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Sonntag, 29. April 2018

Wie Armut die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen trifft


Es gibt immer weniger junge Menschen in Deutschland – doch der Anteil der 15- bis 25-Jährigen, die einen erhöhten Förderbedarf haben, steigt. Inzwischen haben ein Viertel der jungen Menschen, die bei der Bundesagentur für Arbeit eine geförderte Berusvorbereitung oder Ausbildung beginnen, eine psychische Behinderung. Dazu gehören zum Beispiel Lernbehinderungen oder Depressionen. Sie sind oft nicht angeboren, sondern werden durch belastende Lebensumstände erzeugt.
Das erklärt, warum Menschen, die von Hartz IV leben, überdurchschnittlich oft betroffen sind: “Die ‚Nebenwirkungen‘ von Hartz IV – Armut, beengtes Wohnen, geringere Bildungschancen, weniger Teilhabe an der Gesellschaft – können die körperliche, geistige und emotionale Entwicklung von Kindern und Jugendlichen negativ beeinflussen.


Quelle: http://www.dgb.de/themen/++co++492b57f4-4493-11e8-9e8c-52540088cada

Gefunden bei den https://www.nachdenkseiten.de/?p=43652#h11

Sonntag, 25. März 2018

Wohnen ist Menschenrecht für alle!


Bundesweites Bündnis fordert, die Wohnsituation von Arbeitslosengeld-II- und Sozialhilfeberechtigten deutlich zu verbessern
Hartz IV und andere Sozialleistungen sollen das Minimum an Geld gewährleisten,das ein Mensch in Deutschland zum menschenwürdigen Leben braucht. Das sogenannte soziokulturelle Existenzminimum ist kein Almosen,sondern rechtlich garantiert: durch das Grundgesetz, aber auch durch internationale Verträge wie die UN Konventionen.Grundsicherungsleistungen wie Arbeitslosengeld II und Sozialhilfe teilen sich auf in den Regelbedarf (aktuell: 416 € für Alleinstehende), Kosten der Unterkunft und eventuelle Mehrbedarfszuschläge. (…)


Sonntag, 11. März 2018

S 32 AS 4941/17.ER – Kommentar Sozialgericht Dresden



Sozialgericht Dresden, Beschluss vom 9. Januar 2018 – Az.: S 32 AS 4941/17.ER. Die Forderung nach der Ermöglichung eines Augenscheins im vom Antragsteller bewohnten Eigenheim durch Mitarbeiter/innen des Jobcenters (§ 21 Abs. 1 Satz 2 Nr. 4 SGB X) stellt grundsätzlich ein zulässiges Instrument zur Sachaufklärung dar. Das von einem SGB II-Träger beabsichtigte Handeln, dem Antragsteller ohne eine vorherige Besichtigung seines Brennstoffvorrats die Kosten der Lieferung von Brennmaterial nicht zu erstatten, ist aber als rechtswidrig einzuschätzen.

Gefunden beim http://www.sozialticker.com/s-32-as-4941-17-kommentar-sozialgericht-dresden/

4 A 223/15 – Kommentar OVG Sachsen



OVG Sachsen, Urteil vom 5. Dezember 2017 – Az.: 4 A 223/15. Die aus § 28 Abs. 3 Satz 1 WoGG hervorgehende Bestimmung, derzufolge ein Bescheid über die Bewilligung von Wohngeld von dem Zeitpunkt an unwirksam ist, ab dem ein zu berücksichtigendes Haushaltsmitglied nach den §§ 7 und 8 Abs. 1 WoGG von der Leistungsberechtigung (z. B. wegen des Bezugs von Arbeitslosengeld II entsprechend § 7 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WoGG) einen Ausschluss erfährt, lässt sich auch auf die Konstellation anwenden, in denen der Wohngeldbescheid erst nach dem Eintritt des Ausschlussgrundes erlassen wird, d. h. insbesondere Wohngeld rückwirkend zur Auszahlung gelangt.

Gefunden beim http://www.sozialticker.com/4-a-223-15-kommentar-ovg-sachsen/

Sonntag, 18. Februar 2018

Schulden beim Jobcenter



Wer in eine neue Wohnung zieht, muss bei seinem neuen Vermieter üblicherweise eine Kaution hinterlegen, die Schäden an der Wohnung oder Mietrückstände abdecken soll. Bereits für Normalverdiener ohne Rücklagen ist es ein finanzieller Kraftakt, eine solche Kaution aufzubringen, kann diese doch bis zu drei Monatsmieten betragen. Gänzlich unmöglich ist das aber vielen Hartz IV-Beziehern. Bislang übernehmen die Jobcenter die Kaution oder die zu hinterlegenden Genossenschaftsanteile – allerdings lediglich als Darlehen. Das heißt, die Betroffenen müssen die Kaution über ihren Regelsatz beim Amt abstottern, indem der ohne schmale Betrag um monatlich zehn Prozent gekürzt wird.

Quelle: https://www.neues-deutschland.de/artikel/1079536.hartz-iv-schulden-beim-jobcenter.html

Gefunden bei den http://www.nachdenkseiten.de/?p=42449#h07

S 31 AS 1700/17.ER – Kommentar Sozialgericht Cottbus



Sozialgericht Cottbus, Beschluss vom 31. August 2017 – Az.: S 31 AS 1700/17.ER. Mietverträge unter Verwandten (hier: Mutter und volljähriger Sohn) müssen einem Fremdvergleich nicht standhalten, es hat eine Vermietung des betr. Raumes auf dem freien Wohnungsmarkt nicht ohne Weiteres möglich zu sein, sofern und soweit damit ein günstiges (Mit-) Wohnen ermöglicht, und die Kosten der Unterkunft (§ 22 Abs. 1 Satz 1 SGB II) hierdurch niedrig gehalten werden können.

Gefunden beim http://www.sozialticker.com/s-31-as-1700-17-kommentar-sozialgericht-cottbus/#more-247321