychopathische Persönlichkeitsmerkmale belohnt (…)
Die neoliberale Leistungsgesellschaft suggeriert uns, Erfolg hänge von individueller Anstrengung und Talent ab, die Verantwortung liege also vollständig beim Einzelnen. Der Staat müsse den Menschen folglich so viel Freiraum wie möglich lassen, damit sie beim Erreichen dieses Ziels nicht behindert werden.

Dienstag, 30. September 2014

Die Schere spreizt sich wieder

29.09.2014

Die Wirtschafts- und Finanzkrise hat die Verschärfung der Einkommensunterschiede in Deutschland gebremst. Aber nur vorübergehend

In den USA rege sich kaum jemand über große Einkommensunterschiede auf, notierte das Institut der deutschen Wirtschaft im Sommer dieses Jahres. In der Mitte Europas sei das völlig anders. Tatsächlich hatten in einer Umfrage des International Social Survey Programme mehr als die Hälfte der Deutschen und über zwei Drittel der Franzosen zu Protokoll gegeben, dass sie die Einkommensunterschiede in ihren Ländern für zu groß hielten. "Irren ist menschlich", befand das wirtschaftsfreundliche Institut nachsichtig, denn die meisten Bürger befänden sich schließlich in der Mitte der Gesellschaft. Die Einkommensverteilung gleiche "einem Ei oder dem Michelin-Männchen", habe also "sehr ausgewogene Proportionen".

Dienstag, 9. September 2014

Zu guter Letzt: Studie: Lohnzahlungen verursachen Milliardenschäden für deutsche Unternehmen

„Schon lange haben Wirtschaftsverbände gewarnt, jetzt bestätigt eine unabhängige Studie den Verdacht: Lohnzahlungen an Arbeitnehmer fügen deutschen Unternehmen jährlich Schäden in Milliardenhöhe zu. Zu dieser Feststellung kam das Institut für Wirtschaftsökonomie in einer großangelegten Studie, in deren Zuge mehr als 3000 hiesige Betriebe und Unternehmen unter die Lupe genommen wurden. “Die Zahlen sind alarmierend”, erklärt Ökonom Harald Glockner. “In den letzten Jahren machten Lohnkosten im Schnitt zwei Drittel aller Unternehmensausgaben aus. Kaum vorzustellen, was für gigantische Gewinne gemacht werden könnten, wenn dieser lästige Posten nicht wäre.”…
Quelle: Der Postillon

von den http://www.nachdenkseiten.de/?p=22969#h18

Donnerstag, 2. Januar 2014

Zu guter Letzt:

Der Markt macht die Politik – Anny Hartmann Mitternachtsspitzen
Quelle: WDR via YouTube

von den http://www.nachdenkseiten.de/?p=19791#h18

Mittwoch, 27. November 2013

Datenreport Mehr Jobs, aber auch mehr Armut

[...]Trotz wachsender Beschäftigtenzahl sind heute mehr Menschen von Armut bedroht. 2011 lag der Anteil armutsgefährdeter Personen bei 16,1 % (2007: 15,2 %). Als arm galt 2011, wer weniger als 980 Euro im Monat zur Verfügung hatte. Bei den 55- bis 64-Jährigen stieg das Armutsrisiko innerhalb von vier Jahren deutlich an: von 17,7 % im Jahr 2007 auf 20,5 % im Jahr 2011. Unter den 18- bis 24-Jährigen galten 2011 bereits 20,7 % als armutsgefährdet (2007: 20,2 %). Gleichzeitig hat die dauerhafte Armut zugenommen. Von den im Jahr 2011 armutsgefährdeten Personen waren 40 % bereits in den letzten fünf Jahren arm. 2000 betrug der Anteil der dauerhaft Armen 27 %.

Dienstag, 26. November 2013

Die Mutter aller Job-Auswahlverfahren

26.11.2013

35.000 Spanier haben sich für 200 feste Krankenpflegerstellen in Valencia beworben und die Prüfung absolviert

Es war kein normaler Sonntag in Valencia, denn an den Universitäten in der ostspanischen Region am Mittelmeer herrschte Hochbetrieb. Sowohl in der Hauptstadt der Region wie in Alicante fanden die Prüfungen in Auswahlverfahren für eine der 200 festen Stellen als Krankenpfleger in den öffentlichen Krankenhäusern der Region statt. Auf die 200 Jobs hatten sich insgesamt fast 35.000 Menschen aus ganz Spanien beworben, von denen ein Großteil zu den Prüfungen erschien.

Samstag, 16. November 2013

7,25 Millionen Empfänger von sozialer Mindestsicherung

Zum Jahresende 2012 erhielten in Deutschland knapp 7,25 Millionen Menschen und damit 9,0 % der Bevölkerung soziale Mindestsicherungsleistungen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, blieb sowohl die Anzahl als auch der Anteil der Empfänger an der Gesamtbevölkerung gegenüber dem Vorjahr fast unverändert.

Dienstag, 13. August 2013

Die Reputation der Tafeln wird von Unternehmen zur Imagepflege und zur Gewinnsteigerung missbraucht

Verantwortlich: Wolfgang Lieb http://www.nachdenkseiten.de/?author=3 Dank der Sozialgesetzgebung in Deutschland, vor allem seit Gründung der Bundesrepublik schien das Problem der Armut in Deutschland lange Zeit weitgehend überwunden zu sein. Aber aufgrund der „Reformen“ seit den 80er Jahren und verschärft seit der Jahrtausendwende führen Niedriglöhne, prekäre Beschäftigungsverhältnisse, Arbeitslosigkeit, Erwerbsunfähigkeit und Rentenkürzungen millionenfach in Armut.

Freitag, 5. Juli 2013

Offener Brief des Vorsitzenden des Mieterbeirats der Freiburger Stadtbau

 
Der Mieterbeirat der Freiburger Stadtbau (FSB) hält die Mieterhöhungen für unsozial und für eine Fortsetzung des Weges in die falsche Richtung!
Der Mieterbeirat der FSB hat kein Verständnis für die jetzt vorgenommenen Mieterhöhungen bei knapp 3500 Mieterinnen und Mieter der FSB um durchschnittlich 11%. Insbesondere die Begründung das Geld aus den Mieterhöhungen würde gebraucht für Instandsetzungen und um neue Wohnungen zu bauen ist geradezu Zynismus pur.
Zum einen werden die Wohnungen die von diesem Geld der Mieterhöhungen genutzt werden, sicher nicht längerfristig von Menschen gemietet werden, wie RentnerInnen, Menschen mit geringem Einkommen oder/und Arbeitslosen. Zum anderen ist es doch zu tiefst unsozial das Geld für eine gesamtstädtische Aufgabe, nämlich der genügend bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, bei denen zu holen die am wenigsten davon haben!
Weder die Löhne, noch die Renten und auch nicht die sozialen Transfairzahlungen wurden in den letzten drei Jahren um 11% erhöht; es ist also ein direkter Griff in den Geldbeutel der „kleinen Leute.“
Der Mieterbeirat wird alle Mieterinnen und Mieter die sich gegen die Mieterhöhungen wehren wollen, mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mittel unterstützen. Selbstverständlich wird auch der Mieterbeiratsvorsitzende Herr Hug (Aufsichtsratsmitglied) die Mieterhöhungen im Aufsichtsrat der FSB ablehnen. Wir fordern alle Stadträtinnen und Stadträte im Aufsichtsrat, sowie den Herr Oberbürgermeister Salomon auf, diese Mieterhöhungswelle zu stoppen!
 
Mieterbeirat der Stadtbau am 5. Juli 2013
Volker Hug (Mieterbeiratsvorsitzender der Freiburger Stadtbau)

Montag, 3. Juni 2013

Jeder dritte Betrieb würde auch Langzeitarbeitslose einstellen

33 Prozent der Betriebe sind prinzipiell dazu bereit, langzeitarbeislosen Bewerbern im Einstellungsprozess eine Chance zu geben. 39 Prozent der Betriebe würden nur Bewerber in Betracht ziehen, die weniger als ein Jahr arbeitslos waren. 16 Prozent der Betriebe würden arbeitslose Bewerber gar nicht berücksichtigen, zeigt eine Arbeitgeberbefragung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Gut zehn Prozent der Betriebe machten dazu bei der Befragung keine Angaben.

Samstag, 25. Mai 2013

Spanien will Jugendarbeitslosigkeit abbauen – in Deutschland

Die deutsche Bundesarbeitsministerin reiste gestern ins Land, um eine Absichtserklärung zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit zu unterzeichnen

Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) wurde vor ihrem Besuch am Dienstag in Spanien als "Wunder-Ministerin" bezeichnet. Die Tageszeitung El Mundo sprach sogar von der "Ministerin für Vollbeschäftigung". Abgehoben wurde auch darauf, dass die Jugendarbeitslosigkeit in Deutschland niedrig ist. Von der Leyen traf sich in Madrid mit ihrer Amtskollegin Fátima Bánez, um eine Absichtserklärung zur Bekämpfung der extremen Jugendarbeitslosigkeit in Spanien zu unterzeichnen.

Donnerstag, 9. Mai 2013

Warum Menschen ‘aufstocken’

Die Süddeutsche Zeitung berichtet in ihrer heutigen Ausgabe, dass immer mehr Menschen neben ihrer Erwerbstätigkeit auf ergänzende Leistungen der Grundsicherung angewiesen sind. Aber was genau verbirgt sich hinter der Zahl der sogenannten „Aufstocker“?

Freitag, 26. April 2013

„Ist der Sozialstaat noch zu retten?“ – Ohne gerechte Verteilung kein nachhaltiges Wachstum

Ein Powerpoint-Vortrag von Claus Schäfer auf der 22. Osnabrücker Sozialkonferenz vom 20. April 2013
Quelle: Kooperationsstelle Osnabrück [PDF - 1.1 MB]
http://www.kooperationsstelle-osnabrueck.de/fileadmin/user/Aktivitaeten/Sozialkonferenzen/22._OSK/Ist_der_Sozialstaat_noch_zu_retten_20.04.13.pdf

Anmerkung WL: Mit vielen interessanten Grafiken, die man täglich gebrauchen kann.

von den http://www.nachdenkseiten.de/?p=17048

Arbeitslosigkeit in Europa: Plötzlich gibt es einen Knall

In manchen Teilen Südeuropas hat mehr als die Hälfte aller jungen Menschen keinen Job. Wie lange hält Europa diese verheerende Arbeitslosigkeit aus? Wann resignieren die Bürger, wann begehren sie auf? Soziologe Günter Voß sagt, was eine derart hohe Arbeitslosigkeit in der Gesellschaft anrichtet: “… Es gibt in einer Gesellschaft unausgesprochene Verträge, denn sie braucht die Solidarität und die Loyalität der gesamten Bevölkerung.

Mittwoch, 24. April 2013

"Der Staat subventioniert die Niedriglohnstrategie"

Gut 1,3 Millionen Beschäftigte stocken ihren Lohn mit Hartz-IV-Leistungen auf. Ein Interview mit dem Sozialwissenschaftler Gerhard Bäcker

Die Zahl der Hartz-IV-Empfänger sinkt, doch der prozentuale Anteil der sogenannten Aufstocker steigt weiter an. Während 2007 noch 23,1 Prozent der 5,2 Millionen Hartz-IV-Empfänger ihr Erwerbseinkommen aufstockten, lag ihr Anteil im Oktober des vergangenen Jahres bei 30,4 Prozent - von nun 4,3 Millionen Hartz-IV-Empfängern. Zu diesem Befund kam eine Analyse http://www.sozialpolitik-aktuell.de/tl_files/sozialpolitik-aktuell/_Politikfelder/Sozialstaat/Datensammlung/PDF-Dateien/abbIV81b.pdf der offiziellen Arbeitsmarktstatistik, die vom Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen veröffentlicht wurde. Telepolis sprach mit Gerhard Bäcker über die Ergebnisse. Der emeritierte Professor der Universität Duisburg-Essen ist Senior Fellow des IAQ.

Steuerermittlungen: Uli Hoeneß war auch Berater von Bundesfinanzminister Steinbrück

Der wegen Steuerhinterziehung in das Blickfeld der Staatsanwaltschaft geratene Uli Hoeneß war in der Amtszeit von Bundesfinanzminister Peer Steinbrück dessen Berater. Das berichtet die „Leipziger Volkszeitung“ in ihrer Dienstag-Ausgabe. So kam Steinbrück mit seiner kleinen Prominenten-Beraterrunde, darunter unter anderem Hoeneß und beispielsweise auch Margot Käßmann, mindestens zwei Mal jährlich zusammen.

Dienstag, 23. April 2013

Leiharbeit mit Spaltpotenzial

Linke Gewerkschafter fordern von ihren Organisationen, keine Tarifverträge in der Zeitarbeit mehr abzuschließen. Dann bekämen die Mietarbeiter endlich gleiche Löhne.